WNBL-Star Monica Wright – «Was Gott in der Ewigkeit bereit hält, ist unvergleichlich»

Während ihrer College-Zeit ging die heutige Basket-Heldin Monica Wright (29) gern auf Partys. So manches lief in dieser Zeit schief. Doch dann fand sie zu Gott. Die persönliche Beziehung zu Jesus Christus half ihr in vielen Lebensbereichen.

Während ihrer College-Zeit ging die heutige Basket-Heldin Monica Wright (29) gern auf Partys. So manches lief in dieser Zeit schief. Doch dann fand sie zu Gott. Die persönliche Beziehung zu Jesus Christus half ihr auch in ihrer Karriere in der Profi-Liga und inspiriert sie in ihrer Vorbildfunktion für junge Mädchen.Basketball-Heldin Monica Wright spielt für «Perth Lynx» in der «Women's National Basketball League» (WNBL), nachdem sie früher für «Seattle Strom» angetreten war und zwischenzeitlich bei Clubs in Korea, der Türkei und Israel verpflichtet war.

Monica Wright spricht von einem Talent, das zu einer Leidenschaft wurde. «Ich trug früher nicht viele Mädchenkleider. Wenn, dann waren sie am Abend zum Entsetzen meiner Mutter schmutzig. In meiner Kindheit spielte ich auch Fussball und verausgabte mich auf der Rennbahn.»

Als die gebürtige Texanerin erstmals einen Basketball in den Händen hielt, habe sie sich in diesen Sport verliebt – und ihre Bilderbuch-Karriere nahm ihren Lauf.

«Jesus Christus hat mir geholfen»

Die grösste Hilfe auf ihrem Weg sei Jesus Christus. «Er hat mich beim Erwachsenwerden begleitet.» Ihr Talent habe Wright von Gott erhalten. Er habe ihr auch Begegnungen mit Menschen geschenkt, die sie gefördert hätten. «Das Timing war jeweils so perfekt, ganz offensichtlich hatte Gott seine Finger im Spiel.»

Auch pflege sie Kontakt zu anderen Christen, die ihr bei Entscheidungen zur Seite stünden. «Früher habe ich nur nach meinen eigenen Wünschen und Vorstellungen gelebt. Heute möchte ich, dass sie mit Gottes Plan übereinstimmen.»

Die Entdeckung

Aufgewachsen als Southern-Baptistin, sei der Besuch in der Kirche am Sonntag zwar normal gewesen, «doch die Bibel kannte und las ich nicht wirklich.»

In ihren College-Jahren habe Monica Wright viele Parties gefeiert und so manches sei dabei schief gelaufen. Im vierten Jahr habe sie gespürt, wie Gott sie immer mehr zu sich ziehe. Als ein Pastor dann fragte, ob sie Interesse hätte, die Bibel zu studieren, bejahte sie.

«Als ich entdeckte, was in der Bibel stand, konnte ich das kaum glauben.» Wright habe daraufhin zu einer persönlichen Beziehung mit Jesus Christus gefunden.

«Wer mich kannte, der sah die Veränderung, die dadurch geschah.» In ihrem neuen Leben mit Gott fand sie Erfüllung. Manche Menschen hätten sie umgehend ausgefragt. Sie habe ihnen dann bereitwillig von ihrer himmlischen Hoffnung erzählt.

Herausforderung WNBA

Insbesondere in ihrem letzten Jahr im College-Basketball war Monica Wright eine Leitfigur auf dem Spielfeld. «Die anderen schauten zu mir auf.» In der WNBA habe sie dann ganz unten beginnen müssen. «Ich musste mich wieder beweisen. Ich redete leise und war kaum in der Lage, mutig zu sprechen. Manchmal wusste ich nicht, was ich in der Garderobe oder auf dem Weg zu den Auswärtsspielen tun sollte.»

Dabei sei ihr in den Sinn gekommen, wie lange es dauerte, bis Jesus seine Nachfolger zu Jüngern gemacht hatte – dreieinhalb Jahre. «Bei mir dauerte es etwa gleich lange.»

Das Geschenk

Ich möchte ganz besonders für junge Mädchen ein Vorbild sein, sagt Monica Wright. «Gott hat mir das Talent geschenkt. Ich schätze es sehr, wenn die Girls zu mir kommen und erkennen, dass ihr Traum Realität werden kann.»

Gott wolle uns auf unterschiedlichste Weise segnen, «doch es ist auf der Erde nichts vergleichbar mit dem, was er für uns  in der Ewigkeit bereit hält.»

Die Gesellschaft gebe vor, wie man als Mädchen auszusehen habe, wie man sich zu verhalten und zu denken habe. «Die Gesellschaft ist nicht auf unserer Seite und nicht auf Gottes Seite. Das geht nicht einher mit dem, was Gott über uns sagt und was er von uns hält. Wir sind für ihn sehr wertvoll.» Für die jungen Mädchen sei jeder Tag ein Kampf. «Ich weiss gar nicht, wie sie das aushalten.» Deshalb ermutigt Monica die Mädchen, eine Beziehung mit Jesus Christus einzugehen und sich an ihm zu orientieren.

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