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Voodoo-Fest in Benin

Voodoo-Kult entronnen – «Wenn sich dieser Kerl ändert, muss es einen Gott geben»

Nestor Kouassi steckte tief im Voodoo-Kult seines Dorfes. Als ein Freund Christ wurde, weckte das sein Interesse, denn er veränderte sich. Stundenlang las Nestor die Bibel, bis auch er sich für Jesus entschied. Das entfachte einen bitteren Kampf...

Nestor Kouassi steckte tief im Voodoo-Kult seines Dorfes. Als ein Freund Christ wurde, weckte das sein Interesse, denn er veränderte sich total. Stundenlang las Nestor die Bibel, bis auch er sich für Jesus entschied. Aber das entfachte einen bitteren Kampf mit den Voodoo-Priestern...

Nestor Kouassi berichtet, dass er gesehen hat, wie Voodoo-Priester Unglaubliches taten: Sie liessen Statuen bewegen, sie vergruben Menschen lebendig, welche später aus dem Dschungel kamen und sie schickten Geistervögel, um Feinde zu töten.

Als er sich 1997 für ein Leben mit Jesus Christus entschied, entfachte dies in seinem Heimatort Houndjohoundji in Benin einen spirituellen Kampf. «Viele Leute mochten es nicht, dass wir beteten. Sie drohten, uns zu töten. Sie haben falsche Anschuldigungen erhoben. Alles, um uns in Schwierigkeiten zu bringen.»

Von Magenschmerz geheilt

Nestor erklärt, dass sein Land als weltweite Geburtsstätte des Voodoo gilt und dass bereits der Name seines Dorfes die Bedeutung einer satanischen Beschwörung habe. Die Bewohner würden sich vor den Voodoo-Lords fürchten.

Doch als eines Tages ein Pastor in die Ortschaft kam und von Jesus berichtete, war Nestor interessiert. «Wir beleidigten und verspotteten ihn», erinnert sich Nestor. Doch sein bester Freund Cyrille fand zu Jesus, «da er von Christus von einem anhaltenden Magenschmerz geheilt worden war». Cyrille war ein rauer Kerl, der keinem Kampf aus dem Weg ging und Diebstahl nicht scheute. «Aber ich sah eine völlige Veränderung, die mich überzeugte.»

«Diesen Gott möchte ich kennenlernen»

Nestor sagte sich: «Wenn sich dieser Kerl ändern kann, muss es einen Gott geben. Ich möchte diesen Gott kennenlernen.» Die beiden lasen täglich vier bis fünf Stunden in der Bibel. Dann nahm auch Nestor Jesus in sein Leben auf. «Es war wie ein Feuer, das durch meine Seele ging. All meine Ängste vor Hexerei und Voodoo verschwanden.»

Die Freude konnten sie nicht lange verstecken. «Wir gingen auf die Strasse und wollten unsere neue Entdeckung mit den Menschen teilen: Jesus von Nazareth.» Verschiedentlich erlebten die beiden Heilungswunder.

Wiederstand erwacht

Den Magiern gefiel das nicht. «Unsere Predigten wurden mit einer Feindseligkeit beantwortet, wie man sie noch nie zuvor gesehen hat. Was sie wütend machte, war, dass wir für die Menschen beteten und sie geheilt wurden. Die Leute sagten: 'Wenn du krank bist, geh zu den Jesus-Jungs.'»

Bald fand ein weiterer Freund, Valentin, zum christlichen Glauben. Er schloss sich den beiden an. Die Gruppe wurde von den Mitmenschen mit Wohlwollen betrachtet. Doch die Magier wollten kein Christentum. «Das schränkte ihren Machtbereich ein – sie konnten nicht wirken, wenn wir Jesus um Hilfe baten.»

Stärker als die Rituale

Die Magier verfügten über eine spirituelle Waffe. Durch diese Beschwörungen wanden sich die Betroffenen vor Schmerz – aber bei Nestor und seinen Freunden wirkte dies nicht. Die Voodoo-Priester griffen zu anderen Ritualen, die aber ebenfalls erfolglos blieben.

Sechs oder sieben Jahre lang setzte sich dieser Kampf fort. Konstant verpuffte die Zauberei an den dreien. «Die Leute begannen, die Macht der Magier in Frage zu stellen. Doch viele hatten Angst davor, sich uns anzuschliessen.»

Vögel

Die Voodoo-Priester drohten immer stärker. «Eines Nachts hörte ich in meinem Zimmer Hunderte von Vögeln flattern. Sie sprachen mit menschlichen Stimmen. Sie sagten: 'Nehmt ihn mit.' Ich konnte die Hände von Menschen spüren. Sie versuchten, mich aus meinem Bett zu heben. Aber ich wurde so schwer, dass sie es nicht konnten. Sie haben es versucht und versucht und sind schliesslich gegangen.»

Als er den verantwortlichen Magier tags darauf sah, schien dieser Angst zu haben. Um Mitternacht entstand im Dorf ein Durcheinander: Der oberste Voodoo-Priester hatte das Bewusstsein verloren. Dreizehn Stunden später wurde er im Krankenhaus für tot erklärt.

Heute finden sich in Houndjohoundji zwei christliche Gemeinden. «Die Leute bettelten darum, dass sie eröffnet werden.»

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