Krankheit, Leiden und Tod – Schnell liegt ein Leben in Scherben

Es kann jederzeit passieren: Ein geliebter Mensch wird schwerkrank oder ist mit einem Mal nicht mehr da. Oder wir erleben an uns selbst, wie zerbrechlich das Leben sein kann.

Es kann jederzeit passieren: Ein geliebter Mensch wird schwerkrank oder ist mit einem Mal nicht mehr da. Oder wir erleben an uns selbst, wie zerbrechlich das Leben sein kann.

Krankheiten und Unfälle können mit einem Mal alles verändern. So wie der Unfall in der Berliner Invalidenstrasse: Ein Mann sitzt am Steuer und erleidet einen epileptischen Anfall; er überfährt vier Menschen und tötet sie, darunter ein dreijähriger Junge.

Das Leben ist bedroht und flüchtig

Der Mensch, so könnte man sagen, ist permanent in Gefahr; er ist zerbrechlich und kann jederzeit in Scherben liegen. Von jetzt auf gleich kann etwas passieren, dass einen Menschen auf Hilfe angewiesen sein lässt oder sein Leben beendet. Dies sind Gedanken, die viele – verständlicherweise – eher wegschieben, weil sie so bedrückend sind.

Mehr Raum bekommen solche Überlegungen meist nur dann, wenn jemand mit Krankheit oder Tod ganz nah in Berührung kommt, sei es bei sich selbst oder nahestehenden Menschen.

Gefäss aus Ton

Der christliche Lehrer Paulus bezeichnete in einem fast zweitausend Jahre alten Brief den Menschen als ein Gefäss aus Ton. Wörtlich schrieb er: «Diesen kostbaren Schatz tragen wir in uns, obwohl wir nur zerbrechliche Gefässe sind. So wird jeder erkennen, dass die ausserordentliche Kraft, die in uns wirkt, von Gott kommt und nicht von uns selbst.» (Die Bibel, zweiter Brief an die Korinther, Kapitel 4, Vers 10)

Das mit der Zerbrechlichkeit ist leicht nachzuvollziehen. Doch was meint Paulus mit dem Hinweis auf den «kostbaren Schatz», der in dem Tongefäss aufbewahrt wird? Dazu muss man sich in dem Brief den Satz vorher anschauen. Da schreibt Paulus: «Denn so wie Gott einmal befahl: 'Licht soll aus der Dunkelheit hervorbrechen!', so hat sein Licht auch unsere Herzen erhellt. Jetzt erkennen wir klar, dass uns in Jesus Christus Gottes Herrlichkeit entgegenstrahlt.»

Aus Dunkelheit macht Gott Licht

Paulus erinnert daran, dass Gott die Welt schuf. Und bei diesem Schöpfungswirken wurde aus Dunkelheit Licht. Es passierte auf Gottes Wort und seinen Befehl hin. Genauso kann Gott auch durch sein Wort die Dunkelheit im Herzen eines Menschen ins Gegenteil verkehren und sein Licht schenken, so der Vergleich von Paulus.

Dieses Licht ist Jesus selbst. Wenn Menschen mit Jesus leben wollen, dann erfüllt er das Leben dieses Menschen mit seinem Licht. Und Paulus bezeichnet dieses Licht und die Anwesenheit von Jesus im Leben eines Menschen als einen «kostbaren Schatz».

Licht, das zum Leben führt

Als Jesus als Lehrer und Verkünder durch Israel zog, bezeichnete er sich selbst als das Licht: «Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Dunkelheit umherirren, sondern er hat das Licht, das ihn zum Leben führt.» (Die Bibel, Johannes-Evangelium, Kapitel 8, Vers 12)

Dieses Wort von Jesus, es ist ja auch eine Zusage, ist so aktuell und kraftvoll wie eh und je. Es entfaltet seine Kraft immer dann, wenn jemand sein Leben unter die Leitung von Jesus gibt. Wer das tut, und dazu bedarf es nur eines kurzen Gebets, in dessen Leben zieht Licht ein.

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