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Ally Brooke Hernandez

Ally Brooke Hernandez – Von «Fifth Harmony» zu tiefgreifender Harmonie

Heute ist Ally Brooke Hernandez als Solo-Künstlerin unterwegs – den Durchbruch schaffte sie mit der Girl-Band «Fifth Harmony». Gleichzeitig fühlte sie sich nicht mehr wie sie selbst. Doch auch in schwierigen Zeiten weiss sie sich von Gott getragen.

Heute ist Ally Brooke Hernandez als Solo-Künstlerin unterwegs – den Durchbruch schaffte sie mit der Girl-Band «Fifth Harmony». Gleichzeitig fühlte sie sich nicht mehr wie sie selbst. Doch auch in schwierigen Zeiten weiss sie sich von Gott getragen.Im Jahr 2012 trat die damals 19-jährige Ally Brooke beim Gesangswettbewerb «The X Factor» an. Solo angetreten, wurde sie zusammen mit vier anderen jungen Frauen zu einer Performance-Gruppe zusammengefügt, die zur Popgruppe «Fifth Harmony» wurde. Der Aufstieg war kometenhaften, brachte aber auch ein paar Unebenheiten mit sich…

Ally Brooke wuchs in einer wunderbaren, mexikanisch-US-amerikanischen Familie auf. «Wir waren leidenschaftlich und hatten viele Werte, das war ein grosses Geschenk für mich. Meine Kindheit war davon geprägt, dass mein Bruder und ich in die christliche Gemeinde gingen, zur Schule gingen und wir eine schöne Zeit mit meinen Eltern verbrachten.» Von diesen wurde sie stets zum Beten ermutigt und im Glauben angeleitet. «Wir standen uns sehr nahe und die Nummer eins in unserem Haus waren Gott und Jesus. Diese Art von Grundlage in meinem Leben zu haben, hat für mich alles völlig verändert.»

«Wir haben Rekorde gebrochen»

Die Zeit bei «Fifth Harmony» war nun turbulent. «Es war verblüffend, dass ich tatsächlich Teil einer der erfolgreichsten Girlgroups war. Ich konnte die Welt sehen, war bei allen grossen Preisverleihungen dabei und wir haben Rekorde gebrochen, und mit sehr vielen grossen Künstlern zusammengearbeitet.»

Gleichzeitig hatte sie auch das Gefühl, «meine Identität verloren zu haben». Und die Herausforderungen waren riesig. «Es war also eine Balance aus grosser Dankbarkeit und Freude, in dieser Gruppe zu sein, und der Umgang mit meinen persönlichen Unsicherheiten und Hindernissen.»

Einer der Tiefpunkte von «Fifth Harmony» war, «dass ich die Realität sah, wie die Musikindustrie wirklich funktioniert. Und sie ist nicht immer freundlich.»

«Gott liebt dein wahres Ich»

Seit sich die Gruppe aufgelöst hat und sie wieder solo unterwegs ist, versucht Ally Brooke, authentisch und sich selbst treu zu bleiben. «Ich hatte Mühe, mich in der Gruppe so zu fühlen, als wäre ich mich selbst. Jetzt, da ich auf mich allein gestellt bin, bin ich in der Lage, den Menschen genau zu zeigen, wer ich bin.» Sie sei enorm gewachsen, «und ich bin endlich zu mir selbst gekommen. Jetzt bin ich die Frau, die ich schon immer sein wollte.»

Gott sei auch mitten in den Herausforderungen da gewesen. «Er sagte: 'Vertrau mir. Ich habe einen Plan für dich und ich bin hier bei dir. Du bist nicht allein. Wir werden das gemeinsam durchstehen.' Das war das Wunderbarste, selbst in dieser wirklich verrückten Branche daran erinnert zu werden, dass es einen Gott gibt, der mich so liebt, wie ich bin.»

Er ist auch in schweren Stunden da

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Ally Brooke mit ihrem Buch

«An manchen Tagen fühle ich mich grossartig und spüre diesen Frieden. Einfach an die Worte des Herrn Jesus erinnert zu werden, das ist so tröstlich für mich.» Es gebe aber auch Tage, wo sie etwas durchmache oder traurig ist. «Oder ich habe eine Menge Angst, Sorgen oder Zweifel.» Gerne erinnert sie sich daran, dass sie mit Jesus auf dem richtigen Weg ist.

Ihr Erleben schilderte sie gegenwärtig in ihrem Buch «Finding Your Harmony». «Ich gebe viele meiner Prüfungen und Herzschmerzen weiter. Und es war nicht leicht, dies alles durchzustehen. Aber ich hoffe, dass ich dadurch, dass ich über meine eigenen Erfahrungen spreche, anderen Menschen helfen kann, die in der gleichen Lage sind. Sie können dadurch sehen, dass man die Probleme überwinden kann. Und, was am Wichtigsten ist, sie werden sehen, wie Gott und mein Glaube mich geformt und mich durch mein ganzes Leben getragen hat.»

Sie könne es gar nicht erwarten, dass die Menschen sehen, «was Gott in meinem Leben getan hat, wie er mich und mein Herz verändert hat. Ich kann es nicht erwarten, dass sie sein Werk in meinem Leben sehen.»

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