Nicht ganz nach Plan – Goldene Augenblicke mitten im Chaos

Das Leben ist nicht perfekt – aber es hat perfekte Momente. Das erlebt Jo Fuller immer wieder. Und sie ermutigt, diese Momente besonders zu geniessen, genauso wie die goldenen Augenblicke mit Gott.
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Sonne scheint durch einen Felsen

Das Leben ist nicht perfekt – aber es hat perfekte Momente. Das erlebt Jo Fuller immer wieder. Und sie ermutigt, diese Momente besonders zu geniessen, genauso wie die goldenen Augenblicke mit Gott.

Hatten Sie schon einmal eine genaue Idee, wie etwas ablaufen sollte, und dann kommt die Realität und alles läuft komplett anders? Das kann in jeder Lebensetappe passieren, aber besonders, wenn man kleine Kinder hat.

Wir fuhren kürzlich als Familie in Urlaub. Wir hatten eine wunderschöne Zeit zusammen, aber lief alles so, wie wir es uns vorgestellt hatten? Nicht wirklich… Etwa als alle glücklich zusammen am Strand spielten und ich dachte, es sei ein guter Moment, um Schnorcheln zu gehen. Es war wunderschön und ich dachte gerade, wie dankbar ich dafür bin, als ich aufschaute und meinen Mann am Strand verzweifelt nach mir winken sah, neben ihm zwei schreiende Kinder, die Sand in den Augen hatten und zur Mami wollten. Wir verliessen das tropische Paradies ganz schnell – seufz.

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Jo Fuller

Solche Dinge passierten noch ein paar Mal in der Urlaubswoche. Es erinnerte mich daran, dass wir einfach die kleinen goldenen Momente inmitten des Chaos geniessen müssen.

Goldene Augenblicke mit Gott

Manchmal habe ich auch genaue Vorstellungen für meine Beziehung mit Gott. Ich möchte, dass er sich mir so zeigt oder so mit mir spricht, wie ich es erwarte und wann ich es will. Doch so läuft es nicht. 

In meinem chaotischen Leben gibt es aber auch goldene Augenblicke mit Gott: Er spricht zu mir durch eine Freundin, ein Lied, den Sonnenuntergang oder einen Tanz. Andere Male ist es durch eine Predigt, auf einem Spaziergang, durch ein Gebet, ein Kunstwerk oder einfach in der Stille.

Auf seine Weise

Wir können Gott nicht begrenzen oder ihn in eine Kiste stecken. Er ist so viel grösser als unser menschlicher Verstand es je begreifen könnte – und er will neue Sachen machen. In Jesaja, Kapitel 43, Vers 19 sagt er: «Schaut nach vorne, denn ich will etwas Neues tun! Es hat schon begonnen, habt ihr es noch nicht gemerkt? Durch die Wüste will ich eine Strasse bauen, Flüsse sollen in der öden Gegend fliessen.»

Wir brauchen einzig ein Senfkorn an Glauben – um ihm zu vertrauen, dass er alles tun kann und es auch in seinem Zeitplan tun wird, nicht auf unsere Weise. In 1. Korinther, Kapitel 2, Vers 9 steht: «Kein Auge hat je gesehen, kein Ohr hat je gehört, und kein Mensch konnte sich jemals auch nur vorstellen, was Gott für die bereithält, die ihn lieben.»

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