Anfangen zu glauben – Wie man Gott vertrauen lernt

Eigentlich ist es gar nicht so schwer, an Gott zu glauben. Trotzdem wissen manche nicht so genau, wie sie damit anfangen können - obwohl sie gerne glauben würden. Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist: Gott vertrauen.
Imported Image
Vertrauen

Eigentlich ist es gar nicht so schwer, an Gott zu glauben. Trotzdem wissen manche nicht so genau, wie sie damit anfangen können - obwohl sie gerne glauben würden.  Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist: Gott vertrauen. Wir geben Tipps, wie man das lernen kann.

Ganz klar, man kann nur jemandem vertrauen, den es auch gibt. Wenn man das mit Gott also mal wagen will, dann sollte man schon davon ausgehen, dass er existiert. Die Chance dazu liegt ja auch bei 50:50.

Angenommen, es gibt Gott...

...dann stellt sich als nächstes die Frage, wer Gott ist. Denn man kann ja nur jemandem richtig vertrauen, den man auch kennt.

Diese Frage lässt sich natürlich nicht so schnell beantworten. Fakt ist, dass Gott möchte, dass wir ihn persönlich kennenlernen und wissen, wie er ist. Das kann man zum Beispiel sehr gut in seinem Wort erfahren, der Bibel. Nachdem es ja ziemlich lang dauern würde, das komplette Buch durchzulesen, ist es am besten, mit Jesus und dem Neuen Testament anfangen. Immerhin ist Jesus ja genau deswegen auf die Welt gekommen, um den Menschen vorzuleben, wie Gott wirklich ist. Eine kleine Kostprobe: Jesus hat Gott als einen herzlichen und liebevollen Papa vorgestellt.

Noch eine Möglichkeit, Gott kennenzulernen, ist: einfach mal mit ihm zu sprechen. Dabei muss man keine bestimmten Formeln oder Riten befolgen. Besser, man sagt ihm ganz ehrlich, was in einem vorgeht. Übrigens verträgt Gott auch kritische Fragen.

Warum eigentlich Gott vertrauen?

Angenommen, es gibt Gott wirklich. Und er ist genau so, wie er in der Bibel beschrieben wird. Dann ist er eigentlich der Einzige, auf den man sich voll und ganz verlassen kann.

Denn dann er hat uns das Leben geschenkt und uns vom Mutterleib an begleitet. Dann will er das Beste für uns und unser Leben, auch wenn seine Wege manchmal anders sind, als wir uns das vorstellen. Dann sorgt er für uns, egal, welche Wirtschaftskrise auf uns zu kommen sollte. Dann liegt unsere Bestimmung darin, Gott zu vertrauen. Dann lässt er uns nie im Stich.

Wer Gott vertrauen kann, lebt leichter und sorgenfreier.

Wie geht Gott vertrauen?

Gott zu vertrauen ist immer eine Entscheidung. Je besser man Gott kennt, desto leichter wird einem diese Entscheidung fallen. Wenn man weiss, dass Gott durch und durch gut ist und er nur das Beste für jeden Bereich unseres Lebens will, wird man ihm einfacher vertrauen können, als wenn man dem Irrglauben aufliegt, dass Gott streng ist oder unbarmherzig.

Gott vertrauen bedeutet nicht, dass man alle Verantwortung für sein Leben abgibt und nichts mehr selbst tut. Vielmehr gibt man sein Bestes und vertraut den Rest Gott an. Zum Beispiel muss man sich bei einer Prüfung oder bei einem Vorstellungsgespräch natürlich selbst vorbereiten. Aber wenn man es dann trotz allem vergeigt, kann man auf Gott vertrauen, dass er trotzdem einen guten Weg für einen hat.

Gott vertrauen ist also die Entscheidung, zu glauben, dass Gott gut ist und er einen guten Weg für mich hat, und ihm die Sorgen und Lasten zu überlassen.

Gott vertrauen, trotz schwieriger Umstände

Leider ist das Leben nicht immer nur grandios. Ganz ehrlich, in schweren Zeiten fragen sich fast alle, ob Gott noch da ist oder ob er einen vergessen hat. Doch auch hier zeigt der Blick in die Bibel, dass das Leben nicht nur einfach ist. Alle Helden der Bibel hatten zu kämpfen. Sogar Jesus! Doch wenn man dann liest, wie Gott eingreift und wie die Geschichten ausgingen, kann man wieder sehen, dass der Schöpfer gut ist und sein Plan perfekt ist.

Wenn alles schief läuft, hat man es meistens sowieso nicht mehr in der Hand. Da kann man doch lieber gleich Gott vertrauen. Und ausserdem: Man kann Gott auch darum bitten, dass er einem Vertrauen schenkt, wenn man es selbst nicht mehr schafft.

Jesus hat gesagt: «Seid ohne Sorgen und habt keine Angst. Vertraut auf Gott und vertraut mir!» Die Bibel, Johannes, Kapitel 14, Vers 1.

Teile diesen Beitrag
Das könnte dich auch interessieren
Thema
Wir dürfen auf sein Versprechen vertrauen

Besorgt ins neue Jahr? – Jesus verspricht Hilfe

Schaust du skeptisch oder besorgt auf das neue Jahr? Zuversicht zu haben fällt vor allem dann schwer, wenn man sich ...

Thema
Ein Zeichen, dass wir Gott vertrauen sollen (Symbolbild)

Aus dem Buch der Bücher – Worte, die Vertrauen schaffen

Gott hat uns sein lebendiges Wort und Lebenswasser gegeben, um uns täglich neu zu beschenken. Dazu müssen wir ihn durch ...

Thema
Ein unsicheres Ehepaar am Küchentisch.

Was bleibt? – Die Sehnsucht nach Sicherheit

«Sicherheit ist die neue Freiheit der Deutschen», haben Wissenschaftler vor einigen Jahren herausgefunden. Man tut ...

Thema
Wenn das Leben im Chaos versinkt

Kirche im Chaos – Und wenn Jesus schläft?

Das Wunder von der Sturmstillung ist mehr als ein Machterweis von Jesus – es ist ein Aufruf zum Vertrauen, wenn unser ...

Thema
Frau überlegt, was sie in dieser Zeit tun kann

Sechs Tipps – Was kann und sollte ich tun in unserer Zeit?

Wir erleben unsichere Zeiten in Politik und Gesellschaft. Doch wir müssen nicht ratlos bleiben. Wie Christen aktiv den ...

Thema
Manchmal liegt schlechtes Sehen nicht an der Brille

Die Perspektive wechseln – Das war ein echter Augenöffner!

Es ist keine Frage der Brille: Manchmal sieht man einfach schlecht. Und nicht nur in der Politik, sondern auch im ...

Thema
Frau sorgt sich um die Zukunft

«Fürchtet euch nicht» – Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst

Weltuntergang ist in. Das Klima killt uns, die Krankenkassenprämien auch, der Rote Halbmond umklammert uns, Albert ...

Thema
Kleines Boot im Sturm

Wenn's stürmt – Nur keine Panik!

Das war ihnen noch nie passiert. Ein Sturm, der sich gewaschen hatte. Sie ruderten aus Leibeskräften und versuchten, ...

Thema
Ein glücklicher alter Mann

«Kinder sein als Greis» – Alt werden: wenn es mir «graut»

«Grau» ist die Farbe des Alters. Die ersten grauen Strähnen können Panik erzeugen. Jetzt geht’s bergab. Aber: Ist es so ...