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Der Wissenschaftler John Tour bietet Anrufe an - und redet über seinen Glauben!

Anruf bei Interesse – Professor zoomt für christlichen Glauben

Der Professor und Wissenschaftler James Tour führt regelmässig Zoom-Anrufe mit Interessierten, aber ihm völlig fremden Menschen, um ihnen das Evangelium zu erklären. Wegen etwas, das bereits vorhanden war, finden danach viele zum Glauben.

In einem unscheinbaren Büro auf dem Campus der «Rice University» findet man Professor James Tour oft mitten in einem Zoom-Anruf. Er spricht hierbei aber längst nicht immer mit anderen Wissenschaftlern weltweit über seine bahnbrechenden Forschungen in der Nanotechnologie, sondern mit Fremden über die Auferstehung Christi.

Er lädt dazu jeweils eine interessierte Person, die nicht an die Auferstehung Jesu glaubt, dazu ein, mit ihm darüber zu sprechen. Die einzige Bedingung, um eine Stunde Einzelgespräch mit einem der weltweit führenden Wissenschaftler zu erhalten, ist, neugierig auf das Thema zu sein.

Wichtige Erfolge

James Tour bezeichnet sich selbst als messianischen Juden, er lehrt an der Rice University Chemie, Informatik und Nanotechnologie. Er hält mehr als 200 Patente und wurde mit den verschiedensten Preisen ausgezeichnet und beispielsweise zum «Wissenschaftler des Jahres» durch das «R&D Magazine» gekürt.

Eine andere Zahl ist ihm aber besonders wichtig: Im vergangenen Jahr fanden 107 Menschen zu Jesus Christus, nachdem sie eine Stunde mit ihm verbracht hatten.

«Herr, gib mir Kinder!»

Er habe «den brennenden Wunsch, Menschen gerettet zu sehen». Er zitiert die Bibel, 1. Mose, Kapitel 30 – an einer Stelle schreit Rachel: «Herr, gib mir Kinder, oder ich sterbe.»

Längst nicht alle Gespräche finden via Zoom statt, viele erfolgen auch sonntags bei ihm daheim. Seit 25 Jahren unterrichtet er eine Sonntagsschulklasse in der «West University Baptist Church» in der Nähe des Uni-Campus. Er und seine Frau laden die Kinder – manchmal bis zu 80 Personen – nach der Kirche zum Mittagessen zu sich nach Hause ein. Dort verkündet er das Evangelium noch einmal.

Keine Debatte

Tour illustriert die Frohe Botschaft oft anhand einer Brücke – der Mensch auf der einen Seite, Gott auf der anderen mit dem Abgrund der Sünde dazwischen. «Ich leite immer direkt zur Auferstehung Jesu Christi über. Der letzte Vers, den ich zitiere, ist Römer Kapitel 10, Vers 9. Dort steht, dass wer mit seinem Mund bekennt, dass Jesus der Herr ist, und in seinem Herzen glaubt, dass er von den Toten auferstanden ist, gerettet werden wird.»

Die Auferstehung bildet die Grundlage für die anderen entscheidenden Lehren des christlichen Glaubens. «Wir müssen sie nicht von der Dreifaltigkeit überzeugen. Wir müssen sie nicht von der Jungfrauengeburt überzeugen. Wir müssen sie nicht von der Geschichte der Arche Noah überzeugen. Das steht für mich nie zur Debatte. Es geht um die Auferstehung und Herrschaft Christi.»

Bereits ins Herz geschrieben

James Tour sagt, dass römische Soldaten in der Praxis der Kreuzigung geübt waren, so dass es unmöglich war, dass Jesus noch am Leben war, als er ins Grab gelegt wurde. Und nach der Auferstehung erschien er mehr als 500 Menschen und er ass sogar mit ihnen. Säkulare Historiker jener Zeit dokumentierten, dass die Nachfolger Christi eher bereit waren zu sterben, als die Auferstehung zu leugnen.

«Diese Männer und Frauen starben nicht für das, was sie für wahr hielten – sie wussten, dass es wahr war: Sie sahen es mit eigenen Augen. Sie sahen, wie Jesus von den Toten auferstanden ist. Und niemand stirbt für etwas, von dem er weiss, dass es eine Lüge ist.»

Viele beginnen nach den Gesprächen mit James Tour, selbst zu glauben. «Ich denke, der Grund ist, dass die Wahrheit der Auferstehung bereits in ihre Herzen geschrieben war. Ich bringe sie nur an einen Punkt, an dem sie sich zu dem bekennen, was bereits da ist.»

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