Zum Start der EM – Romelu Lukaku feiert Gott bei jedem Tor

Immer wieder spricht Romelu Lukaku in Interviews über Gott. Der Fussballstar geht ab heute an der Europameisterschaft 2021 mit Belgien auf Punktejagd und gibt bei jedem Tor Gott die Ehre.

Immer wieder spricht Romelu Lukaku in Interviews über Gott. Der Fussballstar geht ab heute an der Europameisterschaft 2021 mit Belgien auf Punktejagd und gibt bei jedem Tor Gott die Ehre.

Der durchschlagskräftige Angreifer von Inter Mailand gehört zu den besten und teuersten Stürmern Europas. 2009 bis 2011 trat Romelu Lukaku für Anderlecht an, in 98 Matches liess er sich 41 Mal als Torschützen feiern. Chelsea, West Bromwich Albion, Everton und Manchester United hiessen die nächsten Stationen, seit 2019 steht er in den Reihen von Inter Mailand, wo er in der Spielzeit 2020/21 in 36 Ligaspielen 24 Tore schoss und weitere zehn Tore vorbereitete.

Seit 2010 spielt er überdies im belgischen Nationalteam. Sein Vater Roger Lukaku spielte früher noch für die Nationalelf von Zaire, der heutigen DR Kongo, Romelu kam aber in der belgischen Stadt Antwerpen anno 1993 zur Welt.

Täglich Bibel lesen

Regelmässig ehrt Romelu Lukaku Gott in aller Öffentlichkeit. Zum Beispiel immer, wenn er das Tor trifft, was ausgesprochen häufig geschieht. Auch in Interviews spricht er immer wieder über den Höchsten. So etwa, als er gegenüber dem belgischen Blatt «De Morgen» erklärte, dass auch Gott in die Nationalmannschaft berufen werden sollte – «für jeden einzelnen von uns».

Bei anderer Gelegenheit erklärte er, dass er täglich bis zu dreimal in der Bibel lese. Für sein Alter sei er ausgesprochen kraftvoll, bemerkte die Webseite «goal.com» und fragte ihn, ob dies unter anderem dem Gewichtheben zu verdanken sei. «Ich habe nie Gewichte gehoben. Meine Kraft? Die ist ein Geschenk von Gott.» Er mache einzig ein paar Stabilisierungsübungen, um den Rücken, die Bauchmuskeln und die Beine zu stärken.

«Neben dem Fussball auch ein Leben»

Trotz seines noch jungen Alters durchlebte er bereits schwierige Zeiten, zum Beispiel bei Everton. Wie er im «Telegraph» mitteilte, habe dies mit persönlichen Dingen zu tun gehabt. «Mein Vater war sehr krank und mir ging es nicht gut. Der Club kannte die Situation aber.» Zudem waren verschiedene Verletzungen dazugekommen. «Wenn ich spielte, war ich nicht fit.»

Dann sei auch noch ein Freund von ihm gestorben. «Das war wirklich keine gute Zeit. Es war sehr hart für mich.» Wenn alles stimme, könne man in der Regel bis zu zwanzig Prozent mehr geben. Aber es gebe Dinge, bei denen man einfach nicht wisse, wie man mit ihnen umgehen soll. «Die Leute bringen mit Fussballern immer Glamour in Verbindung, aber wir haben daneben auch ein Leben. Für mich ist die Familie immer wichtiger als der Fussball.» In dieser schwierigen Zeit habe er den Torjubel seinem verstorbenen Freund und Gott gewidmet.

Auf Twitter wünscht Romelu Lukaku seinen Followern regelmässig Gottes Segen.

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