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Mike Matheny

Baseball-Coach Mike Matheny – «Gott ist am Wirken und ich klinke mich da ein»

Der Erfolg des relativ jungen Baseball-Trainers Mike Matheny ist erstaunlich. Dennoch ist er auf dem Boden geblieben und stellt fest: «Ich könnte mir den Erfolg selbst zuschreiben… oder ich kann vor dem Schöpfer aller Dinge niederknien.»

Der Erfolg des relativ jungen Baseball-Trainers Mike Matheny ist erstaunlich. Dennoch ist er auf dem Boden geblieben und stellt fest: «Ich könnte mir den Erfolg selbst zuschreiben… oder ich kann vor dem Schöpfer aller Dinge niederknien.» Durch letzteres kann er auch innerhalb des Teams tolle Chancen nutzen.

Bereits als kleiner Junge ging Mike Matheny mit seinen Eltern in die Kirche. Doch erst als Teenager wurde er mit der Frage konfrontiert, ob der Glaube seiner Eltern auch sein eigener Glaube ist. «Ein Gastsprecher, der unsere Gemeinde besuchte, fragte die Anwesenden: 'Weisst du, wer Jesus ist? Wer ist er für dich?' Diese Fragen verfolgten mich. Ich kämpfte mit Gott. Und ich merkte, dass ich mich einfach immer an meine Eltern gehängt hatte», berichtet Matheny. «Ich lebte die Routine der Religion, aber ich hatte keine Beziehung zu Gott.» Und so begann er ganz bewusst ein Leben mit Jesus Christus.

Erfolg als Profi

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Mike Matheny

Schon früh spielte er Baseball und stieg bald in die Profi-Liga der USA auf. Dort wurde er zu einem der besten Fänger. Matheny gewann vier «Rawlings Golden Glove Awards» und stellte einen Rekord mit 252 Spielen ohne einen Fehler auf. Doch nach 13 Jahren in der Profi-Liga zog er sich aufgrund gesundheitlicher Probleme 2007 aus dem aktiven Spiel zurück. Nachdem er einige Zeit eine kleine Mannschaft der unteren Liga trainiert hatte, wurde er von den St.Louis Cardinals wieder als Trainer in die Haupt-Liga zurückgeholt – obwohl er bisher keine grossen Erfolge erziehlt hatte und zu dem Zeitpunkt der jüngste Trainer der Liga war.

«Gott ist am Wirken»

Doch schon bald zählte sich dieser Schachzug aus: Der heute 45-jährige Trainer führte die St. Louis Cardinals zu diversen Endspielen und an die Spitze der Liga. «Ich könnte mir den Erfolg jetzt zuschreiben, als ob ich etwas getan hätte, um das zu verdienen, oder ich kann mich demütig vor dem Schöpfer aller Dinge niederknien…», erklärte der erfolgreiche Trainer gegenüber der Christian Post. «Ich glaube wirklich, dass wir Chancen bekommen und diese auch nutzen müssen… Ich glaube einfach, dass Gott ständig um mich herum am Wirken ist und ich möchte mich da einklinken.»

Offene Türen und Gebetstreffen

Matheny ist weithin bekannt für seine positive Arbeitsmoral und die guten Beziehungen zu seinen Spielern. Jeder weiss, dass er Christ ist, auch wenn er das nicht ständig herausposaunt. «Jedes Jahr im Frühjahrstraining erkläre ich meinen Jungs, dass ich als Nachfolger Jesu für gewisse Dinge einstehe. Aber ich werde sie nie anpredigen oder gewisse moralische Ansprüche an sie stellen, die ich an mich selbst stelle. Die Tür ist einfach offen und wenn sie mich etwas fragen, dann wissen sie, auf welchem Fundament sich meine Antworten gründen. Und das schenkt einem tolle Möglichkeiten.» An seiner Gebetszeit vor jedem Spiel nehmen etwa 20 Spieler teil.

Dienen und Leiten

Matheny ermutigt Christen, die «Zügel der Leiterschaft» in die Hand zu nehmen. Er hält sich an das Vorbild Jesu, bei dem man durch Dienen andere anführt. Über Leiterschaft und andere Themen schreibt er regelmässig auf seinem Blog.

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