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Omar Benson Miller

Omar Benson Miller – «Ich möchte nicht aus dem Licht Gottes treten»

Omar Benson Miller, bekannt aus Filmen wie «8 Mile» und der Serie «CSI: Miami», sagt, dass er ganz mit Gott leben will. «Ich will nicht aus seinem Licht treten.» Das sei einmal passiert, «und es ist dunkel und kalt, ich fühlte mich abgeschnitten».

«Ich bin in einer christlichen Gemeinde aufgewachsen, meine Mutter war 35 Jahre lang Lehrerin in der Sonntagsschule», erinnert sich Omar Benson Miller. Damals wollte er unbedingt Baseball-Spieler werden. «Dann machte ich ein paar schlechte Erfahrungen mit Trainern und stolperte ins Theater – und das war ein absoluter Segen Gottes.»

Allerdings dachte er nicht daran, dass sein Weg zum Film oder Fernsehen führen könnte. Doch ein Lehrer nahm ihn unter seine Fittiche und öffnete ihm die Augen für das, was alles möglich war. «Ich begann zu touren und mich ins Theater zu verlieben.»

Ein Hollywood-Agent wurde auf ihn aufmerksam und er erhielt einen ersten Auftritt im Film «8 Mile».

Sich selbst prüfen

Weitere prägende Rollen kamen dazu, darunter jene des Sam Train in «Miracle at St. Anna», dem Kriegsfilm von Spike Lee. Oder er spielte Walter in «CSI: Miami».

Omar Benson Miller ermutigt dazu, sich mit dem Wort Gottes zu befassen und mehr in der Bibel zu lesen. Denn es gebe viel Lärm in der Welt. Manchmal habe man es schwer, das Richtige zu tun. «Je mehr du dich also dem Geist Gottes näherst, desto leichter wird es dir fallen.»

Viel gegeben, viel verlangt

«Meiner Meinung nach besteht das Ziel darin, dein Licht leuchten zu lassen, damit die Menschen sich zu dir hingezogen fühlen und dich fragen, warum dein Licht so leuchtet, damit du und dein Leben ein Beispiel für die Gemeinde sein können», sagt Omar Benson Miller. «Denn die Wahrheit ist, dass ich niemanden retten oder verurteilen kann. Ich habe keine Erlösungskräfte. Ich bin unvollkommen. Der Grundgedanke des christlichen Glaubens ist es, anderen so zu begegnen, wie man sich selbst begegnen würde.»

Er erinnere sich immer wieder an eine Bibelstelle, die ihm seine Mutter als Kind verschiedentlich erläutert habe: «Wem viel gegeben wird, von dem wird viel verlangt.» Omar Benson Miller: «Deshalb glaube ich Jesus, wenn er sagt, dass er gekommen ist, damit wir das Leben in Fülle haben. Und ich bete zu Gott, dass dieses Leben in Fülle den Leib Christi erfüllt, mich eingeschlossen.»

«Der Herr wartet auf uns»

Weiter sagt Omar Benson Miller: «Ich habe viele Phasen erlebt, in denen ich in den Spiegel schauen und auf die Knie gehen musste, um mich wieder mit dem in Einklang zu bringen, was ich glaube. Und das ist für mich der grösste Kampf, denn es ist leicht, vom Weg abzukommen. Der Kampf besteht darin, dafür zu sorgen, dass ich nicht aus dem Licht Gottes heraustrete. Das möchte ich nicht. Ich war schon einmal dort, und es ist dunkel und kalt, und ich fühlte mich abgeschnitten. Der beste Weg, den ich gelernt habe, um das zu tun, ist die tägliche, ständige Verbindung zu Gott und zum Wort Gottes, das uns mit Gott verbindet.»

Weiter beobachtete er: «Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, haben wir alle unterschiedlichen Gefühle, wenn wir spüren, dass wir uns von Gott entfernen. Der Herr wartet auf uns. Er ist da.»

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