Mies drauf? – Tipps gegen schlechte Laune

Schon morgens hab ich keinen Bock aufzustehen. Meine Laune ist übel. Und im Laufe des Tages finden sich auch noch mehr Gründe, mies drauf zu sein. Frust und schlechte Laune machen alles andere als Spass. Also Schluss damit! Wir zeigen, wie.
envato/ YuriArcursPeopleimages
Eine genervte Frau

Manchmal hat man einfach Pech und alles geht schief. Aber manchmal hat man auch die Wahl, das Glas halb voll oder halb leer zu sehen. Tatsache ist, dass kein Mensch immer nur Glück hat und dass niemandem alles gelingt. Trotzdem sind manche einfach glücklicher als die anderen. Das muss nicht sein.

Häng deinen Perfektionismus an den Nagel

Perfektionisten haben sehr hohe Ansprüche an sich und ihre Umwelt, aber deswegen sind sie auch schneller gefrustet. Sobald andere besser sind, etwas nicht genau nach Plan verläuft oder nicht gelingt, ist Frust vorprogrammiert. Versuche dich damit anzufreunden, dass nichts auf dieser Welt perfekt ist, auch wenn du es dir noch so sehr wünscht. Lerne Toleranz gegenüber den Tücken des Lebens. Bitte Gott, dass du lockerer wirst und Schwächen mit Humor nehmen kannst. «Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten.» (Die Bibel, Römer, Kapitel 8, Vers 28).

Konzentriere dich auf die guten Dinge

Klar hat man mal mit mehr Problemen zu kämpfen und ein andermal läuft es runder. Aber auch in den harten Phasen gibt es Lichtblicke. Man muss sie nur entdecken. Überlege dir, wofür du echt dankbar bist. Schreib es auf, jeden Tag, und danke Gott dafür. Stufe die negativen Dinge nicht grösser ein als das Gute, das du jeden Tag erlebst.

Der Laune auf den Grund gehen

Manchmal hat Frust einen tieferen Grund. Versuche herauszufinden, warum du so oft schlecht gelaunt bist. Gibt es einen konkreten Anlass? Sind das mehrere Dinge? Was genau stört dich an deinem Leben? Was würdest du dir wünschen? Vertrau dich jemandem an und überlegt zusammen, was du an deiner Situation ändern kannst. Man ist nur selten seinem Schicksal komplett ausgeliefert. Meistens kann man etwas für die eigenen Situation tun. Wage es.

Dieser Artikel erschien im Oktober 2012 auf Jesus.ch

Teile diesen Beitrag
Das könnte dich auch interessieren
Thema
Verunsicherte Frau die sich im Spiegel anschaut

Selbstmitleid – Eine Bremse, die sich lösen lässt

Bemitleiden Sie sich selbst? Eine solche Frage beantworten sicher die wenigsten mit «Ja». Und doch ist Selbstmitleid ...

Thema
Wiedersprüche unsres Lebens

Der Angst ins Auge sehen – Zwischen Verstand und Bauchgefühl

Die biblischen Aussagen «Fürchtet euch nicht!» und «In der Welt habt ihr Angst» spiegeln oft genug die Widersprüche ...

Thema
Eine genervte Frau

Mies drauf? – Tipps gegen schlechte Laune

Schon morgens hab ich keinen Bock aufzustehen. Meine Laune ist übel. Und im Laufe des Tages finden sich auch noch mehr ...

Thema
Eine neidische Frau

Gefühle in der Bibel – Neid

In dieser Miniserie geht es um verschiedene allzu menschliche Gefühle. Gottes Wort gibt ihnen Raum. Das ist nicht nur ...

Thema
Positivität

Wenn alles grau in grau ist – So stärkst du positive Gefühle in deinem Leben

Gerade in den trüben Wintermonaten werden viele Menschen von negativen Gefühlen verschlungen. Was kann man dagegen tun? ...

Thema
Emotionen können einen überfordern

Die Macht der Gefühle – Mit Emotionen umgehen lernen

Wer Wut, Angst, Enttäuschung, Neid oder andere Emotionen ungebremst rauslässt, kann sich und anderen schaden. Doch wer ...

Thema
Der Schmetterling ist ein Symbol für Sanftheit

Die Macht der Sanftmut – Wie wir auf Enttäuschungen reagieren könnten

Enttäuschungen gehören zum Leben, egal ob man sieben oder 70 Jahre alt ist. Aber wie wir damit umgehen, macht den ...

Thema
Gibt es höhere Ziele als komplette Entspannung?

Völlig tiefenentspannt? – Die schwierige Sehnsucht nach Gleichmut

Viele Christen wünschen sich, ausgeglichener zu sein. Doch Selbstbeherrschung ist etwas anderes als Gleichmut.

Thema
Der Autor Tomas Sjödin wünscht sich mehr Tränen.

See der Tränen – Warum wir Orte zum Weinen brauchen

Der Autor Tomas Jöding sehnt sich nach einer Kirche, die wieder weint. Nicht das stille und private Weinen, vielmehr ...