König, Sinn und eine Clique – Drei Dinge, die jeder christliche Teenager braucht

Verdichtet gesagt, brauchen christliche Teenager – und eigentlich nicht nur sie – drei Dinge: einen König, einen Sinn und eine Clique. Diese Meinung vertritt Greg Stier in einer Kolumne.

Verdichtet gesagt, brauchen christliche Teenager – und eigentlich nicht einzig sie – drei Dinge: einen König, einen Sinn und eine Clique. Diese Meinung vertritt Greg Stier in einer Kolumne.

In seiner Kolumne auf der christlichen Online-Plattform «Christian Post» fasst Greg Stier zusammen, was christliche Teenager seiner Meinung nach brauchen. Zunächst brauche es einen König. Weltlich gesehen wird oft ein Held gesucht, in der Regel ein Star, der aber irgendwann verblasst oder «out» ist.

Teenager brauchen einen König

Greg Stier empfiehlt den König der Könige. Anders als alle anderen könne man mit ihm eine bleibende persönliche Beziehung erhalten. «Er war derjenige, der geschlagen und gekreuzigt wurde, dann aber wieder auferstand, um in den Herzen der Gläubigen zu regieren.»

Wenn nicht er regiere, dann tue es jemand anderes, ist Stier überzeugt. Das menschliche Herz werde dann zur «Idolfabrik», in der Besitz, Karriere oder anderes vergöttert wird. «Für Teenager kann dies auch der Status in sozialen Medien sein.» All diese Dinge würden letztlich aber keine Erfüllung bringen.

Doch nur ein König sei qualifiziert, auf dem «Thron des Herzens» zu sitzen. Nur Jesus fülle die Lücke im Herzen, die sonst unabhängig von Besitz immer wieder auftauchen werde. Greg Stier erwähnt dazu einen Vers aus der Bibel, aus Offenbarung, Kapitel 3, Vers 20. Dort steht: «Merkst du es denn nicht? Noch stehe ich vor deiner Tür und klopfe an. Wer jetzt auf meine Stimme hört und mir die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und Gemeinschaft mit ihm haben.»

Teenager brauchen einen Sinn

Teenager wollen die Welt verändern. Sie wollen Wale retten, gegen den Menschenhandel und den Klimawandel kämpfen.

Greg Stier spricht von einer «sehnsüchtigen Unzufriedenheit, die wie ein Kessel des unrealistischen Idealismus tief in vielen jungen Seelen köchelt». Er empfiehlt, die Jugendlichen auszurüsten und ihnen zu zeigen, dass das Evangelium die ultimative Sache ist. Es gehöre zum Fundament jeglichen Handelns, dass die Hungrigen neben der körperlichen auch geistige Nahrung bekommen. So gehe es beispielsweise beim Menschenhandel sowohl um die physische wie auch die seelische und emotionale Freiheit.

Teenager brauchen eine Clique

Teenager brauchen eine Clique, hält der Vater von zwei Teens weiter fest. «Meine Teenager gehen mit ihrer Clique einkaufen. Sie besuchen die Jugendgruppe als Clique. Und sie würden (fast) alles für ihre Clique tun!»

Auch Jesus hatte eine Clique, die wir Jünger nennen. Wichtig sei, dass sich die Jugendlichen in dieser Gruppe zum Guten anstiften und in der Nachfolge ermutigen. Greg Stier denkt dabei auch an die Worte in Hebräer, Kapitel 10, Verse 24 und 25: «Lasst uns aufeinander achten! Wir wollen uns zu gegenseitiger Liebe ermutigen und einander anspornen, Gutes zu tun. Versäumt nicht die Zusammenkünfte eurer Gemeinde, wie es sich einige angewöhnt haben. Ermahnt euch gegenseitig dabeizubleiben. Ihr seht ja, dass der Tag nahe ist, an dem der Herr kommt.»

Am Ende sei entscheidend, dass sich alle diese Cliquen auf den König Jesus und sein Evangelium konzentrieren würden. Stier empfiehlt daher: «Lasst uns unseren Teenagern helfen, zu den Grundlagen zurückzukehren; Jesus als ihren König und das Evangelium als den Sinn zu verstehen. Und helfen wir ihnen weiter, in einer feurigen, gottgefälligen, königsfördernden Clique Anschluss zu finden. Das ist das, was jeder christliche Teenager braucht!»

ZumThema:
Buntes Haus in Dübendorf: Anette Götz: Jungen Menschen ein Zuhause geben
Cassandra Kanda: Beim himmlischen Vater fand sie, was beim leiblichen Vater fehlte
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