Tipps für Festtage und Neujahr – Gesund und genussvoll – wie geht das?

Geballte Festtage verheissen viele Leckereien. Rolf Nussbaumer hat Tipps, die weit über eine temporär gesunde Ernährung hinaus gehen – etwas Nachhaltiges fürs neue Jahr.
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Gesunde Ernährung

Geballte Festtage verheissen viele Leckereien. Wir können den Genuss via Gaumen pflegen, vielleicht sogar noch etwas intensiver, weil im Corona-Jahr das Gemeinschaftliche geringer ausfallen wird. Rolf Nussbaumer hat Tipps, die weit über eine temporär gesunde Ernährung hinaus gehen – etwas Nachhaltiges fürs neue Jahr.

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Rolf Nussbaumer

Der Ausschnitt aus dem in Bearbeitung stehenden Buch «ERFÜLLT – FIT – GESUND – Geheimnisse des Lebens entdecken» zeigt kurz und knackig viele Selbsterfahrungen und die Schlussfolgerungen daraus, die einen gesunden Lebensstil ermöglichen.

Der Ansatz des Ganzheitlichen zieht sich bei Nussbaumer, dem Gesundheits-Fachmann und Leiter der «Schule für christliche Gesundheits- und Lebensberatung» durch; natürlich auch in dessen Lehrgang «Im Kern gesund». Interessierten ist es absolut empfohlen, das 30-seitige Vorabwerk zu lesen.

Ganzheitlich durch Gemeinschaft

Für eine ganzheitliche Gesundheit sollten nebst der Ernährung, auch Bewegung und Entspannung plus die soziale Komponente berücksichtigt werden. Damit der Körper mit seinem Kreislauf gut funktioniert, muss er genügend bewegt werden, wobei die frische Luft inklusive visuellen Inputs nicht zu verachten ist; sei es beim Joggen, Spazieren oder auf dem Vita Parcours.

Und gerade heute merken wir, wie wichtig soziale Kontakte sind. Darum pflegen wir doch die Beziehungen und treffen uns auch mal persönlich mit einem/r gute(n) Freund(in), idealerweise zum Spaziergang. Wiederum sind Telefon und Skype zu guten Unterstützern geworden.

Nur begrenzt für Milch-Bubis

In «ERFÜLLT – FIT – GESUND» pulsieren auch Rolf Nussbaumers jahrzehntelangen Berufserfahrungen als Drogist und Pflegefachmann Psychiatrie, sowie viel fundiertes Fachwissen. Mit Lehraufträgen, als Autor und in anderen Tätigkeiten bewegt er sich auf mehreren Bühnen des Fachgebietes. 2001 kam es zur Gründung der Gesundheitsschule, die er bis heute leitet.

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Wie gesund ist Milch wirklich?

Bevor wir jedoch zu einer breiten Zusammenfassung kommen, sei hier das heissdiskutierte Thema «Milchkonsum» angetippt: «Eine umfangreiche Studie in Schweden kam zum Ergebnis, dass Vielmilchtrinker ein um über 30% erhöhtes Sterblichkeitsrisiko im Vergleich zu Leuten mit einem zurückhaltenden Milchkonsum aufwiesen. Zur Kategorie 'Vielmilchtrinker' gehörten jene, die täglich zweieinhalb Gläser und mehr konsumierten, zu den 'Wenig-Milchtrinkern' jene, die höchstens ein Glas täglich oder weniger tranken. Eine interessante und eher überraschende Ausnahme kam bei Personen zum Vorschein, die fermentierte Milchprodukte (wie Käse und zuckerfreier Joghurt) konsumierten. Hier kam es sogar zu einem leichten Anstieg der Lebenserwartung. Ergänzend muss man erwähnen, dass es im Spektrum von der Frischmilch des Bio-Bauernhofs bis zur UHT-Milch vom Supermarkt wesentliche Unterschiede gibt», so der Gesundheitsexperte.

Nussbaumer für ein nachhaltiges Neujahr

Rolf Nussbaumers persönliches Fazit zum Thema «ganzheitliche Ernährung», seine Erkenntnisse inklusive Ernährungs-Tipps gibt er in folgendem Überblick:

  • Ganzheitliche Ernährung – viel mehr als Kalorienzufuhr und Lustgewinn: Ernährung im umfassenden Sinn bedeutet ein ausgewogenes und individuell abgestimmtes Kombinieren verschiedener Bereiche und das Ineinandergreifen geistiger, seelisch-mentaler und körperlicher Aspekte.

  • Geschenk – Genussfaktor und Gesundheitsanlage: Eine dankbare Haltung zur und ein moderater Umgang mit Ernährung korrelieren für mich stark mit der persönlichen Beziehung zu Gott dem Schöpfer des Lebens und Versorger aller Lebensbereiche und Jesus als meiner Identität.

  • Anteil unverarbeiteter Lebensmittel hochhalten: Nahrungsmittel aus der Natur konsumieren, die möglichst ohne Hilfs- und Zusatzstoffe (z.B. Konservierungs- und Farbstoffe, Stabilisatoren) auskommen

  • Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten und den Umständen anpassen: «Herisauer Hahnenwasser» steht zuoberst auf meiner «Flüssigkeitspyramide»

  • Anteil pflanzlicher Nahrungsmittel gegenüber tierischer bevorzugen: Dies ist für mich ein wesentlicher Grundsatz. Ich achte darauf, dass ich täglich möglichst fünf Portionen Gemüse und Früchte/Beeren konsumiere (im Verhältnis 3:2).

  • Kohlenhydrate angstfrei und weise konsumieren: Den Zucker und (künstlichen) Süssstoffkonsum massiv drosseln. Komplexe und ballaststoffreiche Kohlenhydrate (z.B. Vollkornprodukte) vorziehen und geniessen; mit Weissmehlprodukten und raffiniertem Getreide sparsam umgehen.

  • Pflanzliche Proteinquellen favorisieren: z.B. Kichererbsen, Bohnen etc.

  • Pflanzliche Fette vorziehen: (ungesalzene) Nüsse gehören zu meinen Lieblingsspeisen, ebenso Samen und Kerne (z.B. Leinsamen, Kürbiskerne), ich konsumiere regelmässig kaltgepresstes Lein- und Olivenöl (extra vergine), Omega 3-Fettesäuren und vermeide möglichst Transfettsäuren

  • Gewürze optimal nutzen: Dabei auf (Sozial-)Verträglichkeiten und individuelle Bekömmlichkeit achten. Knoblauch, Kurkuma, Zimt und verschiedene Küchenkräuter (wie Thymian, Oregano) sind oft in meinen selbstzubereiteten Speisen anzutreffen

Zur Webseite:
CGH Schweiz

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