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Christeena Mohini

Indische Schauspielerin – «Kein anderer Gott bietet Vergebung an»

Christeena Mohini wird in der Brahmanen-Kaste geboren. Als sie plötzlich unter starken Schmerzen leidet, fragt sie sich: Warum muss sie leiden, wenn sie doch so ein guter Mensch ist? Damit beginnt ihre Suche nach dem «wahren Gott»…

Christeena Mohini wird in der Brahmanen-Kaste geboren. Als sie plötzlich unter starken Schmerzen leidet, fragt sie sich: Warum muss sie leiden, wenn sie doch so ein guter Mensch ist? Damit beginnt ihre Suche nach dem «wahren Gott»…

Chisteena Mohini wird in Südindien in einer Hindu-Familie geboren. Sie gehört zur Kaste der Brahmanen, die oberste Kaste der Gelehrten und Priester – ein grosses Privileg. Jeden Tag betet sie zu vielen der 300'000 Götter. Ihre Familie ist sehr strenggläubig, über Generationen hat sie nur aus strenggläubigen Hindus bestanden. «Von klein auf war ich sehr am Geistlichen interessiert, so sehr, dass meine Eltern Angst hatten, dass ich ein weiblicher Hindu-Mönch würde…»

Christeena wird Teil einer Gruppe klassischer Tänzerinnen. Bei Foto-Sessions werden Fotografen immer wieder auf sie aufmerksam, weil sie helle Augen hat, etwas Besonderes im südlichen Indien. Sie wird gefragt, warum sie nicht schauspielert? Und so beginnt sie mit 13, Filmrollen zu übernehmen, insgesamt spielt sie innerhalb von 20 Jahren in über 100 Filmen mit. Sie selbst beschreibt sich aber weiterhin als «fanatische Brahmanin». «Ich war vermutlich die einzige Schauspielerin in der indischen Filmgeschichte, die mit ihren Gebetsbüchern reiste.» Jeden Morgen und auch zwischen den einzelnen Filmszenen holt sie die Bücher raus und betet zu den Göttern.

Auf der Suche

Nach ihrer Hochzeit zieht sie mit ihrem Mann nach New York. In dieser Zeit wird sie krank, hat viele Schmerzen und beginnt, nach dem «wahren Gott» zu suchen. «Ich begann, nach dem wahren Gott zu suchen, weil ich den Grund für mein Leiden und meine Schmerzen nicht verstand. Ich dachte, nur schlechte Menschen oder Menschen mit einem schlechten Karma würden leiden…» Sie fragt sich, ob sie in ihrem vorherigen Leben etwas Schlimmes getan hat, denn in diesem Leben hat sie völlig korrekt und tadellos gelebt, ohne jegliche Jungsgeschichten, ohne Drogen- und Alkoholexzesse…

Sie ist überzeugt, dass jede Sünde – auch generationsübergreifende Sünden – mit Krankheit bestraft werden und beginnt, Bücher sämtlicher Religionen zu lesen. «Nirgendwo stand etwas über Vergebung, über die Wiederherstellung der Seele…» Chisteena ist schockiert: Die vielen kranken Menschen versuchen, über unzählige Wege gesund zu werden, «sie laufen alle hinter den Zauberern und Magiern her, ohne zu erkennen, dass sie sich auf die Heilung fokussieren und nicht auf den Heiler». Sie erkennt, dass es in keiner Religion einen Heiler gibt – und betet jeden Tag zu einem Gott, der kein Gesicht, keinen Namen hat. Ihr Gebet ist immer gleich: «Ich habe das Recht, dich zu bitten, dass du mir dein Gesicht zeigst, weil ich dein Geschöpf bin!» Denn ihr ist auch klar: Die wunderschöne Schöpfung muss von einem Schöpfergott erschaffen worden sein.

Der Traum

Christeenas Putzfrau ist Christin und leiht ihr eine Bibel. Sie beginnt darin zu lesen und hat einen Traum: «Ich war umgeben von steigendem Wasser und dachte: 'Oh, Gott, das ist mein Karma, meine Sünde, so sterben die Menschen und auch ich werde sterben. Wenn mich jemand hier raus retten kann, dann werde ich ihn als wahren Gott anerkennen.' Gegenüber von mir sah ich einen Mann voller Licht, wunderschön, in menschlicher Gestalt, aber göttlich. Er war voller Erbarmen und Liebe – und ich wusste, dass ich frei werden würde, weil sein wunderschönes Lächeln mir diese Sicherheit gab.» Später weiss sie, dass das Jesus sein musste. Im Traum zeigt Jesus auf einen Mann, der sich in einem Boot auf der anderen Seite befindet. Erst viel später, als sie Christin ist und in der Bibel liest, erfährt sie, dass dies Noah und die Arche waren. «Jesus sprach zu dem Mann und bat ihn, mich mit in das Boot zu nehmen. Ich wusste, dass er mich retten würde.»

Sie besucht verschiedene Kirchen und ein Bibelvers spricht sie ganz besonders an: «Der Menschensohn hat die Vollmacht, hier auf der Erde Sünden zu vergeben» (Matthäus, Kapitel 9, Vers 6). Endlich hat sie die Antwort auf ihre Suche gefunden. «Kein anderer Gott in der ganzen Welt, in jeder Religion, hat je gesagt: 'Ich vergebe deine Sünden, ich wasche dich wieder rein!' In dem Moment wusste ich: Ich bin am richtigen Ort.»

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