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Die Moderatorin und Journalistin Kate Nicholas bekam zweimal eine Krebsdiagnose.

Nach zweiter Krebsdiagnose – Wieder in Pfützen springen und auf Blätter treten

Als bei der Moderatorin und Journalistin Kate Nicholas zum zweiten Mal der Krebs um sich zu greifen begann, sank sie gefühlsmässig auf den Meeresboden – dort, in der emotionalen Tiefe, erlebte sie Gott auf eine tiefere Art und Weise.

«Nachdem bei mir zum ersten Mal Brustkrebs diagnostiziert wurde, versprach mir Gott, dass ich nicht sterben, sondern leben und seine Werke verkünden würde – was ich dann auch tat», erinnert sich Kate Nicholas.

«Aber sieben Jahre später kehrte der Krebs mit aller Macht zurück. Schwer krank sank ich gefühlsmässig auf den Meeresboden.» Doch in der emotionalen Tiefe erlebte sie Gott auf eine Art und Weise, «die über alle Worte und jegliche Vorstellungskraft hinausging».

Nach ihrer ersten Brustkrebserkrankung sprach die «TBN»-Moderatorin bei christlichen Veranstaltungen über ihr Erleben. Doch nach dem zweiten, schweren Leidensweg gewann ihre Verbindung mit Gott die erwähnte, bislang unbekannte Tiefe.

Der grosse Gleichmacher

«Krebs ist einer der grossen Gleichmacher im Leben. Kein Reichtum, keine Privilegien und keine private Krankenversicherung können einen vor den verheerenden Folgen schützen», analysiert Kate Nicholas. «Fast jeder von uns kennt jemanden, der gerade wegen dieser bösartigen Erkrankung behandelt wird, sich davon erholt hat oder leider an den Folgen gestorben ist.»

Bei ihrer ersten Krebs-Diagnose habe sie ironischerweise Zeit erhalten, darüber nachzudenken, «dass ich mich mit meinem unerbittlich aktiven Leben oft selbst verleugnet hatte».

In den Jahren zwischen den Erkrankungen drückte sie wieder auf das Gaspedal. Als die Tests zeigten, dass der Krebs zurückgekehrt war, war Kate Nicholas erneut gezwungen, sich auszuruhen und sich einer Reihe von Behandlungen zu widmen.

Von Martha zu Maria

«Die meiste Zeit meines Lebens war ich ein bisschen wie Martha in der Bibel, in  Lukas Kapitel 10 – immer beschäftigt mit verschiedenen Aufgaben. Aber was Gott mir nun durch diese Krebserfahrung zu zeigen scheint, ist, dass die Zeit gekommen ist, mehr wie Marthas Schwester Maria zu sein, um zu lernen, einfach im Moment zu leben und sich Zeit zu nehmen.»

Der Krebs konnte nun zum zweiten Mal besiegt werden. Doch sie weiss nicht, was die Zukunft für sie bereithält: «Während ich durch den Herbst meines Lebens voranschreite, schaue ich, dass ich jeden Moment geniesse – über Pfützen springe, auf Blätter trete, Kastanien sammle.»

Sie hebt die Worte Jesu aus Johannes Kapitel 10, Vers 10 hervor, wo Jesus sagt, dass er gekommen ist, «damit wir das Leben in seiner ganzen Fülle haben».

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