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Webb Simpson

Webb Simpson – «Ich bin nicht als Golfer geboren, sondern als Kind Gottes»

Star-Golfer Webb Simpson hat unter anderem bislang einmal den US-Open gewonnen. Seine Identität sucht er aber nicht in seinem Erfolg. Zu wissen, dass man von Gott geliebt ist, helfe einem, sagt der Golf-Athlet.

Star-Golfer Webb Simpson hat unter anderem bislang einmal den US-Open gewonnen. Seine Identität sucht er aber nicht in seinem Erfolg. Zu wissen, dass man von Gott geliebt ist, helfe einem, sagt der Golf-Athlet.

Webb Simpson gehört zu den besten Golfern der Welt, mittlerweile gelang ihm der Triumph bei vier Turnieren. Der bisher grösste Erfolg des für Golf-Verhältnisse noch jungen, 31-jährigen Sportlers ist der Sieg der US-Open im Jahr 2012.

Etwas aber ist ihm wichtiger als Ruhm und Erfolg, berichtet die Plattform «Hello Christian». Er bekennt sich zu Jesus Christus und verheimlicht seinen Glauben nicht. So lässt er diesen manchmal auf seinem Twitter-Kanal, der rund 200'000 Follower zählt, einfliessen. In diesen Tagen «retweetete» er gerade die Botschaft einer christlichen Sportlerorganisation: «Gott zeigt sich immer und immer wieder treu. Er ist die Quelle all meiner Freude.»

«Als Gottes Kind geboren»

Nach seinem grossen Turniersieg 2012 dankte er «meinem Herrn und Erlöser Jesus Christus.» Vor wenigen Tagen gab er nun der «Gospel Coalition» ein Interview. «Mein Ruf (von Gott) ist nicht, Golfer zu sein. Wie jeder andere Christ bin ich dazu aufgerufen, hinauszugehen und Jünger in allen Ländern zu machen. Der berufliche Kontext, um das zu erfüllen, ist bei mir das Golfen.»

Weiter hält er fest: «Ich bin nicht als Golfer geboren. Ich bin als Kind Gottes geboren. Wenn ich darauf fokussiert bin, dass ich ein Kind Gottes bin, geliebt von Gott, kann ich mich besser darauf konzentrieren, effektiv in dem zu sein, was ich bin.»

«Ich lachte über mich selbst»

In einem Sport voller Glitzer und Erfolgsstories, Ruhm und Ehre bleibt er dennoch bodenständig. «Es geht darum, Gott die Ehre für das zu geben, was er ist, nicht für das, was er mir gegeben hat. Es gab Momente, in denen ich mit meiner Frau während des Essens frustriert weinte. Dann lachte ich über mich selbst, weil ich weinte, weil ich nicht gut gespielt hatte.»

Immer wenn er einen Vogel zwitschern höre, denke er an die biblische Passage in Matthäus 6. Dort geht es um Vögel, die nicht säen und ernten und dennoch von Gott versorgt werden. «Und wie viel wertvoller sind wir als Vögel? Das erinnert mich daran, dass Gott gut ist und sich um mich kümmert, egal, wie die Umstände aussehen.»

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