Er lässt Jüngere alt aussehen – Orville Rogers rennt zur Ehre Gottes

Er ist 99 Jahre alt und erlangt Weltrekorde. Orville Rogers rennt unablässig zur Ehre Gottes. Vor wenigen Tagen gewann er den 60-Meter-Sprint der «Masters Indoor Track Championship», als er einem 92-jährigen Herausforderer enteilte.

Er ist 99 Jahre alt und erlangt Weltrekorde. Orville Rogers rennt unablässig zur Ehre Gottes. Vor wenigen Tagen gewann er den 60-Meter-Sprint der «Masters Indoor Track Championship», als er einem 92-jährigen Herausforderer enteilte.

Seine Leidenschaft fürs Laufen entdeckte der US-Amerikaner erst, als er 50 Jahre alt wurde, sechs Jahre später rannte er seinen ersten Marathon. Mit 90 nahm er erstmals an einem nationalen Rennen teil – und brach gleich zwei Weltrekorde. Ab diesem Zeitpunkt entfaltete er eine grossartige Karriere als Läufer. Im Vorjahr holte er den Indoor-Weltrekord über 1500-Meter. Seither erfreut sich der 99-Jährige über sämtliche Weltrekorde in den Disziplinen ab 800 Meter in seiner Altersgruppe (95 bis 99 Jahre); derzeit sind es deren 14.

2016 war er zudem über 60 und 200 Meter der einzige Läufer in seiner Altersgruppe – doch er war sogar schneller als die jüngeren Teilnehmer der Altersgruppe 90 bis 94. Schon damals sagte der Rekord-Sportler zum Fachblatt «Runners World»: «Ich kann es kaum erwarten, 100 zu werden.»

Jahrzehnte als Pilot

Zahlreiche Hinweise auf Gott finden sich in seiner jüngst erschienen, bewegenden Biografie «The Running Man: Flying High for the Glory of God» («Der rennende Man: Höhenflug zur Ehre Gottes»). In dieser ist beschrieben, wie er während des Zweiten Weltkriegs Kampfpiloten ausbildete und in geheimen Missionen eine B-36-Convair lenkte.

Später flog er während 31 Jahren als Pilot für die heute nicht mehr existente Fluglinie «Braniff Airways». Nach seiner Pension zogen er und seine Frau Esther Beth – mit der er seit 65 Jahren verheiratet ist – ins afrikanische Tansania, wo er für die «Southern Baptist Mission» tätig war, er flog Menschen und Güter in entlegene Gebiete, die auf dem Landweg nicht zugänglich waren.

«Direkt von Gott»

In seinem Leben sei ihm viel Gutes wiederfahren, sagt Orville Rogers. «Das kommt alles direkt von Gott.» Er durchlebte viele Herausforderungen, Verluste aber auch bemerkenswerten Erfolg. «Stets führte mich Gott.» Deshalb renne er gerne zur Ehre Gottes. «Ich habe Jesus Christus im Alter von zehn Jahren als Herrn angenommen. Nun lebe ich seit bald 90 Jahren für ihn.»

Als ihn ein Journalist der «New York Times» fragte, was ihn motiviert, weiter zu laufen, zitierte Rogers die beiden ersten Verse aus Hebräer 12. In diesem Bibeltext steht: «Wir sind also von einer grossen Schar von Zeugen umgeben, deren Leben uns zeigt, dass es durch den Glauben möglich ist, den uns aufgetragenen Kampf zu bestehen. Deshalb wollen auch wir – wie Läufer bei einem Wettkampf – mit aller Ausdauer dem Ziel entgegenlaufen. Wir wollen alles ablegen, was uns beim Laufen hindert, uns von der Sünde trennen, die uns so leicht gefangen nimmt, und unseren Blick auf Jesus richten, den Wegbereiter des Glaubens, der uns ans Ziel vorausgegangen ist. Weil Jesus wusste, welche Freude auf ihn wartete, nahm er den Tod am Kreuz auf sich, und auch die Schande, die damit verbunden war, konnte ihn nicht abschrecken. Deshalb sitzt er jetzt auf dem Thron im Himmel an Gottes rechter Seite.»

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