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Laura Story

Laura Story – Zuversichtlich bei Schritten ins Ungewisse

Die Sängerin Laura Story wurde zunächst von den Stürmen der letzten Jahre überwältigt. Doch dann erkannte sie, dass Gott in der Bibel Menschen oft in eine ungewisse Zukunft ruft…

Die Sängerin Laura Story wurde zunächst von den Stürmen der letzten Jahre überwältigt. Doch dann erkannte sie, dass Gott in der Bibel Menschen oft in eine ungewisse Zukunft ruft…

«Ich bin in einer fantastischen, grossen Baptistenkirche in der Innenstadt grossgeworden», erinnert sich die Sängerin Laura Story. Dort lernte sie vieles über Gott und die Bibel, ausserdem wuchs sie musikalisch auf. «Auf dem College machte ich den Glauben mir zu eigen.»

«Wenn wir unser Leben Christus übergeben, macht er uns zu einem neuen Menschen. Wir bekommen eine neue Identität.» Kurz nach dem ersten Studienjahr ging sie auf eine Missionsreise. «Ich sah eine Welt, in der sehr viel weniger Ressourcen vorhanden waren. Ich traf viele Christen, die so gut wie nichts hatten, aber sie hatten Jesus, und es ging ihnen gut.»

Grosse Bühne und Besenkammer

Vermehrt begann Laura Story, Songs zu schreiben. «Ich bezeichne diese Zeit in meinem Leben als einen – widerwilligen – Wechsel von der Hinterbühne zur Vorderbühne. Ich liebte es, den Kontrabass zu spielen. Ich liebte es, Songs zu schreiben, die andere Leute aufnehmen würden. Aber das Lied ‘Blessings’ war genau meine Geschichte.» Und diesen Song sollte sie selbst vortragen… Er landete auf Rang 1 in der christlichen Sektion der Billboard-Charts.

Heute denkt sie an die Zeiten, in denen sie mit der Band «Casting Crowns» vor 10’000 Menschen auf der Bühne steht. «Und dann denke ich an die Tage, an denen ich in meiner Kirche in einem kleinen Raum von der Grösse einer Besenkammer eine Jüngerschaftsgruppe für junge Mütter leite, die sich gerade so durchschlagen können. Es ist nicht so, dass das eine die grössere Berufung ist als das andere.»

Jesus habe dies nicht anders getan: «Es gab Zeiten, in denen er die Massen lehrte. Und es gab Zeiten, in denen er nur eine Gruppe von zwei oder drei Leuten lehrte.»

Manchmal wird sie von jungen Songwritern gefragt: «Wie bringe ich meinen Song an die Öffentlichkeit? Wie bringe ich meinen Namen nach draussen?» Sie rät: «Strebt nicht danach, berühmt zu werden. Versucht, treu zu sein, und vertraut Gott euer Wirken an, er kennt den Weg.»

In Zeiten der Not auf Gott schauen

Zu Beginn der Pandemie sass sie zuhause und sah, wie überall alles abgesagt wurde. «Ich wurde von dem Chaos einfach nur verschlungen.» Doch sie realisierte rasch, dass ihre vier kleinen Kinder zu ihr aufsahen. «Mir war klar, dass meine Kinder sich viel weniger daran erinnern, was in dieser Lebensphase passiert ist, sondern viel mehr daran, wie ich in dieser Lebensphase reagiert habe.»

Anstatt dauernd die Nachrichten oder die sozialen Medien aufzusaugen, begann sie, auf Gottes Wort zu schauen. «Es ist nicht das erste Mal, dass unser Leben auf eine so grundlegende Weise erschüttert wird. Es ist also nicht das erste Mal, dass die christliche Gemeinde erschüttert wird, und es ist auch nicht das erste Mal, dass Gott eine erhebliche Erschütterung in unserer Welt zulässt.»

Übernatürliche Kraft

Eines der interessantesten Dinge, die sie in der Heiligen Schrift zu sehen begann, war, dass Gott die Menschen oft in eine unbekannte Zukunft ruft. «Ich dachte an Abraham, Mose, Maria und Rut, und ich begann, ihre Geschichten zu studieren. Aber das Tollste war, dass Gott sie nicht nur zu etwas Aussergewöhnlichem und noch nie Dagewesenem berief. Er rief sie weg von dem, was bequem und vertraut war.»

Das biete Gelegenheit zur Frage: «Was waren die Strukturen, auf die ich mich in erster Linie gestützt habe? Was wir feststellen, ist, dass Gott uns nicht für das Normale geschaffen hat. Er hat uns nicht für den Durchschnitt erschaffen. Er hat uns nicht für dieses überschaubare, selbstgenügsame Leben geschaffen. Er hat uns für ein aussergewöhnliches Leben geschaffen, in dem wir vollkommen und vollständig von ihm abhängig sind.»

Laura Story hält fest: «Ein Mensch des Glaubens zu sein bedeutet, dass wir nicht immer alles richtig machen. Wir verstehen nicht immer alles, aber wir halten durch, weil wir wirklich mit einem Gott verbunden sind, der grösser ist als alles. Durch Jesus werden wir gehalten, obwohl die Welt zusammenbricht, weil wir glauben, dass unser Gott die Welt hält.»

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