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Don Foster bei den Pygmäen

Don Foster – Wie ein Unternehmer aus Las Vegas zu den Pygmäen zog

Don Foster war einst Inhaber der grössten Schätzungsfirma in Las Vegas. Im Jahr 2000 spürte er, dass Gott ihm zeigt, dass er alles verkaufen und seine weltlichen Güter an die Armen verschenken soll. Die Reise führte ihn nach Afrika.

Don Foster war einst Inhaber der grössten Schätzungsfirma in Las Vegas. Im Jahr 2000 spürte er, dass Gott ihm zeigt, dass er alles verkaufen und seine weltlichen Güter an die Armen verschenken soll. Die Reise führte ihn nach Afrika.

Sieben Jahre später leitete er eine missionarische NGO in Mosambik, wo er den ärmsten Menschen der Welt diente. Doch der Herr forderte Don heraus, «noch tiefer zu gehen». Das führte ihn zu den Mbuti-Pygmäen im Osten der Demokratischen Republik Kongo.

Pygmäen kommen laut Foster auf ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 90 Dollar und die Alphabetisierungsrate liege bei nur fünf Prozent. «Das kurze und schwierige Leben der Pygmäen endet oft durch gesundheitliche Komplikationen aufgrund von Unterernährung, Parasiten, Malaria, Typhus und anderen Krankheiten, was mit sauberem Wasser, Nahrung, sanitären Anlagen und einfachen Medikamenten leicht zu verhindern wäre.»

Schulgeld für über 1000 Pygmäenkinder

Don lernte seine russische Frau Jenya 2010 in Mosambik kennen. Gemeinsam kümmern sie sich heute direkt um 31 Mbuti-Pygmäen-Kinder und indirekt um viele weitere. Ausserdem zahlen sie das Schulgeld für über 1000 Kinder durch ihren Dienst «Love Your Neighbor, Africa». In Zusammenarbeit mit «In Touch Ministries» haben sie Tausende von Messenger-Solar-Audio-Bibeln verteilt.

Früher habe alles im Regenwald begonnen und geendet. «Der Regenwald war ihre Speisekammer, ihre Hausapotheke, ihr Bankkonto, ihre Begräbnisstätte. Er war wie ihre Mutter und ihr Vater.» Doch Kriege änderten alles. «Im Osten des Landes gibt es über 100 bewaffnete Gruppen. Nördlich, östlich und südlich von uns hier in Beni herrscht Krieg – jeder Krieg ist anders. Im Norden gibt es einen Stammeskrieg. Im Osten massakriert eine Gruppe von – meist – Ruandern brutal Unschuldige, um ans Territorium zu kommen. Ebenfalls im Osten führt eine Gruppe von Islamisten, die mit der ISIS verbunden sind, einen Dschihad, um ein Kalifat unter dem Gesetz der Scharia zu errichten. Im Süden finden kleinere Kriege statt, die jedoch nicht weniger tödlich sind.»

Tausende von Häusern stehen verlassen inmitten von Hunderttausenden Hektar fruchtbarem Ackerland und Regenwald, die eigentlich eine ganze Nation ernähren könnten.

Schwierige Tage

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Don Foster und seine Frau

In Beni, wo die Fosters leben, wurden mehrere terroristische Bombenanschläge verübt. «Am Weihnachtstag 2021 tötete ein islamistischer Selbstmordattentäter fünf Menschen, darunter einen Schulkameraden unserer Kinder.»

Beni war ausserdem das Epizentrum eines Ebola-Ausbruchs, bei dem zwischen Juli 2018 und Dezember 2019 2232 von 3262 Infizierten ums Leben kamen. «Einige unserer engen Nachbarn starben an Ebola. Weinen und trauern in den Häusern von ganz Beni ist seit Jahren ein regelmässiges Ereignis, entweder wegen Ebola oder wegen Massakern.»

Don erklärt, dass viele Mbuti-Pygmäen noch nie eine Schule besucht haben und dass auch deren Kinder kaum Hoffnung auf eine Schulbildung haben. Tausende von ihnen würden gerne zur Schule gehen, wenn sie nur eine Uniform und Schulgebühren hätten, die pro Jahr nur 40 Dollar betragen.»

Geistliche DNA von Jesus

Die traditionelle Mbuti-Pygmäen-Hütte hat einen Lehmboden und wird in ein oder zwei Tagen aus Bananenblättern und Palmwedeln über dünnen Stöcken gebaut. Sie bietet wenig Schutz vor Regen und Kälte oder Insekten wie Moskitos, die Malaria übertragen. «Ein grosser Teil unserer Arbeit besteht darin, uns um kranke Pygmäen zu kümmern. Im Krankenhaus wollen sie wegen der Diskriminierung nicht bleiben.»

Dons Berufung, den Geringsten zu dienen, führt ihn auch in Gefängnisse. «Wir predigen dort und speisen Gefangene, wenn sie hungern, denn die Regierung gibt ihnen oft nichts zu essen. Hunderte sind im Gefängnis verhungert. Manchmal bringt das Rote Kreuz Essen für ein oder zwei Monate. Manchmal gibt auch die Regierung eine Mahlzeit pro Tag. Wenn diese ausgeht, bringen wir Lebensmittel.»

Durch ihre Arbeit in Beni seien seine Frau und er vom Heiligen Geist erweicht worden. «Ich will die geistliche DNA von Jesus Christus.»

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