Auf der anderen Seite der Angst – Will Smith und das Fallschirmspringen

Wie kann man am besten mit Angst umgehen? Schauspieler Will Smith verglich dies kürzlich mit dem Fallschirmspringen – und mit Gott.
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Fallschirmspringen

Wie sollte man mit Angst umgehen? Schauspieler Will Smith vergleicht dies mit dem Fallschirmspringen – und mit Gott. 

Kürzlich sprach Schauspieler Will Smith (zum Beispiel «I Robot», «Hitch», «Das Streben nach Glück») über den Umgang mit Angst am Beispiel eines Fallschirmsprungs: Wie man vorher vor Aufregung schlecht schläft; wie man sich überlegt, was wohl passiert, wenn der Fallschirm sich nicht öffnet; wie man erschrickt, wenn in vier Kilometer Höhe die Tür des Flugzeugs geöffnet wird und was dann passiert, wenn man unerwartet schon bei «zwei» aus dem Flugzeug gestossen wird: Statt Panik erlebt man das unbeschreibliche Glücksgefühl des schwebenden Zustands im freien Fall.

Glücksgefühle statt Angst

Smith fragt sich, warum man sich vorher eigentlich immer so verrückt macht, denn er glaubt: «Gott hat auf der anderen Seite von Terror und maximaler Angst die besten Dinge unseres Lebens vorbereitet.» Mit anderen Worten könnte man also sagen: «Alles, was Du wirklich willst, ist auf der anderen Seite der Angst.»

Das ist auf den ersten Blick eine ungewöhnliche Aussage, insbesondere weil Smith sich gar nicht zum christlichen Glauben bekennt. Doch seine These deckt sich mit der Erfahrung, die Jesus Christus gemacht hat. Voller Angst blickte Jesus seiner Verhaftung und Kreuzigung entgegen und war sehr kleinmütig. Am Ende stand jedoch seine Auferstehung und damit der grossartige Sieg über den Tod und die Sünde. Das bedeutete Erlösung für eine bislang versklavte Menschheit und eine neue Nähe zwischen Gott und Mensch – das grösste Glück für beide Seiten, und das für ewig.

Von Jesus lernen

Wie hat Jesus das geschafft? Er fand den Mut in der Hinwendung zu Gott. Er betete, er kapitulierte, er vertraute. Jesus sprach ehrlich über seine Gefühle. Er hat seine Angst nicht verleugnet. Er hat sich dem Einzigen anvertraut, der in dieser Situation helfen konnte.

Und so bekommen auch wir Mut – neuen Lebensmut, oder den Mut, Aufgaben, Konflikte und Beziehungen anzugehen bzw. uns den eigenen Unzulänglichkeiten, Süchten und anderen «dunklen Bereichen» unseres Lebens zu stellen und zu überwinden. In Römer, Kapitel 8, Vers 37 steht, «wir sind» auch angesichts von Schwierigkeiten, «mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat». Jesus ist der, der uns liebt und für uns kämpft. Und er sagt zu seinen Jüngern: «Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben. Aber habt Mut, denn ich habe die Welt überwunden». (Johannes, Kapitel 16, Vers 33)

In der Hinwendung zu unserem Herrn und Gott finden wir den Mut, durch den wir Angst überwinden können. Mehr noch, der Überwinder selbst gibt uns Anteil an seinem Sieg, dem Leben in Fülle auf der anderen Seite der Angst.

Zum Autor

Andreas Waldmann ist Pastor, Geschäftsführer von CBN Deutschland und Host der Show Club700.

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