Trost in Krisenzeiten – «Schätze» in den Psalmen bergen

Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, bringen die Autoren der Psalmen die ganze Palette ihrer Gefühlswelt zum Ausdruck. Auch sie durchlitten Krisen, klagten Gott an und hatten grosse Fragen.
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Eine Schatztruhe

Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, bringen die Autoren der Psalmen die ganze Palette ihrer Gefühlswelt zum Ausdruck. Auch sie durchlitten Krisen, klagten Gott an und hatten grosse Fragen.

Gerade in dieser Zeit, in der Krieg und Krisen unsere Gedanken füllen und wir uns mit Fragen über Leben und Tod konfrontiert sehen, möchten uns die Psalmen ermutigen. Sie erinnern uns daran, dass selbst wenn wir schwach und verzweifelt sind, Gott immer stark bleibt und uns Halt und Hoffnung schenkt.

Psalmen, die Trost schenken

«Auch ich sage zum Herrn: 'Du schenkst mir Zuflucht wie eine sichere Burg! Mein Gott, dir gehört mein ganzes Vertrauen!'» (Psalm, Kapitel 91, Vers 2)

«Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen. Er weidet mich auf saftigen Wiesen und führt mich zu frischen Quellen. Er gibt mir neue Kraft. Er leitet mich auf sicheren Wegen und macht seinem Namen damit alle Ehre. Auch wenn es durch dunkle Täler geht, fürchte ich kein Unglück, denn du, Herr, bist bei mir. Dein Hirtenstab gibt mir Schutz und Trost.» (Psalm, Kapitel 23, Verse 1-4)

«Bei dir bin ich in Sicherheit; du bewahrst mich in aller Bedrängnis und lässt mich jubeln über deine Rettung.» (Psalm, Kapitel 32, Vers 7)

«Der Herr ist denen nahe, die verzweifelt sind, und rettet diejenigen, die alle Hoffnung verloren haben.» (Psalm, Kapitel 34, Vers 19)

«Höre mein Gebet und komm mir schnell zu Hilfe! Bring mich in Sicherheit und beschütze mich wie in einer Burg, die hoch oben auf dem Felsen steht.» (Psalm, Kapitel 31, Vers 3)

«Der Herr ist mein Licht, er rettet mich. Vor wem sollte ich mich noch fürchten? Bei ihm bin ich geborgen wie in einer Burg. Vor wem sollte ich noch zittern und zagen? Wenn mich gewissenlose Leute in die Enge treiben und mir nach dem Leben trachten, wenn sie mich bedrängen und mich offen anfeinden – am Ende sind sie es, die stürzen und umkommen! Selbst wenn eine ganze Armee gegen mich aufmarschiert, habe ich dennoch keine Angst. Auch wenn sie einen Krieg gegen mich beginnen, bleibe ich ruhig und zuversichtlich.» (Psalm, Kapitel 27, Verse 1-3)

«Doch gerade dann, wenn ich Angst habe, will ich mich dir anvertrauen.» (Psalm, Kapitel 56, Vers 3)

«Höre, Gott, meinen Hilfeschrei und achte auf mein Gebet! Aus weiter Ferne rufe ich zu dir, denn ich bin am Ende meiner Kraft. Ich selbst kann mich nicht mehr in Sicherheit bringen, darum hilf du mir und rette mich! Zu dir kann ich jederzeit fliehen; du bist seit jeher meine Festung, die kein Feind bezwingen kann.» (Psalm, Kapitel 61, Verse 2-4)

«Als mir die Sorgen keine Ruhe mehr liessen, hast du mich getröstet und wieder froh gemacht.» (Psalm, Kapitel 94, Vers 19)

Vertrauen Sie sich gerade in Zeiten der Angst und der Verzweiflung Gott an – er will auch Sie trösten und wieder froh machen.

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