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Rebecca McLaughlin

Rebecca McLaughlin – «Christentum beinhaltet das, wonach sich junge Leute sehnen»

Jungen Menschen wird nahegelegt, das Christentum zu verlassen, um Gerechtigkeit, Vielfalt und Liebe zu finden. «Tatsächlich aber muss man zum Christentum durchdringen, um diese Dinge zu finden», beobachtet die Autorin Rebecca McLaughlin.

Ihre Kinder- und Jugendjahre verbrachte Rebecca McLaughlin in London. «Im Alter von neun Jahren wusste ich, dass Jesus die einzige Person ist, auf die ich mich verlassen kann.»

Ihre Freunde dagegen glaubten überhaupt nicht an Jesus. «Schon früh wollte ich ihnen erklären, warum ich Jesus so überzeugend fand. Auch wollte ich ihnen aufzeigen, warum ihre Gründe, das Christentum nicht in Erwägung zu ziehen – seien es nun intellektuelle oder moralische Gründe – bei näherer Betrachtung nicht wirklich stichhaltig waren.»

Beste Weise, die Welt zu betrachten

An der Cambridge-Universität Cambridge erarbeitete sie ihren PhD in englischer Literatur. Anschliessend besuchte sie drei Jahre ein Priesterseminar, um die Bibel intensiver zu studieren. «Die Welt mit Jesu Augen zu betrachten, war die befriedigendste Art und Weise, meine Beziehungen, mein intellektuelles Leben und mein eigenes Leben zu verstehen.»

Sie heiratete einen US-Amerikaner und zog in dessen Heimat. «Neun Jahre arbeitete ich für das 'Veritas Forum'. Dieser Dienst arbeitete für leitende, christliche Professoren, die an säkularen Universitäten lehrten; wie etwa an der Harvard University, der Yale University oder den Universitäten in Oxford und Cambridge. Dadurch erfuhr ich, warum sie Jesus so faszinierend fanden.»

Strassensperre wird zum Wegweiser

Dadurch häufte sie eine Menge an Wissen an. «Ich wollte diese Erkenntnisse und Geschichten einem grösseren Publikum zugänglich machen.» So begann ihre Laufbahn als Buchautorin, sie schrieb das Werk «Kreuzverhör». «Es ist fast wie ein Liebesbrief an meine nichtchristlichen Freunde verfasst. An Menschen, die inzwischen erwachsen und gebildet sind und aus verschiedenen Gründen erhebliche Einwände gegen das Christentum haben könnten.»

Die dreifache Mutter verfasste «10 Fragen über Gott, die sich jeder junge Mensch stellen sollte», um auch Kindern und Teenagern zu helfen, die mit verschiedenen Fragen ringen.

Irrtümer aufgedeckt

«Viele Menschen denken, das Christentum sei gegen Vielfalt, gegen Liebe über Rassenunterschiede hinweg, gegen Gleichheit und gegen Gerechtigkeit. Aber wenn man sich die Heilige Schrift und die Geschichte im Allgemeinen anschaut, wird man feststellen, dass das Christentum die Grundlage für diese Dinge ist», beobachtet Rebecca McLaughlin.

«Das Christentum beinhaltet vieles von dem, wonach sich vor allem unsere jungen Leute sehnen. Doch die Welt um uns herum sagt ihnen: 'Du musst das Christentum verlassen, um wahre Gerechtigkeit, wahre Vielfalt, wahres Gedeihen und wahre Liebe zu finden.' Tatsächlich aber muss man zum Christentum durchdringen, um diese Dinge zu finden.»

Man müsse nicht warten, bis die Kinder 14 oder 15 Jahre alt sind. «Sonst lassen wir nur zu, dass andere Leute diese Gespräche mit ihnen führen.»

Zum Buch:
10 Fragen über Gott, die sich jeder junge Mensch stellen sollte

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