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Adrian

Ärzte konnten ihm nicht helfen – Elfjähriger nach Gebet geheilt

Von Geburt an war Adrian Nygard aus Norwegen schwer krank. Als er elf ist, sieht es so aus, als würde er nicht mehr lange leben. Doch dann erleben die Nygards ein unglaubliches Wunder. Nach einem Gebet wird Adrian völlig gesund. Seine Mutter erzählt die unfassbare Geschichte.

Schon als Baby konnte Adrian nicht gut schlafen und weinte viel. Als wir ihn mit sechs Monaten auf Babynahrung umstellen wollten, reagierte er nicht gut darauf. Er hatte Schmerzen, schrie Tag und Nacht und schwitzte stark. Immer wieder bekam er spastische Anfälle. Nächtelang versuchten mein Mann und ich, ihn zu trösten und zu beruhigen. Aber egal was wir probierten, wir konnten ihm nicht helfen. Irgendwann rieten die Ärzte, ihn künstlich zu ernähren und damit war er nach zwei Tagen schmerzfrei. Man stellte fest, dass Adrians Verdauungssystem nicht funktionierte. Von da an musste er künstlich ernährt werden.

Überlebenskampf

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Adrian als Kleinkind

Die ersten drei Jahre verbrachten wir grossenteils im Krankenhaus. Adrian war so krank, dass wir mehrmals dachten, er würde nicht mehr lange leben. Immer wieder schrie ich zu Gott: «Hast du uns vergessen? Bist du zu beschäftigt für uns?» Oft weinte ich so lange, bis ich keine Tränen mehr hatte. Aber dann, wenn ich still wurde, spürte ich, dass Gott da ist. In dieser schweren Zeit erlebten wir sehr oft Gottes Gegenwart. Wir knallten ihm unsere geballten Emotionen an den Kopf. Aber wir machten die Erfahrung, dass er gross genug ist, unsere Gefühle auszuhalten.

Es geht bergab

Dann bekam Adrian auch noch Muskelschwund. Ab vier Jahren musste er im Rollstuhl sitzen. Er hatte epileptische Anfälle, Herzrasen und viele andere gesundheitliche Probleme, die ihn sehr schwach machten. Als er elf Jahre alt war, rieten uns die Ärzte, möglichst bald noch einmal mit ihm in den Urlaub zu fahren. Wir sollten uns als Familie Erinnerungen schaffen. Sie gaben ihm nicht mehr lange zu leben.

Ans Meer wollten wir nicht, denn Adrian konnte nicht mehr im Sand spielen. Auch Disneyland machte keinen Sinn, er hätte nur zusehen können. Aber dann kam uns die Idee, als Familie auf eine christliche Konferenz zu fahren. Unsere Kinder lieben die Musik der «Bethel Church» in Kalifornien und in all den Jahren hatten wir nie die Gelegenheit gehabt, so etwas zu unternehmen. So machten wir uns, wie wir dachten, auf unsere letzte gemeinsame Reise.

Gott greift ein

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Adrians Mutter

Als wir in Redding in einem der Gottesdienste sassen, lehnte sich Adrian zu mir und sagte: «Mama, jetzt weiss, ich: Was auch immer Gott für mich hat, das möchte ich annehmen. Weil ich weiss, er will das Beste für mich.»

In der darauffolgenden Predigt ging es um Heilung. Als der Pastor am Ende fragte, ob jemand ein Wunder braucht, hob Adrian die Hand. Ein junger Mann, der in der Nähe war, betete kurz für ihn. Ich wollte wissen, ob er irgendetwas gespürt hat, doch Adrian meinte: «Nein, aber es war eine gute Erfahrung.»

Danach gingen wir zusammen Mittagessen. Jeder von uns bestellte und Adrian bat um ein Stück Brot zum Rumspielen. So machten wir das immer. Auch wenn er nichts essen konnte, bekam er eine Kleinigkeit, die er auf seinem Teller schneiden und riechen konnte. Nach einer Weile fragte er nach einem weiteren Stück Brot. Wir sagten: «Nein, du hast doch schon eins.» Aber er antwortete: «Nicht mehr.» Er hatte das Brot einfach gegessen.

Wir waren völlig entsetzt. Schon ein winziger Bissen Wassermelone, die fast nur aus Wasser besteht, konnte ihn umbringen. Die Vorstellung, dass er ein ganzes Stück Brot gegessen hat, verschlug uns die Sprache. In uns stieg die Angst auf, was sollten wir tun? War er jetzt geheilt worden oder würde er sterben? Wir warteten, aber es passierte nichts. Er ging zu Bett und alles war normal.

Geheilt

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Adrians Vater

Am nächsten Morgen schlichen mein Mann und ich in Adrians Zimmer, um zu sehen, ob er noch am Leben ist. Und da lag er, mit rosigen Wangen, es ging ihm gut. Als er aufwachte, verlangte er nach Frühstück! Es war unglaublich.

Adrians Heilung kam ohne Gebrauchsanweisung. Wir wussten nicht, wie wir das handhaben sollen. Aber ehrlich gesagt, war er nicht mehr zu bremsen. Er ass alles. Burger und Pommes und Salat und Pizza und Eiscreme, einfach alles. Es war unmöglich, die Sache langsam anzugehen.

Aber das war noch nicht alles. Innerhalb weniger Tage fingen seine Muskeln an, wieder zu wachsen. Er veränderte sich direkt vor unseren Augen. Zurück in Norwegen waren die Ärzte sprachlos. Dafür gab es keine medizinische Erklärung. Einer sagte: «Das kann nichts anderes als ein Wunder Gottes sein.»

Ich glaube fest daran, dass all die Gebete, die wir für Adrian gesprochen haben, ihn am Leben erhalten haben. Auch wenn er krank war, hat Gott ihn immer in seiner Hand gehalten. Gott liebt es zu heilen, so ist Gott. Er ist der Schöpfer. Der Lebensbringer, der Heiler. Früher war ich mir nicht so sicher, ob Gott wirklich heilen möchte. Aber jetzt weiss ich es: Er will!

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