Suche nach dem Frieden – Damit die Angst vor dem Tod schwindet

Martin Kind, Präsident von Hannover 96, will nicht, dass sein Traditionsverein in die Hände chinesischer oder saudischer Investoren fällt. Deshalb regelte er bereits testamentarisch, wer seine Aktien erbt. Doch die Angst vor dem Tod muss nicht sein.

Martin Kind (73), Kult-Präsident von Hannover 96, will nicht, dass sein Traditionsverein in die Hände chinesischer oder saudischer Investoren fällt. Deshalb regelte er bereits testamentarisch, wer seine Aktien erbt. Doch die Angst vor dem Tod bleibt – das muss nicht sein, wie ein Prominenter aus einer anderen Fussballstadt schreibt.Im Testament legt Martin Kind (73) fest, dass einer seiner Söhne die Aktienanteile an Hannover 96 erbt. Der eine Sohn, Matthias Kind, ist Manager in der Musik-Branche und lebt in Berlin und New York. Der andere, Alexander Kind, hat bereits das väterliche Hörgeräte-Werk in Grossburgwedel übernommen.

Wer das Sagen im Fussball-Unternehmen übernimmt, ist zumindest für die Öffentlichkeit noch nicht bekannt. Klar ist, dass Hannover 96 in der Familie bleibt. «Es ist klar definiert, es darf nicht an einen chinesischen Investor verkauft werden.»

Die Angst vor dem Tod

In einem Interview sprach Martin Kind über die Zukunft von Hannover 96. Aufgrund des Erbe-Themas wurde der beliebte Präsident auch auf den Tod angesprochen. Das Thema behagte ihm nicht. Der Tod mache ihm Angst, sagte der für seine Direktheit und Offenheit bekannte Funktionär. Doch der Journalist hakte nach und fragte weshalb. Der Tod komme früh genug, meinte der Befragte.

Der unbekannte Weg zum Frieden

Aus einer anderen Fussball-Stadt kommt Ermutigung und Wegweisung. Nämlich aus der Heimat der AS Roma – und dies sogar aus vorfussballerischer Zeit. Niemand geringeres als Paulus stellte fest, dass vielen Menschen der Frieden mit Gott fehlt; ist dieser nicht vorhanden, zieht sich dies durch die verschiedensten Lebensaspekte, auch im Umgang mit dem Tod.

«Den Weg zum Frieden kennen sie nicht», beobachtete Paulus (Römer, Kapitel 3, Vers 17). Doch er liess seine Mitmenschen nicht mit dieser Schock-Diagnose stehen, sondern zeigte den Weg auf.

Den Weg zum Frieden kennenlernen

Paulus ermutigt nur wenige Zeilen nach der Horror-Nachricht, dass diese nicht das Ende bedeuten muss: «Jetzt aber hat Gott uns gezeigt, wie wir vor ihm bestehen können.» Und er erklärt auch gleich wie das vor sich geht. «Gott spricht jeden von seiner Schuld frei und nimmt jeden an, der an Jesus Christus glaubt. Nur diese Gerechtigkeit lässt Gott gelten.»

Denn vor Gott sind alle Menschen schuldig, Gott lässt uns damit aber nicht allein. «Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat. Um unsere Schuld zu sühnen, hat Gott seinen Sohn am Kreuz vor aller Welt sterben lassen. Jesus hat sein Blut für uns vergossen und mit diesem Opfer die Vergebung für alle erwirkt, die daran glauben.»

Damit steht fest: «Nicht wegen meiner guten Taten werde ich von meiner Schuld freigesprochen, sondern allein deshalb, weil ich mein Vertrauen auf Jesus Christus setze.» (Römer, Kapitel 3, Verse 22-28) Auf diesem Weg ist innerer Frieden zu finden, der auch die Angst vor dem Tod nimmt.

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