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Erez Soref

Erez hat es entdeckt – «Das bestgehütete Geheimnis des jüdischen Volkes»

Erez Soref entdeckte die Spiritualität in Indien, als er sich mit Buddhisten und Hindus unterhielt. Dann traf er in Amsterdam auf eine andere Glaubensgruppe, die ihn herausforderte, sich mit den messianischen Prophezeiungen zu befassen.

Erez Soref entdeckte die Spiritualität in Indien, als er sich mit Buddhisten und Hindus unterhielt. Dann traf er in Amsterdam auf eine andere Glaubensgruppe, die ihn herausforderte, sich mit den messianischen Prophezeiungen zu befassen. Er fand dabei das «bestgehütete Geheimnis des jüdischen Volkes».Erez Sorefs Vater war ein sephardischer Jude und seine Mutter war babylonisch-jüdischer Abstammung. In die Synagoge zu gehen, erschien ihm als Kind langweilig. Die Geschichte des jüdischen Volkes von vor Tausenden von Jahren schien für ihn wenig aktuelle Relevanz zu haben.

«Gott war sehr, sehr weit weg», blickt er zurück. Das Alte Testament studierte er nur wegen des historischen und literarischen Wertes. «Als Jude musste man davon wissen, aber für mich war es nicht Gottes Wort.»

Mystizismus- und Drogenpfad

Wie viele junge Israelis reiste er um die Welt und landete auf dem «Mystizismuspfad» in Indien – der gleichzeitig für viele der «Drogenpfad» ist –, wo er sich mit hinduistischen und buddhistischen Schriften befasste. Ihm wurde klar, dass es eine spirituelle Realität gibt, «diese war sehr beängstigend, sehr negativ, sehr dunkel, aber sie war sehr real».

Dann traf er in Amsterdam einige junge Christen. Er erklärte ihnen, dass er als Jude nicht an Jesus glaube. Sie erwiderten: «Warum? Jesus ist Jude.» Nach dem Gespräch keimte in ihm der Wunsch, dies zu untersuchen – denn ihr Glaube begeisterte ihn. Die Rede war von «einer persönlichen Beziehung zu Gott», die ihm fremd war.

«Woher kennt ihr das? Das gehört uns!»

«Ausserdem waren einige von ihnen mit Passagen in den Hebräischen Schriften vertraut, die ich nicht kannte.» Seine neuen Freunde nannten sie «prophetische» oder «messianische» Passagen. «Ich war erstaunt und fragte: 'Woher kennt ihr diese Passagen? Das gehört uns!'»

Er prüfte das Gehörte in seiner eigenen Bibel in hebräischer Sprache nach – und tatsächlich: Die messianischen Passagen waren echt. Dann entschied er sich dazu, einen Blick in das Neue Testament zu werfen. Er hatte ja bereits buddhistische und hinduistische Literatur gelesen, was konnte also falsch daran sein, die christlichen Schriften zu lesen?

Das bestgehütete Geheimnis

«Ich war sehr überrascht. Zunächst einmal fanden die Ereignisse in Israel und an Orten statt, die ich schon viele Male besucht habe», sagt er. «Doch obschon ich in Israel aufgewachsen bin, habe ich nie etwas über Jesus von Nazareth gehört.»

«Jesus ist das bestgehütete Geheimnis unter den Juden», erklärt Erez Soref heute. Es schien ihm unverständlich, dass er nichts über Jesus erfahren hatte, als seine Familie in der Nähe des Sees von Galiläa lebte. «Ich fühlte mich nun sehr zu Yeshua hingezogen.»

«Es stimmt überein!»

Erez verglich nun die messianischen Prophezeiungen im Alten Testament mit ihrer Erfüllung im Neuen Testament. «Zu meinem Erstaunen stimmte es überein.» Zuerst im Kopf und dann im Herzen wuchs bei ihm die Überzeugung, dass Jesus, oder Yeshua, tatsächlich der verheissene Messias ist.

Er nahm Jesus Christus als seinen Erlöser in sein Leben auf. Da er noch nie von einem anderen Juden gehört hatte, der diesen Schritt getan hatte, glaubte er, der erste zu sein. Er fühlte sich berufen, nach Israel zurückzukehren, um anderen Menschen von seiner Erkenntnis zu berichten – dazu gründete er die heute viel beachtete Online-Plattform «One for Israel».

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