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Ed Grifenhagen

Schwerer als er dachte – Er wollte die Bibel widerlegen

Ed Grifenhagen – ein gläubiger Jude – war etwa 13 Jahre verheiratet, als er seiner Frau sagte, er habe einen Plan, einen, der seiner Meinung nach «nicht allzu schwer» umzusetzen sein sollte…

Sein Vorhaben war es, die Bibel zu widerlegen, indem er das Alte und das Neue Testament vollständig durchlesen wollte. Er ging davon aus, dass dies nicht besonders schwierig sein würde. «Ich dachte: Wenn ich es nicht glauben will, muss ich lesen, was ich behaupte, nicht zu glauben», erklärt er seine Beweggründe. «Ich war besessen davon, sie zu lesen.»

Von Januar bis September des Jahres 2000 vertiefte sich Grifenhagen in die Seiten des Alten Testaments. Als er damit fertig war, überwog seine Neugier. Ed Grifenhagen sagt, er habe auf eigene Mittel zurückgreifen müssen, um ein Exemplar der vollständigen Bibel zu bekommen, weil – obwohl er im Herzen des sogenannten «Bible Belt» aufgewachsen ist, einer Gegend in den USA, in der viele Christen leben – in seinen ersten 35 Lebensjahren kein einziger Christ in Columbus, Georgia ihm das Evangelium weitergegeben habe.

Ein ereignisreicher Weg

Von September bis November desselben Jahres las er die Seiten des Neuen Testaments sowie eine Handvoll Bücher des christlichen Apologeten Josh McDowell und des vom Atheisten zum Christen gewordenen Lee Strobel.

Genau ein Jahr nach Beginn seiner Reise, den Gott der Bibel zu widerlegen – am 17. Januar 2001 – kam Ed Grifenhagen zu einer Schlussfolgerung, die völlig anders war als das, was er nur zwölf Monate zuvor geglaubt hatte: «Mir wurde klar, dass ich jedes einzelne Wort in diesem Buch glaubte, und ich war einfach überwältigt», erinnert er sich. «Das Buch, von dem ich behauptet hatte, nicht daran zu glauben, stellte sich für mich als wahr, unfehlbar und von Gott eingegeben heraus – und … ich rief einfach zum Herrn, er möge mich retten.»

Erschüttert und gerettet

«Ich war völlig erschüttert, und er hat mich gerettet», erinnert sich Ed Grifenhagen hinzu.

Als sich sein Glaube entwickelte und sein Verständnis der Bibel vertiefte, entdeckte er noch eine weitere Neugier: das Verständnis der hebräischen Ursprünge des christlichen Glaubens. «Schon vom ersten Vers der Genesis an weist alles auf Jesus hin», beobachtete er.

Liebe zu den eigenen Wurzeln

Ed Grifenhagen ist heute Prediger und Evangelist. Er begann, die Etymologie der Bibel zu studieren. Das führte dazu, dass er eine Andacht mit dem Titel «365 hebräische Wörter, die jeder Christ kennen sollte» zusammenstellte.

Das Studium der ursprünglichen hebräischen Wörter der Schrift hat Ed Grifenhagens Glauben bereichert, indem es die Tiefe der Bedeutung hinter den Passagen des Alten und Neuen Testaments offenbart hat.

Zum Interview (auf Englisch):

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