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Jeff Okudah

Jeff Okudah – Warum ein 21-jähriger Sportler von der Ewigkeit spricht

Er hat seine Karriere noch vor sich. Die Perspektive ist äusserst verheissungsvoll: Jeff Okudah (21) ist einer der besten Verteidiger in der jüngeren NFL-Geschichte. Doch auf seinem Armband steht «Offenbarung 21, Vers 4».

Er hat seine Karriere noch vor sich. Die Perspektive ist äusserst verheissungsvoll: Jeff Okudah (21) ist einer der besten Verteidiger in der jüngeren NFL-Geschichte. Doch auf seinem Armband steht «Offenbarung 21, Vers 4», ein Bibelvers über den Himmel. Ein emotionaler Grund steckt dahinter, dass er bereits jetzt in Richtung Ewigkeit blickt.Per sofort steht Jeff Okudah im Kader der «Detroit Lions». Der 21-jährige Abwehrspieler wurde im komplizierten NFL-Draft-System (auf das hier nicht näher eingegangen werden soll) von Hunderten junger Footballer gleich an dritter Stelle gezogen. Und dies als Defensivmann – damit ist er einer der besten Verteidiger in der jüngeren NFL-Draft-Geschichte.

Jeff Okudah trägt ein Armband, auf dem auf der einen Seite «RIP MOM» steht. Und auf der anderen ist «Offenbarung 21, Vers 4» zu lesen. In diesem Bibelvers steht: «Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.»

«… kein Schmerz wird mehr sein»

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Jeff Okudah in Action

2017 starb seine Mutter Marie an einem Lymphom, nur sechs Tage nachdem er an der «Ohio State University» zu studieren begonnen hatte. Jeff Okudah über den Vers, den er immer bei sich trägt: «Er spricht von der Ewigkeit bei Gott, wo kein Schmerz mehr sein wird. Du brauchst dich nicht um all die Krankheiten und solche Sachen zu kümmern, weil du im ewigen Leben bist.»

Eingangs Jahr schrieb er in der «The Players' Tribune» eine emotionale Hommage an seine Mutter. Er schrieb, wie seine Schwester Karen und er immer mehr zusammenwachsen und wie seine Tante Jane immer mehr Vernunft in sein Leben gebracht habe.

«Ich habe immer noch dich»

«Und ich habe immer noch dich, Mom», schrieb der junge Sportler. Er könne sie zwar nicht umarmen oder mit ihr reden. Aber sie sei immer noch bei ihm, auch «als ich in den ersten Monaten nach deinem Ableben versuchte, das neue Leben als Student zu verstehen».

Und so schreibt Dan Andros in seinem Artikel bei «Faithwire»: «Trotz all der Schmerzen und der Trauer, die der Verlust eines Elternteils mit sich bringt, haben wir immer die Hoffnung auf unsere Zukunft in der Ewigkeit. Den Vers aus der Offenbarung, den Jeff am Arm trägt, erinnert uns daran, dass es eines Tages keine Tränen, keinen Kummer und keinen Schmerz mehr geben wird.»

Blick auf die Ewigkeit

Jeff Okudah steht mit beiden muskulösen Beinen auf dem Boden. Sein Blick ist auf die stets wechselnden Gegebenheiten, die in Sekundenbruchteilen auf dem Football-Feld geschehen, gerichtet.

Gleichzeitig zeigt der 21-Jährige, dass man ebenso die künftige Welt vor Augen haben kann und bereits in der jetzigen Zeit auf der Erde mit Gott durch das Leben gehen kann. «Es ist Gottes Plan», postete er kürzlich auf Instagram nach einem erfolgreichen Moment. Und er zeigt noch etwas: Man kann auch mit Gott in der Zeit unterwegs sein, in der es einem gut geht… und nicht erst (und womöglich nur) dann, wenn man nicht mehr weiter weiss.

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