«Oft sind Gebete zu klein» – Ein Gigant spricht über Gott

Bobby Evans, Generalmanager der San Francisco Giants, sprach erst vor kurzem auf einer Konferenz über seinen Glauben. Unter anderem erklärte er: «Wir dienen einem grossen Gott. Oft sind unsere Gebete zu klein.»

Bobby Evans, Generalmanager der San Francisco Giants, sprach erst vor kurzem auf einer Konferenz über seinen Glauben. Unter anderem erklärte er: «Wir dienen einem grossen Gott. Oft sind unsere Gebete zu klein.»

Schon früh schlug Bobby Evans eine Laufbahn als Sportmanager ein, seit 1991 arbeitet er für den Baseball-Klub San Francisco Giants. Gegründet wurden die Giants anno 1883, seit 1958 sind sie in San Francisco daheim. Achtmal konnte das Team den Titel gewinnen, die drei letzten Male in den Jahren 2014, 2012 und 2010.

Mittlerweile amtet Evans als deren Generalmanager sowie als Vize-Präsident dieser traditionsreichen Organisation. Trotz diesem enormen Erfolg hat sein Glaube absolute Priorität. Schon im Alter von sieben Jahren entschied er sich für ein Leben mit Jesus Christus. Und schon in jungen Jahren betete er, dass Gott ihn in eine grosse Liga bringen würde. «Ich war ein Träumer und ich verehrte einen grossen Gott. Und als Junge wusste ich, dass wenn ich Gott darum bitte, es auch geschehen würde.»

Tieferes Bedürfnis

Jahre später, als er bereits für die Giants arbeitete, besuchte er eine christliche Konferenz. «Wir wurden ermutigt, unseren Glauben auch an andere Menschen weiterzugeben und von Jesus zu erzählen.» Und so stellte sich Bobby die Frage, wie er so leben kann, dass Gott durch ihn geehrt wird. Er überlegte, wie Gott durch seine Karriere verherrlicht werden könnte. «Nun schaue ich jeden Tag, wo Gott im Baseball wirkt, wo bei den Giants und wo in meinem Leben.»

Regelmässig trifft er den Baseball-Geistlichen des Teams, um sicherzustellen, dass die Spieler in ihrem Glauben ermutigt werden. «Diese Jungs sind Baseball-Spieler, doch sie sind auch Väter, Ehemänner, Söhne, sie haben Bedürfnisse und das letzte was ich in der Baseball-Kapelle will, ist dass der Geistliche einfach vor dem Spiel eine kurze Andacht macht und das dann alles ist.» Die Männer hätten ein tieferes Bedürfnis. «Sie sollen zu den Menschen werden, zu denen Gott sie berufen hat.»

Vor 40'000 Zuschauern

Die Chaplins, wie die Sport-Geistlichen im angelsächsischen Raum genannt werden, würden in seiner Unternehmung einen grossartigen Job erledigen. «Auch für deren Frauen und Kinder werden Bibelstunden unter der Woche abgehalten - und natürlich auch für die Spieler angeboten. Es ist eine Möglichkeit, dass sie tiefer in ihrem Glauben wachsen können.» Zudem sei dies für die Familien der Athleten gut.

Mehrere der Spieler würden öffentlich über ihren Glauben reden. «Es ist toll zu sehen, wie Gott im Leben dieser Spieler wirkt. Sie zeigen ihr Können jeweils vor 40'000 Zuschauern. Und für die 2'000 bis 3'000 Fans die danach noch herumhängen, öffnen sie ihre Leben und Herzen. Ein Teil davon geht zurück auf das, was in der Baseball-Kapelle geschieht.»

Bobby Evans hält fest: «Wir dienen einem grossen Gott und zu oft sind unsere Gebete zu klein.»

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