Raus aus dem Trott – Eine neue Perspektive gewinnen – wie einst König David

Menschen suchen bisweilen etwas Aussergewöhnliches: Sie möchten mal edel essen, ein fremdes Land bereisen oder ein Event miterleben, das sie begeistert. Auch König David kannte den Wunsch, mal auszubrechen und sich über seine Umstände zu erheben.

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Ein Mann auf Reisen

Menschen suchen immer wieder das Aussergewöhnliche und die Unterbrechung des – oft langweiligen oder anstrengenden – Alltags. Man könnte auch sagen, dass ein Mensch, wenn er solche Erlebnisse und die Abwechslung sucht, sich über sich selbst und sein Leben erheben will. Es ist, als würde er sich dabei nach oben ausstrecken. Er will über sich selbst hinaus, raus aus dem Normalen, dem Bekannten, dem Trott.

Verständlicher Wunsch: Mal über allem stehen

Diesen Wunsch, mal über allem zu stehen, kannte auch David, der bekannte König der Juden, vor 3'000 Jahren. In einem selbst geschriebenen Song drückte er es wie folgt aus: «Zu dir, Herr, erhebe ich meine Seele.» David wusste, wenn er mit Gott redet, dann ist das ein Schritt, der ihn erhebt, der ihn über all das hebt, was an Bedrückendem und an Problemen da war. Das war so, als würde Gott ihn hochheben, so dass er anders auf die Dinge schauen konnte, einen anderen Blick auf die Dinge bekam.

Und Probleme kannte David nun wirklich zur Genüge: Obwohl er zum König gesalbt wurde, sollte es etwa 27 Jahre (!) dauern, bis er den Thron besteigen konnte. In den Jahren davor, lebte er auf der Flucht und musste sich jederzeit vor den Getreuen des regierenden Königs fürchten, die ihn umbringen wollten. In all diesen Jahren auf der Flucht erlebte David, dass Gott zu ihm stand und ihn beschützte.

Mehr als ein Lied singen

Es gibt viele Lieder, in denen David zum Ausdruck bringt, wie oft ihn Gott bewahrt und ihm neue Kraft und neuen Mut geschenkt hatte. Von solchen besonderen Erlebnissen konnte David mehr als ein, zwei Lieder singen.

Der vorhin zitierte Satz, dass David zu Gott sagte, dass er sich in seiner Nähe erhebt, stammt aus Psalm 25. In diesem Psalm heisst es weiter: «...mein Gott, auf dich vertraue ich. Lass mich nicht zuschanden werden, lass meine Feinde nicht triumphieren!... Zeige mir, Herr, deine Wege, lehre mich deine Pfade! Führe mich in deiner Treue und lehre mich; denn du bist der Gott meines Heils. Auf dich hoffe ich den ganzen Tag.» (Die Bibel, Psalm 25, Verse 2 sowie 4-5)

Eine Guideline für Ihr Gespräch mit Jesus

Der christliche Glaube trägt allgemein kaum das Etikett «eventverdächtig». Doch stellen Sie sich einmal Folgendes vor: Sie reden mit Jesus. Und mit einem Mal erfahren Sie, dass Ihre Lasten und Probleme nicht mehr in Ihrer, sondern in seiner Hand sind. Wow, was für ein Erlebnis!

Nehmen Sie sich die Sätze aus Psalm 25 zur Guideline, wenn Sie zu Jesus reden: Vertrauen Sie Jesus. Vertrauen Sie darauf, dass er Sie schützen kann und will. Bitten Sie ihn darum, Ihnen seine Wege zu zeigen. Sagen Sie ihm, dass er für Sie Ihr Heil ist, sozusagen das Beste, was Ihnen passieren konnte. Und sagen Sie Jesus, dass Sie Ihre Hoffnung ganz auf ihn setzen. Wenn Sie so beten, werden Sie Jesus erleben wie vielleicht noch nie zuvor.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Neuauflage, er erschien zuerst am 21.06.2019 bei Jesus.ch.

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