Gott ist unglaublich! – Jungfrauengeburt – echt jetzt?

Millionen von Menschen berichten von einer persönlichen Begegnung mit Jesus Christus. Für sie ist die Jungfrauengeburt nicht mehr länger eine verrückte und unglaubliche Geschichte, sondern der Beweis von Gottes Liebe.

Millionen von Menschen berichten von einer persönlichen Begegnung mit Jesus Christus. Für sie ist die Jungfrauengeburt nicht mehr länger eine verrückte und unglaubliche Geschichte, sondern der Beweis von Gottes Liebe.

Unzählige Geschichten machen in der Weihnachtszeit die Runde. Viele davon gleichen sich und entstammen mehr oder weniger dem Bericht, den wir in der Bibel finden. Es verwundert nicht, dass sich eine so oft erzählte Geschichte verselbständigt und inhaltlich von der Bibel abweichen kann. Viele Details gelten heute als Bestand der Story, obwohl sie in der Bibel nicht erwähnt sind – beispielsweise Ochse und Esel, ein Stall oder drei Könige. Im Gegensatz dazu spricht die Bibel aber klar von einem Ereignis, welches unglaublich oder sogar absurd erscheint: die Jungfrauengeburt.

Jungfrauengeburt – unmöglich!

Wer auch nur ein absolutes Minimum an Aufklärung und Verstand besitzt, weiss, dass eine Jungfrau in der Antike unmöglich ein Kind zur Welt bringen konnte. Wenn dann noch berichtet wird, dass besagter Frau ein Engel erschien, welcher erklärte, dass der Heilige Geist das Kind zeugen würde, klingt das für moderne Ohren eher nach einem peinlichen Science-Fiction-Film, als nach einem Tatsachenbericht. Es verwundert nicht, dass sich viele Menschen bei der Vorstellung der Jungfrauengeburt entsetzt abwenden. «So etwas kann ich nicht glauben», mögen sie klarstellen. «Das ist nichts als ein idiotisches Märchen!» Und ganz ehrlich: Ein solcher Kommentar ist nun wirklich nicht allzu abwegig.

Jesus persönlich begegnet

Wieso um alles in der Welt gibt es auf unserem Planeten scheinbar Millionen von Menschen, welche ernsthaft an die Jungfrauengeburt glauben? Wie können diese, meist normalintelligenten Frauen und Männer an der Glaubhaftigkeit der Bibel festhalten? Einige mögen vielleicht fanatisch sein, den Verstand ausgeschaltet haben, um blind zu glauben.

Ja, solche Christen mag es durchaus geben, doch die meisten haben einen ganz anderen Grund: Sie sind Jesus Christus, dem «Resultat» der Jungfrauengeburt, persönlich begegnet. Wer dies erlebt hat, für den steht zweifellos fest, dass Jesus weit mehr ist als ein «gewöhnlicher» Mensch – und schon ist auch die Jungfrauengeburt gar nicht mehr so abwegig.

Unglaubliche Konsequenzen

Eine Begegnung mit Jesus ändert alles. Es ist nicht nur eine spektakuläre Erfahrung, sondern normalerweise der Beginn eines neues Lebens. Plötzlich erscheint die Bibel als lebendiges und absolut zuverlässiges Buch. Selbst wenn vieles noch immer nicht verstanden wird, ergibt die Bibel Sinn und öffnet dem Leser die Augen für neue, bisher unerkannte Realitäten. Für den Gläubigen steht bei der Jungfrauengeburt plötzlich nicht mehr die «Unmöglichkeit» im Zentrum, sondern die überwältigende Tatsache, dass Gott sich entschieden hat, Mensch zu werden. Als hilfloses Baby kam er in diese Welt, um sich mit den Nöten und Schwierigkeiten der Menschheit zu identifizieren. Damit bewies Gott ein für alle Mal, was er schon zuvor zugesagt hatte: Er stellt sich auf die Seite der Menschen. Und dies ganz unabhängig derer Herkunft, sozialem Stand, Erfolgen oder Versagen.

Noch unfassbarer als die Jungfrauengeburt

So unglaublich die Jungfrauengeburt auch sein mag, ist die Tatsache, dass Gott Mensch wurde, noch viel unfassbarer. Wie kann der Allmächtige und Unendliche sich so weit herablassen, um einer dieser Menschen zu werden, die ihn doch meist ablehnen? Die Antwort: Die Liebe Gottes ist noch grösser als alles menschliche Versagen, jede Unzulänglichkeit und jede Schuld. Diese Liebe hat Gott bewiesen, als er Mensch wurde und genau diese Liebe wird an Weihnachten gefeiert – seit vielen Jahrhunderten.

So verwundert es auch nicht, dass auch heute unzählige Männer, Frauen und auch Kinder von Gottes Liebe berührt werden und Jesus Christus persönlich erfahren.

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