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Corina B.

Den guten Hirten erlebt – Diagnose Hirntumor mit fünf Jahren

Als Corina im Alter von fünf Jahren die Diagnose Hirntumor erhielt, brauchte sie unbedingt den «guten Hirten». Hier erzählt die heute 38-jährige Frau ihre Geschichte.

Als Corina im Alter von fünf Jahren die Diagnose Hirntumor erhielt, brauchte sie unbedingt den «guten Hirten». Hier erzählt die heute 38-jährige Frau ihre Geschichte.

Als kleines Kind hörte Corina B. (Nachname ist der Redaktion bekannt) viele biblische Geschichten von ihrer Mutter. Besonders viel Geborgenheit fand sie in Psalm 23, wo König David den «guten Hirten» beschreibt.

Corina erzählt...

«Bald schon hing ich am seidenen Faden, und die Ärzte wussten weder aus noch ein, als der gutartige, jedoch inoperable Tumor im Zentrum des Gehirns auf die Grösse einer Faust angewachsen war und sich zudem ein Ödem bildete, das von einem Tag auf den anderen eine linksseitige, spastische Körperlähmung auslöste. Das Ödem stellte eine zusätzliche Lebensgefahr dar, da das Ableiten dieser Hirnflüssigkeit durch einen operativen Eingriff eine sehr heikle Angelegenheit darstellte.

Ein Wunder

Meine Eltern erkannten, wie gefährlich und lebensbedrohlich die Lage für mich war und flehten Gott um Hilfe an. Bei der nächsten Untersuchung war das Ödem verschwunden! Da man den gutartigen Tumor jedoch weder operieren noch bestrahlen oder mit Chemotherapie behandeln konnte, waren die Ärzte ratlos.

Da in den 90er Jahren die Medizin in Deutschland fortgeschrittener war, schickten mich die Ärzte des Inselspitals Bern nach Freiburg in Deutschland. Dort bekam ich dann für sechs Wochen einen Strahler implantiert, der das Zentrum des Tumors zerstören sollte. Der jodaussondernde Strahler war dann allerdings auch der Auslöser für die Bildung bösartiger Zellen, die sich Jahre später an der Peripherie des Tumors bildeten.

Rückfall im Teenageralter

Die Nachricht mit 14 Jahren, dass sich nun auch bösartige Krebszellen gebildet hatten, warf mich total zu Boden. Ich dachte, dass mein Leben nun zu Ende sei. Nach einiger Zeit fasste ich aber neuen Mut, denn ich kam zu der Gewissheit, dass Gott noch einen Plan mit mir hatte und mich deshalb seit meiner Kindheit vor dem Tod bewahrt hatte!

Ganz bewusst vertraute ich mein Leben mit 14 Jahren Jesus Christus an und hielt mich besonders am Bibelwort aus dem Johannes-Evangelium, Kapitel 11, Vers 25 fest, wo Jesus sagt: 'Ich bin die Auferstehung, und ich bin das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, selbst wenn er stirbt.'

Das zweite Wunder

Es folgten eine Chemotherapie und anschliessend eine Bestrahlungstherapie. Ich hatte kaum Beschwerden und konnte täglich die Schule besuchen. Auch trug ich nur minimale Folgeschäden der Bestrahlung davon, obwohl ein grosses Risiko bestand, zu erblinden. Lediglich wurde der Hormonhaushalt angegriffen und beschädigt.

Erstaunlicherweise brauche ich heute keinerlei Ersatzpräparate mehr! Ich bin Gott sehr dankbar für das Wunder, das er an mir getan hat. Ich habe ihn als 'guten Hirten' erlebt, der mich nie allein gelassen hat.»

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