Israeli findet Jeshua – «Nichts konnte den Frieden erklären, den ich in mir spürte»

In Dan Sereds Familie wird das Judentum nur aus Tradition und nicht aus Überzeugung gelebt. Als jemand ihm von Jeshua erzählt, ist Dan zunächst schockiert, dann fasziniert: Ist das Neue Testament vielleicht doch nicht so schlecht, wie er gedacht hat?

In Dan Sereds Familie wird das Judentum aus Tradition und nicht aus Überzeugung gelebt. Als eine Freundin ihm von Jeshua (hebräischer Name von Jesus) erzählt, ist Dan zunächst schockiert, dann fasziniert: Ist das Neue Testament vielleicht doch nicht so schlecht, wie er gedacht hat? Aber lassen wir ihn doch selbst seine Geschichte erzählen...Es gibt im Judentum so viele Gesetze und Regeln der Rabbiner, die man erfüllen muss, Dinge, die verboten sind… Interessiert es Gott wirklich, ob ich am Sabbat Toilettenpapier abreisse oder nicht? – Ich bin ein Streber: Ich liebe Naturwissenschaften, Mathe, Physik und habe mich nie so für Partys, Alkohol und Drogen interessiert. In meiner Familie war Bildung seit jeher wichtig und so hatte ich nie wirklich die Wahl: Mein Vater ist Elektroingenieur am israelischen Technologieinstitut Technion, meine Mutter leitet eine Hightech-Firma. Ich bin ein Streber mit Brille – da kann man nichts gegen tun!

«Gott ist nur für Einfaltspinsel»

Wir haben zu Hause immer alle jüdischen Feiertage eingehalten, das Passahfest, das Laubhüttenfest, Chanukka, aber meine Eltern sagten meinem Bruder und mir jeweils, dass der Mensch Gott erschaffen habe. Wer glaubt heute überhaupt noch an Gott? Wir haben heutzutage die Naturwissenschaften, wir wissen so viel mehr… Gott ist etwas für Einfaltspinsel. Aber irgendwie glaubte ich meinen Eltern nicht. Ich glaubte wirklich, dass es Gott gibt. Dass er existiert und dass er uns geschaffen hat.

Als ich jünger war, wurde mein Vater vom Verteidigungsministerium zum israelischen Konsulat in Manhattan entsandt. Dort beendete ich die Schule und ging an die Universität. Die Uni bat mich, an der Fakultät für Mathematik zu unterrichten. Während einer Privatstunde fragte mich ein Mädchen namens Dina: «Bist du vielleicht aus Russland?» Ihr war mein Akzent beim Englischsprechen aufgefallen. Als ich ihr sagte, dass ich Israeli bin, meinte sie: «Wow! Ich bin auch jüdisch!» Daraufhin wurden wir Freunde.

«Das war mein Buch!»

Eines Tages sagte Dina mir, dass sie an Jeshua glaube. Jeshua? Wer ist das? Und sie meinte: «Jesus!» Jesus? Ich hatte keine Ahnung, wer das war. Das Neue Testament? Was hatte ich mit diesem Buch zu tun? Es war ein antisemitisches Buch, da kam nichts Gutes raus – Hitler, der Papst, das Leiden unseres Volkes… Dina begann, ein paar Verse daraus zu zitieren und ich hörte zum ersten Mal die Worte von Jeshua. Das waren Worte der Liebe, nicht des Hasses. Worte über Frieden, nicht Krieg. Und das ging mir zu Herzen. Je mehr Verse Dina mir vorlas, desto mehr verstand ich, dass dies das Buch meines Volkes war! Es ist die Wahrheit. Es ist ein jüdisches Buch, ein israelisches Buch, es ist mein Buch!

Eine der Vorhersagen, die mich am meisten beeindruckte, war die aus Jesaja 53. Dina zeigte mir daran, dass der Messias wirklich kommen würde, um für unsere Sünde zu leiden und zu sterben. Wie konnte er das tun? Für mich? Und warum? Doch ich begann zu glauben, dass Jesus wirklich der Messias war.

Unerklärlicher Friede

Meine Eltern dachten, dass mir eine Hirnwäsche widerfahren sei und schickten mich zu Psychiatern, Psychologen, Experten… Ich setzte mich Stundenlang mit Rabbi Tovia Singer hin, der versuchte, mich zu überzeugen, dass Jeshua nicht der Messias war. Aber nichts konnte den Frieden erklären, den ich in mir spürte. Mein Vater begann mich zu schlagen und meinte, ich hätte mich Hitler angeschlossen, aber letztlich glaubte ich einfach, dass Jeshua der Messias ist.

Was im Leben wichtig ist

Früher hatte ich mich nur dafür interessiert, wie erfolgreich ich im Geschäftsleben sein konnte, wie viel Geld ich verdienen konnte, was für ein Auto ich fuhr. Aber jetzt mit Jeshua verstand ich, dass diese Dinge nicht das sind, was einen wirklich zufrieden stellt. Dreht die Welt sich wirklich um mich? Bin ich das Zentrum des Universums? Nein! Das Leben ist so viel mehr… Wichtig ist nicht, was ich tue, sondern wer ich bin. Und wie ich liebe, wie ich anderen helfe, wie ich einen Beitrag leiste und anderen gebe. Und das ist wirklich etwas für das es wert ist, zu leben.

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