Nigerianer in Mazedonien – Wenn Gott spricht, erlebt man Wunder...

Jimmy Simon kommt aus Nigeria, sein Vater war Pastor und die Eltern waren arm. Nichtchristen schienen es viel besser zu haben, was Jimmy sauer machte! Er ging nach Mazedonien, versuchte dort sein Glück und machte eine überraschende Erfahrung...

Jimmy Simon kommt aus Nigeria, sein Vater war Pastor und die Eltern waren arm. Nichtchristen schienen es viel besser zu haben, was Jimmy sauer machte! Er ging nach Mazedonien, gründete dort eine Familie und ein Handelsunternehmen. Aber das lief nicht gut, er stand kurz vor dem Bankrott und kehrte nach Nigeria zurück. Als er nicht mehr weiter wusste, erhielt er ein eindrückliches Zeichen, gefolt von zahlreichen weiteren Zeichen, die ihm den Weg wiesen. Hier erzählt er davon.

«Um halb fünf in der Frühe wurde ich von einem hellen Licht geweckt. Jetzt bin ich wohl verrückt, dachte ich. Eine laute Stimme sagte: 'Jimmy, Jimmy! Willst du weiterkommen? Dann tu meine Werke!'»

Kurz darauf hatte Jimmy wieder eine Vision: «Ich sah ein Behindertenheim, und der Herr zeigte mir neun Kindergesichter, alles Weisse. Damals war ich gerade in Afrika. Also nahm ich an, dass es in Mazedonien war.» Jimmy kehrte zu seiner Familie auf den Balkan zurück und schloss sich einer christlichen Gemeinde an. Dort erzählte ihm eine Frau von einem Haus für behinderte Kinder, deren Eltern sie dorthin abgeschoben hatten, und Jimmy beschloss, einmal in der Woche hinzugehen.

Bitte um Heilungsgebete

Eines Tages bat die Heimleiterin Jimmy in ihr Büro. «Ich dachte schon, jetzt bekäme ich Hausverbot. Aber als ich zur Tür hereinkam, sah ich sofort, dass sie gerade einen schweren Migräneanfall hatte. Eine Stimme sagte: 'Erzähle ihr von mir.' – 'Ich bete zu Jesus', erklärte ich ihr. 'Er ist total gut, und Er wird Sie heilen.' Nach dem Gebet ging ich. Als ich nach einer Woche aus dem Auto stieg, rannten einige Mitarbeiterinnen auf mich zu; die eine hatte schlimme Rückenschmerzen, eine andere war am Arm verletzt, die dritte erzählte, ihre Tochter könne nicht schlafen. Die Leiterin war geheilt worden und diese Heilung hatte sich in der ganzen Einrichtung herumgesprochen!»

Im Dorf wohnte ein Mädchen, das nicht sprechen konnte und deshalb nicht zur Schule ging. Ihre Eltern hatten alles versucht, aber nichts schien zu helfen. «Ich ging zu der Familie und wollte dem Kind die Hand auflegen und für es beten», erinnert sich Jimmy. «Aber der Heilige Geist sagte: 'Nein, du betest nicht! Erzähle ihnen von Jesus und dass sie umkehren müssen.' So predigte ich ihnen das Evangelium. Dann sagte Gott mir, dass diese Familie umkehren musste. Ich erklärte, dass Hexerei Sünde ist, und dass sie all ihr Zauberzeug verbrennen sollten. 'Wenn Sie umkehren, kann ich für Ihre Tochter beten', erklärte ich ihnen. Sie wurden alle von Furcht gepackt und gehorchten. Dann sagte Gott zu mir: 'Leg dem Mädchen die Hände auf. Ich heile sie aber nicht sofort, sondern nach und nach.'»

Immer wieder kam Jimmy in dieses Dorf, und zuerst kamen die Kinder, dann brachten sie ihre Eltern mit, und so entstand Jimmys erste Hausgemeinde in Mazedonien mit etwa achtzig Leuten.

Völlig geheilt

Ein anderes Mal nahm er einen Anhalter mit. Der Mann stank entsetzlich und erzählte Jimmy seine ganze Lebensgeschichte – und dann lud er Jimmy auf einen Kaffee zu sich ein. «Darauf hatte ich nun wirklich keine Lust, aber der Geist Gottes sagte: 'Geh hinein und trink!'» Es stellte sich heraus, dass der Mann eine Augenkrankheit hatte, die ihn und seine Frau ins Abseits gestellt hatte. Monatelang ging Jimmy nun jede Woche für eine Stunde zu ihnen. «Ich legte ihm nahe, zum Arzt zu gehen, aber er hatte kein Geld, und ich hatte auch keins. So betete ich, dass Gott dafür sorgen solle, und eine Woche später hatte er das Geld! Der Arzt entfernte ein Geschwür und der Mann wurde völlig geheilt. Als ich eine Woche später wiederkam, sassen zehn Leute in seinem Wohnzimmer – und bald waren es über vierzig! Im Dorf nannte man uns 'die Bibelleute'.»

Weitere Gemeinden entstanden, und Jimmy erkannte, dass er Leiter brauchte. Also schulte er seine Leute, aber keiner wollte Verantwortung übernehmen. Auf einer Sommer-Kinderfreizeit sagte Gott zu ihm: «Sieh mal, da sind deine Leiter!» Jetzt bietet Jimmy auch Winterfreizeiten an – für führungsstarke Kinder.

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