Bryan Jennings – «Ich realisierte, dass es mehr im Leben geben muss»

Als Surfer gab sich Bryan Jennings dem Partyleben hin und dem, was die Welt zu bieten hat. Doch bald erfüllte ihn das nicht mehr. Heute sagt er, dass sich nichts vergleichen lässt mit der Beziehung zu Gott, die er gefunden hat.

Als Surfer gab sich Bryan Jennings dem Partyleben hin und dem, was die Welt zu bieten hat. Doch bald erfüllte ihn das nicht mehr. Heute sagt er, dass sich nichts vergleichen lässt mit der Beziehung zu Gott, die er gefunden hat.Ex-Surf-Profi und Pastor Bryan Jennings steht mit seiner 1995 gegründeten Produktionsstätte «Walking on Water» unter anderem hinter dem Film «Soul Surfer», rund um die Profi-Surferin Bethany Hamilton. Zudem lädt er zu Surf-Camps ein.

Seine Karriere als Surfer begann ähnlich wie die des kleinen Jungen im Film «The Karate Kid»: «Ich wuchs in der Nähe eines Strandes auf und meine Eltern trennten sich. Meine Mutter zog mit uns Kinder an den Strand. Meine erste Welle auf dem Surfbrett werde ich nie vergessen.»

Seinen ersten Surf-Wettkampf habe er deutlich verloren. Dann aber verbesserte er sich bei den nächsten Wettkämpfen und bald gewann er erste lokale Wettkämpfe.

Deutliche Pleite

Erste Sponsoren stiegen ein. Nun besuchte er einen regionalen Wettbewerb in Kalifornien und verlor erneut deutlich. «Ich dachte, dass ich vielleicht doch nicht so gut bin wie ich dachte.» Zu diesem Zeitpunkt war er 14 Jahre alt. In den Folgejahren war er – neben dem Brett – vor allem auf Partys anzutreffen.

Regelmässig besuchte er die christliche Institution «Peter King’s Surfer Fellowship». Weil es kostenlose Pizzas gab und die Mädchen dort hübsch waren… «Doch dann fand ich zum Glauben, weil ich genug von meinem Lebensstil. Ich realisierte, dass es da mehr im Leben geben muss.»

Durchgestartet

Einen Tag, nachdem er Gott in sein Leben eingeladen hatte, startete er an einem lokalen Profi-Wettbewerb. «Alle meine Lokalhelden waren da, die Profi-Surfer, zu denen ich aufschaute, starteten selbst. Zuletzt aber habe ich alle geschlagen. Die Wellen kamen zu mir, nicht zu ihnen, denn es war Gott, der den Ozean geschaffen hat.» Es sei fast schon unfair gewesen, lacht Bryan Jennings, wenn er sich an diese Szene zurückerinnert.

Am Tag danach siegte er erneut, trotz des starken Teilnehmerfelds. «Zwei in einem Wochenende. Das war ein Wunder. Auf dem Heimweg dachte ich: ‘Wow, nun bin ich ein Profisurfer geworden.’ Und so begann meine Karriere. Meine Beziehung mit Jesus und die Profi-Karriere begannen im gleichen Augenblick.»

Der Surf-Filme müde

«Ich war Profi-Surfer und die jungen Menschen schauten zu mir auf. Ich wollte ihnen das Surfen beibringen und die Liebe von Jesus Christus zeigen, zu dem ich gefunden hatte. Da kam mir die Idee mit den Surf-Camps.» Der Anklang war da und jährlich kamen mehr und mehr junge Leute in die Camps.

Er sei es zudem Leid gewesen, dass in Surf-Filmen stets nur das Partyleben abgebildet worden war. «Und so plante ich einen Film, der Surfer zeigt, die an Gott glauben.» Er drehte einen ersten solchen Streifen und zeigte ihn bei einem ersten Event vor rund 500 Besuchern. Und so folgten weitere Filme und Touren mit den gedrehten Dokumentationen. «Gott segnete das, es war wunderbar.»

Die Antwort

Durch seine Arbeit wolle er anderen die Antwort bieten, die er selbst gefunden hat. «Wann immer ich die jungen Menschen ansehe, erkenne ich mich in ihnen wieder. Ich war völlig verloren und versuchte, den Sinn des Lebens zu finden. Ich erkannte, dass Gott real ist. Und so schaue ich die jungen Leute an und ich biete ihnen die Antwort.»

Und es mache Spass, diese zu bieten. «Ich kann ihnen das beste Geschenk zeigen, das die Menschheit je erhalten hat: Jesus Christus ist für uns am Kreuz gestorben und von den Toten auferstanden – er ist für unsere Sünden gestorben, so dass wir Zugang zu Gott haben.»

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