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Ema McKinley

Ein wahres Weihnachtsmärchen – Nach 16 Jahren im Rollstuhl geheilt

Es klingt fast wie ein Märchen, doch was Ema McKinley an Weihnachten erlebt hat, ist wirklich passiert: Nach jahrelanger schwerer Krankheit im Rollstuhl erscheint ihr Jesus und heilt sie...

Es klingt fast wie ein Märchen, doch was Ema McKinley an Weihnachten erlebt hat, ist wirklich passiert. Nach jahrelanger schwerer Krankheit im Rollstuhl, erscheint ihr Jesus und heilt sie...

Manchmal erleben Menschen auch heute noch ein unglaubliches Wunder. Ema McKinley ist das passiert, an Weihnachten im Jahr 2011. Doch ihre Geschichte beginnt 18 Jahre zuvor: «Es war ein unnötiger, dummer Arbeitsunfall im Jahr 1993», erinnert sich Ema McKinley. «Ich stand im Lager auf einer Leiter, verlor das Gleichgewicht und stürzte kopfüber nach unten. Ein Fuss klemmte zwischen zwei Kisten fest, mein Kopf schlug auf etwas Hartes und ich verlor das Bewusstsein.»

Ein Kollege findet McKinley schliesslich und ruft sofort einen Krankenwagen. Erst am nächsten Tag kommt sie wieder zu sich. Zunächst scheint es, als würden ihre Verletzungen normal abheilen. Doch dann entwickelt sie ein sogenanntes «komplexes regionales Schmerzsyndrom», eine traumatologische, neurologische Erkrankung. «Als ich davon hörte, war ich sehr entmutigt und wandte mich sofort an Gott. Ich wusste, dass ich das nicht alleine schaffe, dass ich Jesus jetzt mehr als je zuvor in meinem Leben brauche.»

In nur zwei Jahren ein Pflegefall

Unter Schmerzen verlässt Ema das Krankenhaus und innerhalb von zwei Jahren wird ihr Zustand so schlimm, dass sie im Rollstuhl sitzen muss und nicht mehr alleine leben kann. Erst verkrüppelt ihr linker Fuss, sie kann nicht mehr auftreten. Dann verkrampft sich ihre linke Hand zu einer Faust und lässt sich nicht mehr öffnen. Schliesslich verkrümmt sich ihre Wirbelsäule so stark zur Seite, dass sie nicht mehr gerade sitzen kann und sehr starke Schmerzen hat. Ärzte können ihr nicht helfen und doch bleibt Ema McKinley erstaunlich positiv: «Durch diese ganze schwere Zeit und die furchtbaren Schmerzen schenkte Gott mir immer Hoffnung und Mut. Jesus gab mir die Kraft, dieses Leben auszuhalten und fröhlich zu bleiben. Ich wusste, dass er immer bei mir ist und mich niemals vergisst», erzählt sie.

Die Krankheit schreitet fort. McKinley entwickelt Blutklumpen an den Beinen, der Blutstau ist lebensbedrohlich. Schliesslich raten ihr Ärzte, beide Beine amputieren zu lassen. Doch Ema entscheidet sich dagegen: «Ich wollte das nicht, denn irgendwie habe ich immer noch daran geglaubt, dass Jesus mich eines Tages heilt. Ich wollte nicht aufgeben. Damals fing ich an, Gott für meine Heilung zu danken.»

In der Nacht auf den 24. Dezember 2011 ist Ema allein zu Hause und kippt mit dem Rollstuhl um. Acht Stunden liegt sie auf dem Boden und hat unerträgliche Schmerzen: «Ich schrie zu Gott um Hilfe, ich flehte ihn an, einzugreifen.» Und dann geschieht das Unfassbare.

Zeit für ein Wunder

Ema McKinley erinnert sich: «Plötzlich betrat Jesus den Raum. Die ganze Atmosphäre veränderte sich. Ich sah nur sein unglaubliches, leuchtendweisses Gewand und wusste sofort, wer er ist. Er strahlte so hell, dass ich gar nicht richtig hinsehen konnte. Er beugte sich zu mir und ich spürte, wie sich mein Fuss bewegte. Jesus löste ihn aus der Verkrüppelung. Dann richtete er meine Wirbelsäule gerade. Anschliessend nahm Jesus die Finger meiner Hand, die so viele Jahre wie ein Klumpen zusammengepresst waren, und öffnete sie, ich konnte sie wieder bewegen. Er kniete auf einem Knie direkt neben mir und bat mich, ihm die Hand zu geben. Und dann standen wir gemeinsam auf. Meine Knochen knackten und krachten, aber an seiner Hand fing ich an zu laufen...»

Wenige Stunden später bekommt Ema Besuch von ihrem Sohn und ihren Enkelkindern. Und die trauen ihren Augen kaum, dass sie ihnen aufrecht entgegen geht. «Es war so schön, meine Enkelkinder zum ersten Mal in ihrem Leben fest in meine Arme zu schliessen», erzählt sie. «Dieses Weihnachten werden wir nie vergessen. Denn Gott hat uns seine Macht und Herrlichkeit durch mein Leben bewiesen.»

Auch wenn Ema von da an keinen Rollstuhl und keine Pflegekräfte mehr braucht, ist die Krankheit noch nicht ganz verschwunden. «Manchmal habe ich immer noch Schmerzen. Aber ich weiss, dass Gott mich in seiner Hand hält», versichert sie. «Durch meine Geschichte möchte ich anderen Menschen Mut machen. Auch wenn es lange gedauert hat, hat Jesus mich nie losgelassen. In der Bibel steht, dass er uns niemals vergisst und darauf habe ich vertraut. Er hat meine Gebete gehört und mein Leben verändert. Ich bin nicht mehr die 'verkrüppelte Dame im Rollstuhl'. Jetzt bin ich die mit dem Weihnachtswunder.»

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Hier erzählt Ema McKinley ihre Geschichte (auf Englisch):

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