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Steve Amerson

Steve Amerson – Er singt in «Stars Wars» und betet im Kongress

Steve Amerson singt in einigen der bekanntesten Film-Soundtracks wie «Star Wars: Rogue One», «Die Schöne und das Biest», «Der Patriot» und vielen anderen – und er betet monatlich mit Kongress-Mitgliedern.

Steve Amerson singt in einigen der bekanntesten Film-Soundtracks wie «Star Wars: Rogue One», «Die Schöne und das Biest», «Der Patriot» und vielen anderen – und er betet monatlich mit Kongress-Mitgliedern.

Seine Stimme ist einerseits in einigen ganz grossen Hollywood-Produktionen zu hören. Andererseits ist Steve Amerson auch eine Stimme der Hoffnung für Demokraten und Republikaner im Kongress – eine stille Quelle des Friedens und des Gebets und ein Seelsorger für führende Politiker beider Seiten.

Im Jahr 2014 setzte er sich dafür ein, dass wieder Gottesdienste im US-Kapitol durchgeführt werden. «Von 1800 bis 1869 fanden im Kapitol sonntagmorgens Gottesdienste statt. Thomas Jefferson ritt auf seinem Pferd vom Weissen Haus zum Kapitol, um an diesen Gottesdiensten teilzunehmen.»

«Schön, wenn du ihn leiten würdest»

Amerson sagt, dass zu diesen Gottesdiensten Pastoren aus verschiedenen Kirchen kamen und predigten. Diese Gottesdienste wurden 1869 eingestellt – aber 2014 nach 145-jähriger Abwesenheit wieder eingeführt.

Dabei wurde auch Amerson angesprochen. Ihm wurde erklärt, dass es kein Budget gebe, man sich aber freuen würde, wenn er käme und den Gottesdienst leiten würde. Der Sänger stimmte sofort zu und begann, zweimal im Monat nach Washington, D.C. zu fahren. Es dauerte nicht lange, bis Unterstützer einsprangen, um die Kosten für seine Reisen zu decken.

«Ich bete für Sie»

«Normalerweise flog ich am Dienstagnachmittag nach Washington, D.C. und der Gottesdienst fand erst am Mittwochabend statt. Also dachte ich: 'Was soll ich mit dem Mittwoch anfangen?'»

Eines Tages begann er, durch die Hallen des Kongresses zu gehen. Als er an Türen mit bekannten Namen vorbeikam, fing er an, dort vorbeizuschauen, sich vorzustellen und Visitenkarten zu hinterlassen.

«Ich schrieb einen Zettel: 'Ich bete für Sie', und hinterliess meine Karte in dem Büro», sagte er. «Dann habe ich mich etwas besser organisiert und mit Hilfe meiner Assistentin Notizkarten mit meinem Namen auf der Vorderseite und meinen Kontaktdaten auf der Rückseite drucken lassen, und jedes Mal, wenn ich gehe, steht auf diesen Karten ein anderer Bibelvers.»

Bis zu 12 Meilen

Er überreicht jedem Abgeordneten oder Senator, den er auf seinen verschiedenen Reisen nach Washington aufsucht, eine individuelle, handschriftliche Notiz. «Auf jeder Reise schreibe ich 200 Notizen, und ich laufe etwa zehn bis zwölf Meilen, um diese Notizen zu überbringen.»

Amerson sagte, dass seine Bemühungen auf beiden Seiten des politischen Spektrums Türen geöffnet und Leben inspiriert haben.

Gottes Wort kehrt nicht leer zurück

«Eines Tages kam ich in ein Büro und der Abgeordnete war gerade da», erinnert sich Amerson. «Er schloss die Türen und sagte zu mir: 'Ich bin so einsam... Ich bin einsam hier auf der Arbeit, ich bin einsam, wenn ich nach Hause in meinen Bezirk gehe'.» Dieser Moment der Verletzlichkeit öffnete die Tür zu einer tiefen Verbindung zwischen Amerson und dem Kongressabgeordneten.

Ein weiterer besonderer Moment ereignete sich in einem Aufzug, als ein Kongressmitglied sagte: «Ich brauche Gebet für meinen erwachsenen Sohn.» Die beiden beteten daraufhin gemeinsam. «Als der Aufzug nach unten fuhr und ich gerade betete, kamen wir unten an, ich verpasste mein Stockwerk, wir fuhren am Keller vorbei – hinunter zum Untergeschoss, wo sich die U-Bahn befindet – und mein Gegenüber sagte: 'Gott hat Sie heute für mich hierher gebracht'.»

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