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Tim Engstrom

Von 22 Tumoren geheilt – «Dass ich lebe, ist ein Wunder»

Dass Tim Engstrom heute gesund ist, kommt einem Wunder gleich. Seine Diagnose war niederschmetternd: 22 Tumore in der Lunge, einer davon so gross wie eine Orange. Die Heilungschancen waren gleich Null, Ärzte gaben ihm höchstens noch sechs Monate.

Dass Tim Engstrom heute gesund ist, kommt einem Wunder gleich. Seine Diagnose war niederschmetternd: 22 Tumore in der Lunge, einer davon so gross wie eine Orange. Die Heilungschancen waren gleich Null, Ärzte gaben ihm höchstens noch sechs Monate zu leben. Doch dann griff Gott ein. Und heute, zehn Jahre später, lebt Engstrom immer noch...

Ich hatte diesen merkwürdigen Husten, der nicht mehr verschwand, aber sonst fühlte ich mich kerngesund. Ein Dreiviertel-Jahr später hustete ich immer noch und hatte nun auch Atemnot, also ging ich zum Arzt. Er machte ein Röntgenbild und sah, dass meine Lunge Verletzungen hatte. Er wusste nicht, woher sie kommen, meinte aber, ich solle mit einem MRT abklären, ob es sich um eine Lungenentzündung oder einen Tumor handelt.

Der grosse Schock

Nach dem MRT sassen meine Frau und ich mit den Bildern im Arztzimmer. Auf der Aufnahme zählte ich 22 Pfeile und eingekreiste Punkte. Dann kam der Arzt herein und gab uns die Diagnose, die alles auf den Kopf stellte: Ich hatte 22 identifizierbare Tumore in der Lunge, einer davon so gross wie mein Herz. Wie sassen da, wie vom Blitz getroffen.

Die Biopsie ein paar Tage später ergab nichts Eindeutiges, eines war aber sicher: Die Tumore waren dabei, meine Lunge zu übernehmen. Ich bat den Arzt um eine ehrliche Einschätzung und er sagte: «Wie es momentan aussieht, können Sie froh sein, wenn Sie noch sechs Monate leben.»

Gott: «Ruh dich aus»

Die Krankheit war so weit fortgeschritten, dass die Ärzte uns von Chemotherapie oder Bestrahlung abrieten. Das hätte meinen sterbenden Körper nur unnötig belastet. Sie verschrieben mir sehr starke Schmerzmittel, die ich tatsächlich auch brauchte.

Doch je schlechter es mir ging, um so tiefer wurde meine Beziehung zu Gott. Ich spürte, wie er da ist und mich trägt und irgendwie hatte ich auch die Gewissheit, dass meine Zeit noch nicht gekommen ist. Wenn ich in der Bibel las, dachte ich: Jesus ist immer noch derselbe, er kann auch heute noch heilen. Viele Freunde beteten für uns und auch meine Frau und ich flehten Gott um Heilung an, aber nichts geschah.

Nach und nach wich die Hoffnung dem Frust. Ich fragte: «Gott, was ist los? Warum werde ich nicht gesund? Was hast du vor?» Und mitten in meine Enttäuschung sprach Gott, ich hörte deutlich seine Stimme: «Ruh dich einfach aus.» Ich fand das irrwitzig, wie sollte ich mich in dem Kampf ums Überleben ausruhen? Aber wieder hörte ich seine Stimme, die sagte «Ruh dich aus.» Also liess ich mich darauf ein und versuchte, zur Ruhe zu kommen, während Freunde und Familie weiter für mich beteten.

Gott greift ein

Eines abends kamen über 200 Leute in unserer Kirchengemeinde zusammen, nur um für mich zu beten. Es war eine unglaubliche Erfahrung. Ich sass in ihrer Mitte und wie es in der Bibel steht, legten mir einige die Hände auf, um für mich zu beten. Während des Gebets wurde mir so heiss, dass ich versuchte, ihre Hände wegzuschieben, aber sie legten sie mir wieder auf und beteten weiter.

Nach ein paar Tagen bemerkte ich, dass der Schmerz in der Brust weg war. Und bei der nächsten Routine-Untersuchung sah man eindeutig, dass sechs der Tumore verschwunden waren. Ich spürte, wie es mir immer besser ging. Wieder sechs Monate später ergaben die Ergebnisse des MRT, dass ich keinen einzigen Tumor mehr hatte. Sie waren verschwunden. Für die Ärzte war das unerklärlich. Mein Lungengewebe hatte nicht einmal Narben. Gott hat mich komplett geheilt.

Das ist nun zehn Jahre her und ich lebe immer noch und bin völlig gesund. Ich bin überwältigt von dem, was Gott in meinem Leben getan hat. Er hat sich nach mir ausgestreckt, mein Leben berührt und ein Wunder getan. Das ergreift mich noch heute so sehr, dass ich weinen könnte. Ich bin Gott so dankbar, dass ich leben darf!

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