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Cleere Cherry Reaves

Cleere Cherry Reaves – «Wunder ist nicht immer Wasser, das zu Wein wird»

«Wunder sind eine Million verschiedene Dinge auf eine Million verschiedene Arten», sagt die Autorin Cleere Cherry Reaves. Ihr erstes Baby kam drei Monate zu früh auf die Welt…

«Mein Sohn Sledge wurde drei Monate zu früh geboren», erinnert sich Cleere Cherry Reaves. «Bei seiner Geburt wog er etwa ein halbes Kilogramm. Ich war gerade bei der Blutzuckermessung.»

Umgehend wurde sie zur Geburtenabteilung gebracht. «Gott hat eine Million Wunder für uns und für Sledge vollbracht. Er wurde geboren, erfolgreich intubiert, und wir waren fast fünf Monate lang im Krankenhaus.»

Freude überwindet Trauer

Zunächst war sie traurig, dass das Baby täglich ums Überleben kämpft. «Dies verband ich nach und nach aber mit der Freude darüber, dass das eigene Kind jeden Tag um sein Leben kämpft.»

Bevor Sledge nach Hause kam, hatte sie das Gefühl, dass der Schleier zwischen Himmel und Erde dünner war als ein Bettlaken. «Gottes Gegenwart war das eigentliche Wunder.»

Wellen, die Tsunamis waren

«Wir konnten im Krankenhaus wirklich überall Wunder erleben. Ich dachte, ich hätte eine Vorstellung davon, was ein Krankenhaus ist – doch der Herr hat unsere Perspektive völlig verändert», blickt Cleere Cherry Reaves zurück.

«Ich glaube, wir haben aufgehört, uns zu fürchten, weil wir gelernt haben, wie wir durch Wellen gehen können, die einst wie Tsunamis kamen.»

Sie sagte zu Sledge: «Ich werde dich nie vergessen lassen, dass du ein Wunder bist. Egal, was du tust, egal, was du erreichst, egal, was du schaffst, egal, welche Ablenkungen uns umgeben, wenn du gross und stark wirst – das grösste Wunder ist dein Leben.»

Nicht immer Wasser zu Wein

«Wir müssen verstehen, dass das Leben ein Geschenk ist. Es ist reine Gnade», reflektiert Cleere Cherry Reaves. «Wunder sind nicht immer Wasser, das zu Wein wird, oder eine Heilung. Wunder sind eine Million verschiedene Dinge auf eine Million verschiedene Arten.»

Je mehr dies ausgesprochen werde, desto mehr erkenne man Gottes Wirken. Das gebe einem Frieden, durch den man sein Zuhause kennt und weiss, «wer die Kontrolle hat, dass Gott bei mir ist und dass er mich für genau hier und jetzt ausgerüstet hat. Und so weiss ich trotz alledem, dass hier Gutes geschieht, weil Gott hier ist.»

Gottes Armee wurde zu Transportmittel

Auf die Menschen beziehend, die in den gesamten Monaten für sie gebetet haben, erklärt sie: «Mein Mann sagt immer, dass er das Gefühl hat, dass während unserer gesamten Reise mit Sledge die Kraft des Gebets und Gottes 'Gebets-Armee' buchstäblich zu einem Transportmittel wurden. Sie hat uns buchstäblich getragen. Und wenn wir das Gefühl hatten, keine Energie mehr zu haben, war das buchstäblich die Kraft, die wir brauchten, um zum nächsten Ort zu gelangen.»

Cleere Cherry Reaves: «Wir haben also gesehen, wie sich die Kraft des Gebets auf sehr konkrete Weise auswirkt. Ich glaube wirklich an die Kraft des Gebets und daran, dass es sich in Echtzeit auswirkt. Ich weiss, dass Gott am Werk ist, und wer weiss, was er vorhat?»

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