Häuser für 1 Euro in Italien – Was Sie und Gott damit zu tun haben

Ohne Witz und nur aus Nächstenliebe: In Italien können Häuser für einen Euro gekauft werden. Auch wenn Sie nicht an (diesen) eigenen vier Wänden interessiert sind – unbedingt weiterlesen… Gott bietet eine noch günstigere Wohnung!
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Küstenhäuser in Italien

Der Traum vom Eigenheim wird in der Schweiz schwieriger: Höhere Mieten, weniger Wohnungen und so weiter. Doch wozu in die Nähe schweifen, wenn es sich im Ausland lässt ergreifen (etwas gar frei nach Goethe)?

Gemeinden verkaufen lehrstehende Häuser für den symbolischen Preis von einem Euro an Menschen von überall. Einzige Bedingung: Die Gemäuer müssen renoviert werden.

«Bei den Häusern zum Schnäppchenpreis handelt es sich um Bruchbuden in Dörfern, die teilweise nur schwer erreichbar sind», geht der «Blick» etwas gar hart ins Gericht, einem 1-Euro-Haus schaut man schliesslich nichts in Maul, wie ein Sprichwort der alten Römer dokumentiert. Auch wenn in manchen Fällen durch Erdbeben und Fluten eher noch Ruinen übrig sind; aber man muss ja nicht immer das Haar in der Suppe suchen. Da BBC und CNN dokumentierten, wie die 1-Euro-Häuser (gefunden werden können sie hier) renoviert werden können, gibt es einen Run auf die Noch-Nicht-Villen.

Pure Nächstenliebe

Junge Italiener zieht es in Städte wie Mailand oder Rom. Das Schreckgespenst von Geisterdörfern schleicht bereits empor. Und da man sich in den Büros der Gemeindeverwaltungen kraft seines Amtes selbst am nächsten ist (deshalb Nächstenliebe), ist die Idee mit den verwaisten 1-Euro-Häusern aufgekommen. Schliesslich sollen die Dörfer wieder aufleben.

Interessierte können ein Formular ausfüllen und sich bei der Liegenschaftsverwaltung melden. Dann gilt es diverse administrative Kosten zu berappen und innerhalb von zwei Monaten mit den Rennovationen zu beginnen und natürlich gilt es auch, das Haus in Bella Italia zu versteuern. Eben: Nächstenliebe.

Einige der Gemeinden fordern, dass man im Haus lebt und nicht einfach hin und wieder in die Ferien fährt. In anderen Orten ist es möglich, die Räume Airbnb- oder Hotelmässig zu betreiben, da Tourismus die Region ebenfalls belebt.

Jesus.ch weiss nach einem prüfenden Blick auf die Weltkarte: Wer sich zum Beispiel in Augusta (Sizilien) um ein 1-Euro-Haus bemüht, könnte mit einer gut ausgestatteten Yacht Malta, Griechenland oder die Türkei erreichen. Alle deutschsprachigen Leser, die nun bereits von einem Haus in Italien träumen: Der Ort liegt nicht gleich um die Ecke neben Milan. Cinquefrondi liegt ganz im Süden. Südlicher als Valenzia, der gesamte Kosovo, oder Istanbul (und sogar leicht südlicher als Peking).

Gott bietet eine noch günstigere Wohnung

Ein Haus im Süden für einen Euro – sind wir ehrlich, auch Millionen-teure Häuser in Helvetien bedürfen der Sanierungs- und Nebenkosten – klingt unüberbietbar günstig. Doch jemand bietet sogar einen noch tieferen Preis, er zahlte sogar dafür: Gott.

Er bietet in der neuen Welt, die er gemäss der Bibel bietet, ein neues Zuhause an. Dieses dürfte nach irdischen Währungen zwar unbezahlbar sein, er aber bietet sie sogar kostenlos. Wer Jesus Christus nachfolgt, erhält eine himmlische Wohnung, wie er in der Bibel dokumentiert (Johannes, Kapitel 14, Verse 2-3): «In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin.»

Warum wir auf die ewige Wohnung blicken sollten

Jesus Christus hat alles getan, um die Ewigkeit mit Ihnen verbringen zu können. Er hat Karfreitag durchlitten, damit Sie eine direkte Beziehung mit Gott und mit ihm haben können. Und er will nicht nur für ein paar Wochen, Monate oder Jahre bei Ihnen sein, sondern eine konstante, ewige Beziehung mit Ihnen haben.

Er hat den grossen, ersten Schritt auf Sie zugemacht, einer, der ihn alles gekostet hat. Damit Sie Zugang zu ihm haben können. Vielleicht ist gerade jetzt der beste Augenblick für Sie, ebenfalls einen Schritt zu machen.

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