Keine Schranken – Die letzte Meile ist gefallen

Viele Christen glauben, Gott fern zu sein und keinen Zugang zu seinem Segen zu haben. Durch Jesus hat Gott aber alles beseitigt, was uns vom Empfangen hindert. In ihm ist alles, was wir zu einem erfüllten und segensreichen Leben brauchen.
Envato / dpreezg
Bahnübergang ohne Schranken

Heute werden unvorstellbare Datenmengen über Glasfaserleitungen von einem Kontinent zum anderen geschickt. Volumen und Geschwindigkeit sind «unbegrenzt». Bis vor wenigen Jahrzehnten kamen die Haushalte jedoch nur in den Genuss eines Bruchteils davon. Dann ertönte die revolutionäre Nachricht: «Die letzte Meile ist gefallen!» Der Welt stockte der Atem: Sollte tatsächlich ein unbeschränkter Zugang zu dieser immensen Datenmenge Realität werden?

Zugang zum Himmel ist offen

Dass Gott allmächtig ist, wird von kaum einem Christen in Frage gestellt. Der Lebensstil vieler Christen lässt aber zuweilen den Verdacht aufkommen, dass sie nicht so richtig damit rechnen können, dass sich diese Allmacht auch ganz praktisch in ihrem Alltag manifestiert. Durch ihre Unzulänglichkeiten und Schwächen sehen sie Gott begrenzt. Natürlich gibt es eine Art Glasfaserleitung von Gottes Allmacht, doch trotzdem scheint es auch eine letzte Meile der Distanz zu geben, die nur einen Bruchteil davon bei ihnen ankommen lässt. Oftmals wurde gesagt, dass dies am Problem Mensch liegt …

«Es ist vollbracht!»

Es gibt eine atemberaubende Nachricht: Gott hat das Problem «Mensch» überwunden. Am Kreuz hat Jesus die Macht der Sünde gebrochen. Er rief aus: «Es ist vollbracht!» Die letzte Meile von Gottes Glasfaserleitung zu den Menschen ist gefallen.

Dass wir Zugang zu Gottes Kraft haben, ist einzig und allein Jesus Christus zu verdanken. Der Mensch kann überhaupt nichts dazu beitragen. Die Bibel hat ein Wort, um diesen Sachverhalt zu beschreiben: Gnade. Wir können nichts zu einem Zugang zu Gottes Kraft beitragen – ausser Gottes Geschenk mit demütigem Herz anzunehmen. Wir müssen unseren Stolz ablegen und erkennen, dass er allein genügt.

Christus in euch!

Im Kolosser, Kapitel 1, Vers 27b lesen wir: «Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.» Was für eine Aussage! Christus wird nicht als eine ferne Person beschrieben, welche uns hin und wieder mit seiner Gegenwart beschenkt. Nein, er ist in uns! Das ist die Glasfaserleitung! Es gibt keine letzte Meile, keine Distanz, die wir irgendwie durch religiöse Anstrengungen überwinden müssen.

Wer Jesus gehört, braucht sich nie wieder darüber zu sorgen, aufgrund seiner Probleme zu weit von Gott entfernt zu sein. Zweifel oder falsche Lebensausrichtung mögen vielleicht den Blick auf Jesus trüben – dieser ist aber trotzdem nicht fern. Seit Jesus die Macht der Sünde am Kreuz gebrochen hat, gibt es keine letzte Distanz-Meile im Glaubensleben mehr!

Gute Erwartungen haben

Wer sich Gott nahen will, muss glauben, dass Gott diejenigen belohnt, die ihn suchen (Hebräer, Kapitel 11, Vers 6). Es ist also gut und wichtig, eine Erwartungshaltung zu haben. Wir dürfen Gott beim Wort nehmen und damit rechnen, dass er zu seinen Aussagen steht. Dabei geht es um den schlichten Glauben, der spricht: «Ich komme zu Jesus und er wird mir Gutes tun!» Und wir werden nicht enttäuscht werden – selbst wenn nicht alle unsere Wünsche erfüllt werden mögen.

Er versorgt mit allem, was wir brauchen, um ihn mit unserem ganzen Sein zu repräsentieren. Und er wird immer genug geben. Egal wie gross die Herausforderung ist, seine Glasfaserleitung ist immer stark genug, um uns alles Nötige zu schenken. Im Hinblick auf Gottes Allmacht ist es auch irrelevant, was sich ein Mensch in der Vergangenheit zuschulden kommen liess oder unter welchen Problemen er aktuell zu kämpfen hat. Die letzte Meile ist gefallen! Gottes Wege stehen offen, die wahren Gläubigen mit allem zu versorgen, was sie nötig haben.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Neuauflage. Er erschien zuerst am 16.12.2018 auf Jesus.ch

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