Star-Fotograf Cowart – Seine Linse gehört Obama und Swift … sein Herz Gott!

Jeremy Cowart fotografiert alles, was nicht schnell genug auf dem Baum ist – und einen grossen Namen hat. Taylor Swift, Barack Obama und den Papst. Der Christ baut gegenwärtig eine Hotelkette auf, welche Hilfswerke in Krisengebieten unterstützt.

Jeremy Cowart fotografiert alles, was nicht schnell genug auf dem Baum ist – und einen grossen Namen hat. Taylor Swift, Barack Obama und Papst Franziskus. Der gläubige Christ baut gegenwärtig eine Hotelkette auf, welche Hilfswerke in Krisengebieten unterstützen soll.«Es sind nicht die Promi-Shootings, sondern Dinge, bei denen ich Menschen in Not helfe, die mich wirklich erfüllen», sagt Cowart, der 2014 von der «Huffington Post» zum «einflussreichsten Fotografen im Internet» gekürt wurde.

Nun veröffentlichte er ein Buch mit dem Titel «I'm Possible» («Ich bin möglich»), mit dem er andere Menschen ermutigt, den Sinn im Leben zu entdecken und zu zeigen, dass mit Gott alles möglich ist.

Neben seinen humanitären Bemühungen für «Voices of Haiti», «Voices of Reconciliation in Rwanda» und andere Projekte baut er gerade die Hotelkette «The Purpose Hotel» auf mit dem Slogan «Change the world in your sleep» (dt. Verändere die Welt im Schlaf); durch die einzelnen Zimmer soll zum Beispiel jeweils ein Patenkind unterstützt werden. Der Grundstein soll im kommenden Jahr gelegt werden.

«Ich dachte nicht, dass ich viel tun kann»

Als Kind habe er gedacht, dass er nicht klug und nicht athletisch sei. «Ich war ein normales, ruhiges, durchschnittliches Kind.»

Seit er zehn Jahre alt ist, ist Jeremy Cowart Christ, «ich dachte nicht, dass ich viel tun können würde. Doch mein Vater ermutigte mich immer wieder mit dem Bibelvers aus Philipper, Kapitel 4, Vers 13, dort steht: 'Alles kann ich durch Christus, der mir Kraft und Stärke gibt.'»

Die väterliche Ermutigung half. Und im Laufe der Jahre wurde ihm klar, dass Gott die ultimative Quelle und der Geber aller Ideen ist. «Er spricht mit uns allen, ich werde gerade erst richtig gut im Zuhören. Ich glaube nicht, dass ich kreativer oder genialer bin als jemand anderes.»

Sich der Angst stellen

Wenn er seine Lebensgeschichte erzähle, sei das Publikum jeweils bewegt, darum entschied er sich dazu, seine Gedanken und seinen Werdegang in Buchform zu veröffentlichen.

Er selbst habe oft Angst gehabt. «Als ich zum ersten Mal eine Kamera kaufte, war ich verängstigt, weil ich nicht wusste, wie man sie benutzt. Als ich zum ersten Mal eine gemeinnützige Organisation gründete, hatte ich Angst. Die Angst verschwindet nie, sie ist täglich da.» Wichtig sei, sich dem zu stellen und sie zu überwinden.

Die Lügen besiegen

Im Laufe der Zeit habe er gesehen, dass all die Etiketten, die er sich als Kind selbst gegeben hatte, Lügen waren. «Durch meine Beziehung zu Gott und Freunden und Familie ist die Befreiung gelungen.»

Zuerst habe er Angst gehabt, Prominente zu fotografieren. Mit der Zeit wurde er eingeladen, auf Konferenzen zu sprechen. «Ich sagte: 'Ich bin kein Redner, ich bin nur ein Künstler.' Ich wollte nicht Redner werden und kein Buch schreiben. Aber Gott hatte andere Pläne für mein Leben.»

Gott erfüllt

Ruhm und Erfolg erfüllen nicht, erklärt Jeremy Cowart, «das ist nur der Feind, der uns in Versuchung nach Dingen führt, die nicht von Gott sind». Doch diese Lücke könne nur Gott füllen.

«Besonders als Kreativschaffender habe ich gelernt, dass nur Projekte erfüllen, die etwas zurückgeben und die sinnvoll sind und Menschen helfen – und die im Wesentlichen das Evangelium sind. Es sind nicht die Promi-Shootings, es sind die Dinge, bei denen ich Menschen in Not helfe, die mich als Kreativ-Mann und Künstler wirklich erfüllen.»

Zur Webseite:
The Purpose Hotel

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