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Dion Knelsen

EHC Oltens Dion Knelsen – «Gott ist in jedem Teil meines Lebens willkommen»

Er gehört zu den erfolgreichsten Stürmern der Swiss League: Dion Knelsen (32). Der Kanadier schoss die SC Rapperswil-Jona Lakers in die National League – nun soll dies auch mit dem EHC Olten gelingen. Kraft tankt der Eishockey-Profi bei Jesus.

Er gehört zu den erfolgreichsten Stürmern der Swiss League: Dion Knelsen (32). Der Kanadier schoss die SC Rapperswil-Jona Lakers in die National League – nun soll dies auch mit dem EHC Olten gelingen. Kraft tankt der Eishockey-Profi bei Jesus Christus.

Die Perspektiven für den EHC Olten seien so gut wie schon lange nicht mehr, glaubt Dion Knelsen. «Wir sind als Team zusammengewachsen und haben das Potenzial, in dieser Saison Grosses zu erreichen – vielleicht sogar den Aufstieg in die National League.» Viele Hoffnungen ruhen in Olten auf ihm, zumal der 32-jährige Kanadier eine starke Saison spielt und aktuell zu den besten Skorern der Liga gehört.

Eishockeyverrückter Vater

Knelsen stammt aus einer Ortschaft namens High Level in der kanadischen Provinz Alberta. Sein Vater war verrückt nach Eishockey, er errichtete ums Haus ein eigenes, kleines Eisfeld für Dion und kaufte ihm schon zum zweiten Geburtstag Schlittschuhe. «Die Gegend war sehr kalt, wir hatten manchmal fünf Monate Natureis und es wurde bis zu minus 40 Grad kalt.»

Damals in Kanada seien die Distanzen viel grösser gewesen. «Zu den Auswärtsfahrten gegen andere Teams mussten wir drei, vier oder gar fünf Stunden fahren. Meine Eltern opferten viel.» In der Schweiz sei es wunderbar. Nirgendwo seien die gegnerischen Eishockeyteams so nahe.«Die Schweiz passt flächenmässig zwölfmal in Alberta rein.»

Glaube spielte stets eine zentrale Rolle

Mit 13 Jahr besuchte Dion Knelsen die christliche Schule «Prairie Christian Academy». Seine persönliche Reise mit Gott habe schon in der frühen Kindheit angefangen. «Ich wuchs in einem christlichen Elternhaus auf», erzählt der Kanadier. «Im Alter von 13 Jahren erlebte ich Gott auf einer Jugendkonferenz, bei der die Band 'Hillsong United' spielte. 15'000 junge Menschen waren da, es war sehr kraftvoll und super real. Ich spürte den Heiligen Geist in mir.» Mit 16 liess sich Dion Knelsen taufen. Auf dem College sei er durch Hochs und Tiefs gegangen, «aber Gott blieb treu und mutete mir nie mehr zu, als ich tragen konnte».

Tor in Extremis

Auf die Frage, ob er Gott auch schon während einem Spiel erlebt hat, erinnert sich Dion Knelsen an eine besondere Spielszene. «Wir mussten gegen Thurgau am letzten Spieltag mindestens einen Punkt holen, um an ihnen vorbeizuziehen und den fünften Rang zu erreichen.» Doch kurz vor Schluss führten die Ostschweizer und der EHCO musste erst noch in Unterzahl antreten. Dennoch wurde der Torhüter rausgenommen, um einem weiteren Feldspieler Patz zu machen. «Dann brachte mein Mitspieler Garry Nunn die Scheibe nach vorn, sie kam in meine Richtung und ich konnte verwerten – und wir erreichten die Verlängerung und damit den fünften Rang.» In den Playoffs stiess er mit seinem Team dann bis ins Halbfinale vor.

In die Schweiz «gerufen»

Bevor Dion Knelsen in die Schweiz zog, spielte er drei Jahre lang in Norwegen. «Ich war im dritten Jahr beim gleichen Team und sie sprachen mit mir über eine Verlängerung. Ich spürte, dass ich mein Talent 'vergrabe'. Es war komfortabel, wir hatten grossartige Freunde und eine tolle Kirche, die wir besuchten.» Dennoch entschied sich Dion Knelsen, nicht zu unterschreiben.

«Dann kam der Anruf aus der Schweiz, ich spielte in der National League und bisher zweimal am Spengler Cup. Man weiss manchmal nicht, was Gott tun kann, doch wenn man es ihm überlässt, kann er handeln. Do your best, God will do the rest – gib dein Bestes, Gott wird den Rest tun.»

Eine Bibelstelle, die ihm besonders wichtig ist, sind die Verse aus Kolosser Kapitel 3, Verse 23-24, dort steht: «Denkt bei allem daran, dass ihr letztlich für ihn und nicht für die Menschen arbeitet. Als Lohn dafür wird er euch das Erbe geben, das er versprochen hat. Das wisst ihr ja. Denn Jesus Christus ist euer wahrer Herr!»

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