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Buddha-Statue

Fragen eines Jungen – «Warum beten wir einen Götzen an, der nicht hört und spricht?»

Schon früh wurde der Tumo von seinen Eltern in den Tempel mitgenommen. Dem jungen Bangladeschi fiel sofort etwas auf: Die Buddha-Statue, die sie anbeteten, zeigte keine Regung. Sie schien weder zu hören, noch zu sehen.

Schon früh wurde Tumo (Name geändert) von seinen Eltern in den Tempel mitgenommen. Dem jungen Bangladeschi fiel sofort etwas auf: Die Buddha-Statue, die sie anbeteten, zeigte keine Regung. Sie schien weder zu hören, noch zu sehen und kein Leben in sich zu haben.«Ich habe meinen Eltern immer wieder gesagt: Dieses Götzenbild lebt ja gar nicht. Es kann nicht sprechen und auch nicht hören. Wenn das so ist, warum sollten wir dann diese Statue verehren?», berichtet Tumo im Gespräch mit der christlichen Organisation «Christian Aid Mission».

Sein Vater hatte eine Erklärung bereit, nämlich dass Buddha bereits das Nirvana erreicht habe, indem er den Kreislauf des Leidens und die im Buddhismus gelehrte Notwendigkeit kontinuierlicher Wiedergeburtenin verschiedene Wesen durchbrochen habe.

Barriere vor dem Nirvana

«Du wirst das Nirvana nie erreichen, wenn du dich nach irdischen Dingen sehnst oder diese begehrst», lehrte ihn sein Vater.

Aber Gott hatte Tumo eine Sehnsucht nach dem Himmel (also nach Sein) in sein Herz gelegt, nicht nach dem Nirvana (Nicht-Sein). Doch Tumo fehlte zu diesem Zeitpunkt noch die Möglichkeit, dieses Sehnen auszudrücken und zu erkennen, dass es vom Gott der Bibel stammte.

Im Teenageralter und als junger Erwachsener erkannte er, wie schwierig es war, egoistische Wünsche und das Interesse an der materiellen Welt komplett auszublenden, um einzig und allein Buddha nachzufolgen. Mehr und mehr sah er, dass er viele schlechte Gewohnheiten hatte.

Durchbruch zum Licht

Das Nirvana war wohl doch nicht für ihn geschaffen. Und das innere Sehnen nach der Zukunft mit Gott wusste er nicht auszudrücken. Bis «ein einheimischer Missionar in unser Dorf kam. Er erzählte von Jesus Christus und er erzählte seine eigene Lebensgeschichte.» Tumo merkte, dass er sich die ganze Zeit über eigentlich genau danach gesehnt hatte. «Ich war sehr daran interessiert, mehr über Jesus zu erfahren.»

Als Tumo die Bibel zu studieren begann, erkannte er, dass es genau das war, was er gesucht hatte. Und dass nur Jesus die Kraft hat, alle Sünden durch seinen Tod und seine Auferstehung zu vergeben – und dass Tumo selbst dies nicht aus eigener Kraft tun kann und muss.

Leben verändert

Bewegt von der Liebe, die er im Wort Gottes fand, und der Kraft des Heiligen Geistes, die er spürte, entschied er sich dazu, sein Leben Jesus Christus anzuvertrauen. «Ich habe Jesus Christus als meinen persönlichen Herrn und Retter angenommen und mich taufen lassen.»

Er spürte eine tiefe Lebensveränderung, Annahme und Lebenssinn. «Ich danke Jesus dafür!» Wie Tumo geht es vielen Menschen im Buddhismus, was mit ein Grund ist, warum der christliche Glaube in buddhistisch geprägten Ländern wächst.

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