Von Krebs geheilt – Sogar ihr muslimischer Ehemann betete und fastete mit den Christen

Halima befindet sich im Endstadium von einem schweren Blutkrebs. Kein Arzt kann mehr helfen. Doch eine evangelistische Broschüre macht Halima Hoffnung: Kann es sein, dass der Jesus, der vor 2000 Jahren viele Menschen heilte, auch heute noch heilt?

Halima befindet sich im Endstadium von einem schweren Blutkrebs. Kein Arzt kann mehr helfen. Doch eine evangelistische Broschüre macht Halima Hoffnung: Kann es sein, dass der Jesus, der vor 2000 Jahren viele Menschen heilte, auch heute noch heilt?

Halima (Name geändert) wurde in einer arabisch-muslimischen Familie im Nahen Osten geboren und war von klein auf treu und gehorsam gegenüber den vielen Riten und Gewohnheiten des Islams. Sie wurde als Teenagerin verheiratet und bekam bald darauf ihre erste Tochter. Danach hatte sie zwei Fehlgeburten.

Blutkrebsdiagnose

Vor etwa vier Jahren bekam die junge Muslimin starke Schmerzen am ganzen Körper und wurde immer schwächer. Die Ärzte stellten einen sehr schweren, lebensbedrohlichen Blutkrebs fest. Für ihren Mann war der Gedanke unerträglich, seine Halima zu verlieren und die zweijährige Tochter allein aufzuziehen. Er brachte sie zu unzähligen Onkologen und anderen Spezialisten, auch ausser Landes. Doch es brachte nichts. Vor einem Jahr befand sie sich bereits im Endstadium der Krankheit. Ihrem Mann wurde geraten, ihr die noch verbleibende Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten.

Die Broschüre

Bevor Halima aus dem Krankenhaus entlassen wurde, bekam sie noch einmal Besuch; es waren zwei Frauen der christlichen Organisation «Bibles for Mideast». Sie boten ihr an, für sie zu beten, aber ihr Mann wurde wütend und rief den Sicherheitsdienst, um die beiden Frauen aus dem Zimmer zu werfen. Doch Halima schnappte sich schnell eine der evangelistischen Broschüren und steckte sie in die Handtasche. Wieder zu Hause, las sie heimlich die Broschüre von den beiden Frauen. Sie hatte gehört, dass Jesus vor zweitausend Jahren alle möglichen Krankheiten geheilt hatte – und sie dachte sich, vielleicht konnte er es ja immer noch… Man konnte es ja mal ausprobieren.

Sie erzählte ihrem Mann von der Broschüre und bat ihn, die angegebene Telefonnummer anzurufen und zu sehen, ob jemand kommen und für sie beten würde. «Das ist bloss verführerische Propaganda des Christentums», rief er. «Wir dürfen keine Christen kontaktieren und sie bitten, für uns zu beten. Nur Ungläubige würden das tun. Und wir dürfen nicht als Ungläubige sterben, sondern als Muslime. Das ist der wahre Weg in den Himmel. Die Verbindung zu Christen würde uns bloss in die Hölle bringen…»

Halima schaute auf ihre mittlerweile fünfjährige Tochter und begann zu weinen. Als sie die Tochter umarmte, weinte diese auch. Das war zu viel für den Vater und er nahm die Broschüre und rief die Nummer an. Er erzählte dem Pastor am anderen Ende der Leitung von Halimas Krankheit und bat um Gebet.

Ein ungewöhnlicher Vorschlag

Der Pastor wiederum bat Gott um Weisheit und rief dann mehrere Gemeindeglieder zu sich in die Kirche. Dort betete das kleine Team gemeinsam, denn solche Situationen sind für Christen im Nahen Osten nicht ungefährlich, da es sich auch um Fallen für Christen handeln kann. Doch der Pastor spürte Gottes Bestätigung und ging mit zwei weiteren Gemeindegliedern zu Halimas Haus. Dort liess Halimas Ehemann sie rein und führte sie in das Zimmer seiner Frau – etwas sehr Ungewöhnliches für Muslime.

Nach dem Gebet fragte der Pastor, ob es in Ordnung wäre, wenn er und die Gemeindeglieder drei Tage im Haus fasteten und beteten. «Wir werden von morgens bis abends beten und fasten. Und Sie müssen das mit uns machen.» Der Ehemann gab seine Zustimmung zur Aktion, wollte jedoch definitiv nicht daran teilnehmen. Erst als Halima selbst ihn anflehte, gab er nach.

Am nächsten Tag begann die ALG-Gemeinde (Assembly of Loving God: Gemeinden, die vom Missionswerk «Bibles for mideast» gegründet werden) im Haus von Halima mit Fasten und Beten. Der zögernde Ehemann war mit dabei. Am ersten Tag ass er zwar noch seine Mahlzeiten, aber am zweiten und dritten Tag fastete er ganz. Und er hörte genau auf die Gebete und die Bibelstellen, die vorgelesen wurden. Dann ordnete er an, dass auch die Hausangestellten teilnehmen sollten.

Begegnung mit Jesus

Am dritten Tag begegnete Halima Jesus. Sie sah ihn und fühlte, wie er ihren Kopf mit seinen durchbohrten Händen anfasste. Es habe sich angefühlt, als würde aus den Händen Blut in ihren Körper und wieder heraus fliessen. Und mit einem Mal spürte sie wieder Kraft. «Herr Jesus, du allein bist mein Retter», rief sie immer wieder, tanzte und klatschte in die Hände. «Du bist alles für mich! Ich preise dich, Herr, und ich danke dir, Jesus!» Und dann begann sie sogar, in Zungen zu reden. Alle Schmerzen waren mit einem Mal weg. Auch ihr Mann, ihre Tochter und die Hausangestellten gaben ihr Leben Jesus.

Gemeindegründung

Halimas Onkologe bestätigte ihr kurz darauf, dass keine Krebszellen mehr in ihrem Blut sind. Sie sei komplett geheilt. Die junge Familie liess sich taufen und besuchte regelmässig die Gottesdienste.

Doch der Druck ihrer islamischen Umgebung wuchs, bis ihr Haus von militanten Muslimen angegriffen wurde. Deshalb zogen sie in eine Gegend, in der es keine Christen gab. Der Pastor der ALG-Gemeinde besuchte sie regelmässig und veranstaltete einen wöchentlichen Gottesdienst für sie – und dort haben sie mit wenigen anderen, die durch ihr Zeugnis zum Glauben gekommen sind, eine neue Gemeinde gegründet. Erst Anfang Mai brachte Halima einen gesunden Jungen zur Welt. Sein Name ist Abdul Masih – Diener des Messias.

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