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Jen Lilley – Warum sie fast eine Parade-Rolle abgelehnt hätte

Schauspielerin Jen Lilley, bekannt aus «Criminal Minds», «General Hospital» und mehreren familienfreundlichen Filmen, kämpfte einst mit Bulimie – und sie erzählt, warum sie bereits im Begriff war, eine ihrer Parade-Rollen abzulehnen…

Als Jen Lilley eine Rolle in «Days of Our Lives» angeboten wurde, war für sie umgehend klar, dass sie diese ablehnen würde. «Mein Manager – der Gott sei Dank auch Christ ist – rief mich aber an und beharrte darauf: ‘Um dich zu zitieren: Hast du darüber gebetet?’»

Jen Lilley wusste, dass da nicht viel zu überlegen war: «Die Rolle der Theresa Donovan, die ich spielen sollte, wurde so beschrieben: ‘Sie steht auf One-Night-Stands, sie zieht sich Kokain vom Rücken der Leute die Nase hoch.’» Für sie gab es nicht viel zu beten. «Also sagte er: ‘Nun, ich denke, es wird ein sehr kurzes Gebet sein.’» Jen bestätigte: «So wird es sein. Ich rufe dich in fünf Minuten zurück.»

«Das ist deine Rolle!»

Aber noch bevor sie zu beten begann, spürte sie, wie der Heilige Geist ihr sagte: «Das ist deine Rolle!» Das ergab für Jen keinen Sinn. «Dann kam der Moment, der mich zum Weinen brachte, denn es war ein heiliger Moment. Gott zeigte mir: ‘Weil Theresa genau in dem Zustand ist, in dem die Welt war, als ich meinen Sohn sandte, um für sie zu sterben. Und die Zuschauer sollen sehen, dass es keine Grube gibt, die so tief ist, dass meine Liebe sie nicht finden kann. Es gibt keinen Augenblick in deinem Leben, in dem du jenseits der Erlösung bist. Und ich brauche eine Christin, die diese Rolle spielt.»

Nach einem One-Night-Stand oder einem Drogenkick würde sie selbst nie wirklich zufrieden wirken. «Du spielst die Wahrheit darüber, wie sich dieses Mädchen wirklich fühlt: Es erfüllt sie nicht, es befriedigt sie nicht – denn was sie wirklich sucht, ist Jesus.»

Einst gegen Bulimie gekämpft

Als Jen Lilley bereits Christin war, kämpfte sie mit Bulimie. «Sucht ist ein Kreislauf. Ich habe gebetet, dass ich davon frei werde. Und wenn ich den Leuten davon erzählte, sagten sie: 'Dann hör doch auf zu erbrechen. Aber das war nicht so einfach.»

Sie spürte auch Ablehnung im Sinne von: «Wie kannst du Christin sein und trotzdem eine Sucht haben? Du bist keine richtige Christin.» Aber das sei nicht die Wahrheit, sagt Jen.

Schliesslich erzählte sie es ihrem Mann. «Er reagierte grossartig. Er sagte: ‘Es tut mir so leid. Ich hatte ja keine Ahnung. Wie lange geht das schon so und wie kann ich dir helfen?' Aber die Heilung kam nicht über Nacht.» Sie vertraute weiter auf Gott. «Jetzt bin ich seit etwa sieben Jahren auf der anderen Seite, Gott ist erstaunlich.»

«Übernimm die Kontrolle!»

Als tägliches Gebet empfiehlt Jen Lilley: «Herr, gib mir den Verstand und das Herz Christi. Übernimm die Kontrolle über meinen Tag. Öffne meine Augen für das, was du von mir willst. Lass mich nicht zu beschäftigt sein, um deine Hände und Füsse zu sein.» Das betet sie oft.

Wer den Tag auf Jesus ausrichte, komme leichter durchs Leben. «Du wirst die Frucht des Geistes erfahren und so durchs Leben gehen, dass Gott wirklich der Urheber und Vollender deines Glaubens ist. Das heisst sicher nicht, dass es keine schwierigen Zeiten geben wird, aber es heisst, dass du auch in schwierigen Zeiten Frucht bringen wirst; das ist der Unterschied.»

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