Wunder der Schöpfung – Warum die Schirmchenflieger Auftrieb haben

Je mehr über die Schirmchenflieger herausgefunden wird, desto erstaunlicher mutet dieses auf den ersten Blick spielerisch-simple Flugobjekt an. Es weist auf einen genialen, durchdachten Ursprung hin.
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Schirmchenflieger Pusteblume

Je mehr über die Schirmchenflieger herausgefunden wird, desto erstaunlicher mutet dieses auf den ersten Blick spielerisch-simple Flugobjekt an. Es weist auf einen genialen, durchdachten Ursprung hin.

«Jeder kennt die Schirmchenflieger der Pusteblumen», sagt Reinhard Junker von der Studiengemeinschaft «Wort und Wissen». «Dazu wurden kürzlich neue Studien durchgeführt. Erforscht wurde, wie es möglich ist, dass diese Schirmchen so effektiv und lange fliegen können.»

Unterdruck sorgt für guten Flug

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Reinhard Junker

Wenn man sie genau anschaut, stellt man fest, dass sie nicht wie Regenschirme gebaut sind. Sie sind nach oben offen. «Ausserdem ist zwischen den gefiederten Härchen der Schirmchen noch Platz», beschreibt Junker. «Da kann Luft durch. Das spannende ist, dass diese Luft zwischen den Härchen so durch geht, dass sich über den Schirmchen kleine Wirbel bilden, die einen Unterdruck erzeugen. Dadurch können die Schirmchen so gut fliegen.»

Nun kommt etwas Spannendes hinzu, so der Theologe und begeisterte Naturkundler: «Man kennt diese Schirmchen nicht nur bei den allseits bekannten Pusteblumen, beim Löwenzahn und verwandten Korbblütlern, sondern auch bei den Baldrianarten.» Diese bilden bei der Fruchtreife ebenfalls solche Schirmchen aus, mit allen Gegebenheiten, damit diese fliegen können. «Man weiss, dass es ein diffiziler Vorgang ist, der diese Luftwirbel über den Schirmchen erzeugt, damit sie fliegen können.»

Ein starkes Indiz für einen Schöpfer

Da der Baldrian mit den Korbblütlern überhaupt nicht näher verwandt ist, müsse man annehmen, «dass dieses Schirmchenflieger-Prinzip mehrfach unabhängig voneinander entstanden ist, nach Evolutions-Leseart ohne Zielvorgabe, ohne Steuerung sondern auf purem Versuch-und-Irrtums-Prinzip.» Da stellt sich für Reinhard Junker die Frage, wie aus einem normalen Griffel bei den Korbblütlern und Baldrian-Gewächsen zuletzt diese Schirmchen-Flieger entstanden sind. «Wie soll ein normaler Griffel mutieren und sich ändern, so dass ein solches Schirmchen noch dazukommt? Und das zweimal unabhängig, ohne dass es jemals ein Ziel gab. Das ist ein starkes Indiz für einen Schöpfer, da man sagen kann, die Struktur ist schon ausgeklügelt, und sie taucht an mehreren Stellen unabhängig auf. Wie ein Bauplan-Prinzip, das mehrfach unabhängig voneinander angewendet wurde. Es wurde erfunden und mehrfach eingesetzt.» Dies weise klar auf einen intelligenten Schöpfer hin, so der Vertreter von «Wort und Wissen».

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