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Hansel Enmanuel

Er ermutigt uns alle – Was wir vom einarmigen Basketballspieler lernen können

Der Dominikaner Hansel Enmanuel zeigt eine Belastbarkeit, die uns alle inspirieren sollte. Er ermutigt: «Gott hat immer sein Ziel.» Als Kind wurde ihm nach einem Unfall ein Arm amputiert, dennoch möchte er Basket-Profi werden.

Der Dominikaner Hansel Enmanuel zeigt eine Belastbarkeit, die uns alle inspirieren sollte. Er ermutigt: «Gott hat immer sein Ziel.» Als Kind wurde ihm nach einem Unfall ein Arm amputiert, dennoch möchte er Basket-Profi werden.

Hansel Enmanuel wurde in der Dominikanischen Republik als Sohn eines Profi-Basketballspielers geboren. Er wuchs in einer armen Gegend auf. Als er sechs Jahre alt war, fiel eine Mauer auf ihn. Sein Arm steckte zwei Stunden lang unter den Blöcken fest, bis sein Vater Hansel Salvador Donato ihn befreien konnte. Danach wurde der Arm unter der Schulter amputiert.

«Mein Leben brach zusammen, als dieser Unfall passierte», sagt sein Vater. «Ich war derjenige, der ihn begleitete, als sie ihm den Arm amputieren mussten. Ich hatte den Eindruck, dass alles vorbei sei. Doch dann nahm Gott sich unser an und prägt seitdem unseren Weg!»

Wechsel in die USA

Trotz der körperlichen Einschränkung zeigte Hansel Enmanuel ein enormes Basketball-Talent. Vor zwei Jahren wurde er in den Sozialen Medien bekannt, als er in seiner Heimatstadt Santo Domingo Streetball spielte. Nach ein paar Monaten wurde er im nationalen Fernsehen «Color Visión» interviewt.

Schliesslich zog er im Januar 2021 in die Vereinigten Staaten, nachdem er ein Stipendium erhalten hatte, um an der «Life Christian Academy» in Kissimmee im US-Bundesstaat Florida zu spielen. Der Cheftrainer des Teams, Moisés Micael, war ein alter Teamkollege seines Vaters. Micael hatte die Videos online gesehen und Hansel schliesslich davon überzeugen können, in die USA zu ziehen. Innerhalb weniger Wochen nach seiner Ankunft gingen einige seiner Highlight-Videos in den sozialen Medien erneut viral.

Angebot von Uni erhalten

Das 18-jährige Basketball-Wunderkind erklärt seiner Instagram-Community von 1,4 Millionen Fans, dass er im Glauben vorangeht. «Es geht nicht darum, was ich im Leben erreichen oder tun möchte, sondern darum, was Gott von mir will. Gott hat immer ein Ziel. Ich lebe seine Mission und tue das, was er will. Alles, was ich tue, tue ich zuerst mit Gott und für meine Familie; sie sind alles für mich.»

Der junge Sportler gab nun in diesen Tagen in den sozialen Medien bekannt, dass er gesegnet sei, ein Angebot der Northwestern State University erhalten zu haben. Ein grosser Schritt in Richtung NBA-Traum.

Er ermutigt uns alle

Der grosse, vierfache NBA-Champion Shaquille O’Neal (50) ist begeistert: «Er schlägt die besten High-School-Spieler mit einem Arm! Ich wünsche mir, dass jeder versteht, wie besonders Hansel ist!»

Und Hansel Enmanuel hat grosse Ziele. Sein Lebensmotto lautet: «Wieso soll der Himmel die Grenze sein, wenn es doch Fussspuren auf dem Mond gibt?» Und er ermutigt uns alle: «Die Menschen sollen mich nicht als besonderen Jungen mit einer Behinderung sehen. Ich wünsche mir, dass sie in mir einen grossartigen Spieler sehen. Einen, der ist wie die anderen. Leute, die sagen, dass ich nichts erreichen werde, werden sich wundern. Ich werde niemals aufhören zu kämpfen!»

Gleich ob wir jünger oder älter sind und was unsere Herausforderung ist: Enmanuel zeigt, wie Christus einen auch durch Schwierigkeiten trägt. Und der zweite Satz von Shaquille O'Neal darf in diesem Zusammenhang als göttliches Wort auf uns bezogen werden; der Schöpfer denkt – wenn wir Psalm 139 als Referenz heranziehen – so über dich: «Ich wünsche mir, dass jeder versteht, wie besonders du bist!»

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