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Mo Isom

Früher zählte nur Leistung – Wie Gott das Leben einer Fussballerin auf den Kopf stellte

Mo Isom schaffte mit 25 zu-Null-Siegen den Allzeit-Rekord ihres Teams. Für sie zählte nur Leistung – bis eine Tragödie ihr Leben auf den Kopf stellte…

Mo Isom schaffte mit 25 zu-Null-Siegen den Allzeit-Rekord ihres Teams. Für sie zählte nur Leistung – bis eine Tragödie ihr Leben auf den Kopf stellte…

Als ein Autofahrer Mo Isom nach einem Unfall mit blutverschmiertem Gesicht kopfüber an ihrem Sicherheitsgurt aufgehängt in ihrem überrollten Jeep fand, sagte sie ihm mit einem Lächeln: «Gott ist gut!»

Mo hatte Gott gebeten, ihr Leben durchzurütteln, nachdem ihr Vater Selbstmord begangen hatte. «Ich wusste nicht, dass Gott mein Gebet so buchstäblich beantworten würde», erinnert sie sich. «Mein Fahrzeug verlor die Kontrolle, überschlug sich dreimal und landete um 1.30 Uhr morgens kopfüber in einer Schlucht. Er zerstörte mein Leben, aber er offenbarte sich mir in diesem Wrack.»

Vater strafte mit Schweigen

Mary «Mo» Isom liebte ihren perfektionistischen Vater über alles, der sie mit Schweigen bestrafte, wenn sie versagte.

Daraus entwickelte sich auch ein leistungsorientiertes Verständnis von Gott. «Wenn ich gute Dinge tue, werde ich gesegnet», dachte sie und «wenn ich etwas Schlechtes tue, wendet sich Gott von mir ab».

Kampf gegen Bulimie

Mo freute sich auf das College als einen Neuanfang. Als Fussballstar im Team der Louisiana State University wollte Mo die Bulimie, mit der sie in der High School zu kämpfen hatte, hinter sich lassen.

Am College stiess sie auf den Bibelvers in Matthäus Kapitel 11, Vers 28: «Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben.» Dieser Vers hat ihr sehr geholfen.

Doch dann erschoss sich ihr Vater am 3. Januar 2009 in Huntsville, Alabama, als sein Geschäft scheiterte. «Das traf mich so tief, wie man sich das nur vorstellen kann. Es hinterliess ein klaffendes Loch in meinem Herzen.»

Scham, Schuld, Vorwürfe

Die Beziehung, die sie zu Gott aufzubauen versuchte, geriet aus den Fugen, als Schuld, Scham, Vorwürfe, Trauer und Wut ungebremst durch ihr Herz strömten.

Sie betete mit einem Gefühl der Dringlichkeit: «Gott, wenn du wirklich existierst, dann tu etwas. Mach mein Leben kaputt», platzte sie im Gebet heraus, ohne zu wissen, was sie sagte. Es war ein verzweifelter Schrei, der nicht ganz ohne Bedeutung war. So überwältigt von der Trauer und der Sinnlosigkeit des Selbstmordes ihres Vaters wollte auch sie sterben.

Fast ein Jahr später erhörte Gott dieses Gebet. Zu Thanksgiving fuhr sie spätabends auf der Landstrasse nach Hause und verlor die Kontrolle über ihr Auto. Es überschlug sich dreimal, fiel eine Böschung hinunter, prallte gegen einen Baum und kam auf dem Dach in einer Schlucht zum Liegen.

«Gott ist wunderbar»

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Mo Isom als Torhüterin

Glücklicherweise sah ein pensionierter Navy-Sanitäter den Unfall und kam ihr zu Hilfe. Er kletterte zu ihrem Auto hinunter und fand sie im bewusstlosen Zustand. Doch als sie wieder wach wurde, verblüffte ihn das, was er sah.

Sie lächelte: «Gott ist wunderbar, Gott ist wunderbar, Gott ist wunderbar», wiederholte sie. Ihr Buch «Wreck My Life» berichtet, wie sich das Gebet der Frustration und die buchstäbliche Erfüllung ereignete – und wie Gott zu ihr sprach, indem er sie am Leben hielt und ihr zeigte, dass er real ist.

«Der Heilige Geist ist einfach mächtig in mich eingedrungen, hat mein Herz verwandelt, mir die Tiefen des Evangeliums offenbart und meine Sicht auf alles verändert.»

Neue Pläne

Mo erholte sich nicht nur, sie wurde eine gute Torhüterin und stellte im Frauen-Team der «Louisiana State University Tigers» den Teamrekord mit 35 Siegen und 25 Spielen ohne Gegentor auf. Als Torhüterin erzielte sie einmal ein 90-Meter-Tor mit einem Freistoss aus ihrem Strafraum, der über den Kopf der gegnerischen Torhüterin hinwegsprang.

Heute ist Mo 32 Jahre alt, verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Atlanta, Georgia. «Du wirst nicht durch deine Vergangenheit oder deine Pläne definiert», sagt sie heute. «Du wirst nur durch die Narben an den Händen Jesu definiert.»

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