Schritte in ein sorgenfreies Leben – Wie man sich unnötiges Grämen abgewöhnt

Es gibt so viele Gründe, sich zu sorgen. Doch Sorgen rauben nicht nur den Schlaf, sondern auch die Lebensfreude. Und meistens bringen die Befürchtungen noch nicht mal was. Hier ein paar Ideen, wie man sich unnötige Grübeleien abgewöhnen kann.
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Frau entspannt sich in einer Hängematte

Es gibt so viele Gründe, sich zu sorgen. Doch Sorgen rauben nicht nur den Schlaf, sondern auch die Lebensfreude. Und meistens bringen die Befürchtungen noch nicht mal was. Hier ein paar Ideen, wie man sich unnötige Grübeleien abgewöhnen kann.

Dass wir vorausschauend denken können, planen und vorbeugen, ist ein Geschenk Gottes. Nur so sind wir in der Lage, Probleme zu lösen und für unsere Zukunft zu sorgen. Doch dann gibt es auch Sorgen, die uns einwickeln, lähmen und ausbremsen. Sie sind negativ, machen Angst und halten uns von von einem konstruktiven Leben ab. Doch niemand muss Opfer seiner Sorgen sein. Denn man kann aktiv dagegen vorgehen. Hier ein paar Tipps:

Die Sinnlosigkeit erkennen

Sorgen bewirken nichts Gutes. Denn negative Grübeleien haben nicht die Macht, Sie oder andere vor schlechten Dingen zu bewahren. Machen Sie sich bewusst, dass viele Ihrer Befürchtungen nie eintreffen werden. Es ist also völlig sinnlos, so viel Zeit, Energie und Lebenskraft in so negative Prognosen zu stecken.

Auswirkungen wahrnehmen

Machen Sie sich bewusst, wie zerstörerisch Sorgen sind. Wer sich Sorgen macht, schädigt nachweislich seiner Gesundheit, zum Beispiel durch Bluthochdruck, Schlaflosigkeit oder Schwächung des Immunsystems. Sich zu beunruhigen, verdirbt auch das seelische Wohlbefinden und es beeinflusst den Glauben. Statt dem Vertrauen auf Gott räumt man der Angst einen Platz in seinem Leben ein.

Auslöser identifizieren

Überlegen Sie sich, was Ihre Sorgen auslöst. Ist es das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren? Oder die eigene Verletzlichkeit und Machtlosigkeit? Verlieren Sie sich gern in negativen Zukunftsgedanken, um Mitleid oder Aufmerksamkeit zu bekommen? Oder haben Sie mit einem Verlust zu kämpfen? Wer die Auslöser seiner Sorgen kennt, kann besser dagegen vorgehen.

Eine Entscheidung treffen

Man kann nicht dafür sorgen, dass nie wieder etwas Schlimmes passiert. Aber man hat die Wahl, wie man auf solche Situationen reagiert. Lassen Sie nicht zu, dass negative Gedanken Raum in Ihrem Leben bekommen. Entscheiden Sie sich lieber für das Vertrauen, dass Gott ihr Leben in seiner Hand hält. Laden Sie ihn ein, dass er die Situation übernimmt. Dass er sich kümmert und Ihnen beisteht. Wenn Ihnen das schwer fällt, bitten Sie Gott, das aufzudecken, was Sie davon abhält, ihm zu vertrauen. Bitten Sie, dass er Ihnen hilft und Sie an diesen Punkten heilt.

Sorgen angehen, statt verdrängen

Leider bringt es nichts, Sorgen zu verdrängen oder abzutun. Stellen Sie sich Ihren Sorgen und bitten Sie Gott, dass er Ihre Gedanken klar macht. Überprüfen Sie, wie wahr Ihre Ängste sind, zum Beispiel mit der Bibel. Vielleicht hilft dabei dieser Vers, aus Jesaja, Kapitel 55, Vers 8: «'Meine Gedanken sind nicht wie eure Gedanken, und eure Wege nicht wie meine Wege!', spricht Jahwe. 'Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, so weit reichen meine Gedanken über alles hinaus, was ihr euch denkt, und meine Möglichkeiten über alles, was für euch machbar ist.'»

Einen neuen Fokus setzen

Wer sich auf seine Umstände konzentriert, kommt automatisch ins Grübeln. Besser ist es, seinen Fokus auf den zu richten, der unsere Umstände in seiner Hand hält. Fangen Sie an, darüber nachzudenken, wie mächtig und gut Gott ist. Übrigens reduziert Gebet nachweislich Stress und Angst. Beten Sie regelmässig für das, was Ihnen Bedenken macht, und denken Sie über Bibelverse nach, die beschreiben, wie Gott tröstet und trägt.

Den Moment leben

Wer sich sorgt, versaut sich die Gegenwart. Besser ist es, bewusst den Moment zu leben und die Aufgaben zu bewältigen, die heute dran sind. Das hat auch Jesus so empfohlen (Matthäusevangelium, Kapitel 6, Vers 34). Vertrauen Sie darauf, dass Gott Ihnen auch künftig die Kraft geben wird, die Sie brauchen. 

Dankbarkeit üben

Schielen Sie nicht auf das, was nicht perfekt läuft, sondern seien Sie dankbar für all das Gute in Ihrem Leben. Machen Sie Dankbarkeit zu einer Ihrer Angewohnheiten. Sie werden staunen, wie Dankbarkeit Sorgen verdrängt und wie viel Gutes jeden Tag passiert, wenn Sie nur darauf achten und es wertschätzen lernen.

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