Für Gott in der Premier League – Joel Ward kennt den Herrscher des Crystal Palace

Joel Ward ist Abwehrspieler beim britischen Traditionsverein Crystal Palace. Schon als kleiner Junge besuchte er eine christliche Gemeinde, heute ist er Mitglied von Hillsong London. Es sei Gott, der ihn in die Premier League geführt habe.

Joel Ward ist Abwehrspieler beim britischen Traditionsverein Crystal Palace. Schon als kleiner Junge besuchte er eine christliche Gemeinde, heute ist er Mitglied von Hillsong London. Es sei Gott, der ihn in die Premier League geführt habe. Und er wolle «diese Plattform nutzen, um Gottes Namen zu verherrlichen».Seit 2012 tritt Joel Ward (29) für den britischen Traditionsclub Crystal Palace an. Obschon er sich in den bisherigen 187 Liga-Spielen grundsätzlich um die defensiven Belange kümmerte, war er verschiedentlich in der Offensive anzutreffen, wo er drei Tore zum Gelingen der Angriffsbemühungen beisteuerte.

Zu Crystal Palace stiess er via East Lodge F.C. und Portsmouth, von wo aus er zwischenzeitlich an Bournemouth ausgeliehen worden war. «Für deinen lokalen Club zu spielen, ist immer etwas ganz Besonderes», blickt er auf seine erste Station. «Meine Familie ermutigte mich als kleiner Junge immer, meinen Träumen zu folgen, und sie unterstützten mich in allem.»

«Gott gab die Möglichkeit»

«Manchmal muss ich mich selbst kneifen, weil ich das Glück habe, in dieser Liga zu spielen», freut sich Joel Ward. «Durch die Gnade Gottes habe ich die Möglichkeit dazu bekommen.»

Er spricht von einer Ehre und einem Privileg, in der Premier League spielen zu können, «der aufregendsten und wahrscheinlich besten Liga der Welt». Ein Traum habe sich erfüllt, «und dank der Gnade Gottes kann ich da spielen und diese Plattform nutzen, um seinen Namen zu verherrlichen».

«Gottes Hand war immer über mir»

Schon von klein auf ging er in eine Gemeinde namens «New Life Christian Church», heute besucht er die «Hillsong»-Gemeinde in London. «Der Glaube war schon immer ein Teil meiner Laufbahn.»

Wenn er zurückschaue, sehe er, «dass Gottes Hand immer über mir war und über meiner Reise im Laufe der Jahre. Ich weiss nicht, wo ich sein würde, wenn nicht mein Glaube und meine Gemeinde mich über die Jahre hinweg unterstützt hätten.»

«Gott hat einen Plan für unser Leben»

Er staune immer wieder: «Manchmal sitzt du da und denkst, ‘Wow, ich bin nur ein Junge von der Südküste’ und manchmal ist es ein bisschen surreal, weil du jede Woche vor Tausenden von Fans spielst. Das ist ein grosser Segen.»

Aus dem Vers in Jeremia, Kapitel 29, Vers 11, wo steht: «Denn ich allein weiss, was ich mit euch vorhabe: Ich, der Herr, habe Frieden für euch im Sinn und will euch aus dem Leid befreien. Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung. Mein Wort gilt!», schliesst Ward, dass Gott einen Plan für unser Leben hat. Er vertraue auf Gott und setze all seine Hoffnung auf ihn. «Ich geniesse es einfach, ich liebe es, Fussball zu spielen und das zu tun, was ich tue. Ich werde das nie für selbstverständlich halten. Ebenso weiss ich, dass ich durch die Gnade Gottes dort bin, wo ich gerade bin.»

Beruf dient zu Gottes Verherrlichung

Was man beruflich mache, diene auch dem Glauben: «Alles, was du jeden Tag beruflich machst, ist dein Werk zur Verherrlichung Gottes. Ob dir eine Bühne oder ein Bild gegeben wurde, du kannst Gott in jedem Lebensbereich verherrlichen. Und wenn du ihn ehrst, dann wird er dich ehren.»

Natürlich durchlaufe man Höhen und Tiefen. Das Vertrauen auf Gott sei aber wichtig. «Es ist sehr leicht, aus der Spur zu fallen, wenn die Dinge gut laufen. Und das Gleiche gilt, wenn es schwierig wird. Es ist mir wichtig, mich daran zu erinnern, dass Gott all mein Lob durch das Gute und das Schlechte verdient und es ist manchmal der wichtigste Zeitpunkt, sich auf ihn zu verlassen, wenn die Dinge gut laufen, denn in dem Moment verlassen wir uns leicht auf unser eigenes Tun.»

Teile diesen Beitrag
Das könnte dich auch interessieren
Story
Tyler White legt als DJ bei den «Autism-Speaks-Walks» auf

DJ im Autismus-Spektrum – Getragen von Hoffnung als Inspiration für andere

Tyler White, auch bekannt als «DJ TyWy», wuchs mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) auf. Die Musik half ihm, ...

Story
Melissa Ferguson unterstützt Menschen durch ihre Bücher den Blick auf die Wahrheit zu richten

Wenn man zu beschäftigt ist – Blick für wahre Prioritäten nicht verlieren

Sie selbst sei oft zu beschäftigt gewesen, um beispielsweise zu beten. Doch heute rät Melissa Ferguson dazu, die ...

Story
Pat Barrett

Wir alle singen «Good, Good Father» – Hier spricht der Komponist über Stolz und Gegründetsein

«Glaube nicht dem Hype.» Das, so erzählt Pat Barrett, habe Gott ihm gesagt, kurz bevor seine Songs zu weltweiten Hits ...

Story
Für die junge Biologin Rachel Jordan sind Korallenriffe mehr als ein Forschungsobjekt.

Jesus unter Wasser – Im Korallenriff Gott nahe sein

Korallenriffe gelten als «Regenwälder der Meere» – bunt, empfindlich und bedroht. Für eine junge Biologin sind sie mehr ...

Story
Rita Jacobsen

Rita Jacobsen – «Im Wort ist Gott immer da»

Die dänische Lehrerin Rita Jacobsen versucht, ihren Glauben im Schulalltag zu leben. Die Bibel ist dabei eine wichtige ...

Story
Urs Saner mit einer Autogrammkarte seines guten Freundes Kaplan Flury

Kaplan Alfred Flury – Beatles-Konkurrent in Kaplans-Robe

Die Schweiz mit eigenem Don Camillo? Zumindest sah man Alfred Flury damals klassisch schwarz gekleidet auch mit Jungen ...

Story
Jonathan McReynolds

Status? Kind Gottes! – Dieser Grammy-Gewinner ermutigt uns alle

«Man spricht selten davon, einfach nur Gottes Sohn oder Tochter zu sein», so Grammy-Gewinner Jonathan McReynolds. ...

Story
Marco Gottardi

Marco Gottardi – Gott im Namen und im Herzen

Marco Gottardi gehört mit seiner «The Silver Dollar Band» zu der Schweizer Country-Musik-Szene. Seit über 30 Jahren ...

Story
Albanien

Vom Balkan nach Luzern – «Gott spricht und ich höre zu – und umgekehrt»

Liljana Doda-Gojani, die heute in Luzern lebt, stammt aus der Gegend, in der Paulus einst predigte, aus Illyrien. Auch ...